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Biografie

Ewan Gordon McGregor (* 31. März 1971 in Crieff, Perthshire, Schottland) ist ein schottischer Schauspieler. Er ist verheiratet mit Eve Mavrakis und ist der Vater von Clara Mathilde und Esther Rose.

Leben und Karriere

Nach Abschluss der Schule arbeitete er am Perth Repertory Theater, um später an der Londoner Guildhall School of Music and Drama seine Ausbildung zu verbessern. Kurz vor seinem Abschluss verließ er die Schule, um an Dennis Potters TV Produktion Lippenstift an Deinem Kragen (Lipstick on your Collar) mitzuwirken. Weitere Fernsehauftritte schlossen sich an und 1993 war der Schauspieler in dem Film Being Human erstmals auf der Kinoleinwand präsent. Bereits 1994 arbeitet Ewan McGregor erstmals mit dem Regisseur Danny Boyle an dem Film Shallow Grave - Kleine Morde unter Freunden zusammen, mit dem er später auch Trainspotting realisieren sollte, danach widmete er sich dem Surferprojekt Blue Juice.

Sein Durchbruch als Schauspieler gelang McGregor mit der gleichnamigen Roman-Verfilmung Trainspotting, in der er den Junkie Renton aus einem Edinburgher Vorort spielt. Ungeschminkt zeigt der Film die Ereignisse um eine schottische Clique und deren Heroinkonsum. Um einen ausgezehrten Heroin-Junkie zu spielen, hatte Ewan 15 kg abgenommen. In der Folge spielte er immer wieder in Filmen mit, die nicht zu den Hollywood-Blockbustern zählten, so zum Beispiel das Horrorremake Freeze - Alptraum Nachtwache oder Lebe lieber ungewöhnlich.

Die breite Öffentlichkeit nahm Ewan McGregor in seiner Rolle als Obi-Wan Kenobi in Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung wahr. Auch in den nachfolgenden Episoden Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger und Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith füllte er diese Rolle aus.

Neben seiner Arbeit an George Lucas' Mammutprojekt war der Schauspieler in den preisgekrönten Filmen Moulin Rouge!, Big Fish und Black Hawk Down zu sehen. In der Musical-Verfilmung Moulin Rouge stellte er - wie bereits in anderen Filmen vorher - sein musikalisches Talent unter Beweis. Zwischenzeitlich war McGregor Mitglied der Firma Natural NyLon, die er mit Schauspiel-Freunden wie Jude Law und Sean Perthwee gegründet hatte. So produzierte er mit Nora seinen eigenen Film. Nach der Liebeskomödie Down with Love, die in Deutschland jedoch wenig Beachtung fand, versuchte sich Ewan McGregor auch als Synchronsprecher. Trotz des Erfolges drehte McGregor nach vielen größeren Projekten in Schottland den Independent-Film Young Adam, der ihm weltweit noch größeren Respekt und Anerkennung einbrachte. In dem Animationsfilm Robots sprach er im englischen Original die Stimme des Rodney Copperbottom, in Valiant die gleichnamige Taube.

Im April 2004 brach er, zusammen mit seinem Freund und Schauspielkollegen Charley Boorman, den er während der Dreharbeiten zu Der Schlangenkuss (The Serpent's Kiss) kennen gelernt hatte, in London auf, um mit dem Motorrad nach New York zu fahren - the "Long Way Round" quer durch Europa, Russland, Kasachstan, die Mongolei, Alaska, Kanada und die USA. Für beide ein Kindheitsstraum. Die daraus entstandene Fernsehserie, sowie das Buch und die 2005 erschienenen DVDs brachen in England alle Rekorde. Vom 12. Mai bis 5. August 2007 fuhr das gleiche Team von John o' Groats in Schottland nach Kapstadt in Südafrika. Der Fahrt wurde der Titel "Long Way Down" gegeben.

Gemeinsam mit Scarlett Johansson wirkte McGregor an Regisseur Michael Bays Blockbusterproduktion Die Insel mit. Zuletzt war McGregor in Marc Forsters Stay als Psychiater bzw. Arzt an der Seite von Naomi Watts und Ryan Gosling zu sehen. Im Frühjahr 2006 drehte er zusammen mit Renée Zellweger in London den Film Miss Potter, in dem er Norman Warne verkörpert. Im Herbst des selben Jahres steht er gemeinsam mit Colin Farrell und Hayley Atwell vor der Kamera zu Woody Allens neuesten Film, der voraussichtlich 2007 in den Kinos starten soll. In den noch unbetitelten Drama mimt McGregor gemeinsam mit Farrell zwei Brüder aus dem Londoner Arbeitermilieu, die in die Kriminalität abdriften.

Vom 20. Mai bis zum 3. Dezember 2005 stand McGregor als Sky Masterson in Guys and Dolls auf der Bühne des Londoner Piccadilly-Theaters und feierte dort große Erfolge. Er gewann unter anderem den wichtigen "What's On Stage"-Award und wurde für einen Laurence Olivier-Award nominiert

Kürzlich adoptierten Ewan und seine Frau Eve ein 4-jähriges Mädchen aus der Mongolei, welches er auf der Motorradreise kennengelernt hatte.

McGregors deutscher Synchronsprecher ist der Schauspieler Philipp Moog.

Der Regisseur des Bond-Films Casino Royale, Martin Campbell, bestätigte in der Zeitung Daily Mirror, dass ursprünglich Ewan McGregor für die Rolle vorgesehen war. Der britische Schauspieler habe jedoch abgelehnt, weil er nicht auf einen Charakter festgelegt werden wollte.

Trivia

Bevor Ewan McGregor seine ersten Rollen bekam, teilte er sich mit den damals ebenfalls noch unbekannten Jude Law und Jonny Lee Miller in London eine Wohnung. McGregor beschwerte sich, dass die fröhlichen Trinker Law und Miller nach durchzechten Nächten keine Probleme gehabt hätten, Rechnungen zu bezahlen oder die Wohnung aufzuräumen, während er damit kämpfte, überhaupt aus dem Bett zu kommen.

McGregors Onkel Denis Lawson spielte in den Star Wars Episoden IV bis VI die Rolle des X-Wing-Piloten Wedge Antilles. Als McGregor die Rolle des jungen Obi-Wan angeboten bekam, riet Lawson ihm, abzulehnen, so McGregor in einem Interview mit dem Playboy.

Diskografie

* 2001: Come What May (mit Nicole Kidman)

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