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Biografie

  • Geburtstag

    15. April 1990 (27 Jahre alt)

  • Geboren in

    Paris, Île-de-France, Frankreich

Emma Charlotte Duerre Watson (* 15. April 1990 in Paris, Frankreich) ist eine britische Schauspielerin. Bekannt geworden ist sie im Alter von 11 Jahren durch die Rolle der Hermine Granger in den Harry-Potter-Verfilmungen. Seit geraumer Zeit engagiert sich Watson, die ein Studium in englischer Literatur abgeschlossen und für britische Label gemodelt hat, in den Bereichen Menschen- und Frauenrechte, Gleichberechtigung und Umweltfragen.

Im Alter von sieben Jahren gewann Watson den ersten Preis bei der „Daisy Pratt Poetry Competition“, einem Gedicht-Vortragswettbewerb ihrer Schule in Oxford. Im Jahr 2000 setzte sie sich beim Casting zu Harry Potter und der Stein der Weisen gegen rund 4.000 Bewerberinnen durch und erhielt die Rolle der "Hermine Granger". Der große Erfolg der Harry-Potter-Reihe führte 2001 dazu, dass Watson – wie ihre beiden Schauspielkollegen Daniel Radcliffe und Rupert Grint – weltweit bekannt wurde.
2002 gewann Watson den Young Artist Award für Harry Potter und der Stein der Weisen, sie teilte sich diese Auszeichnung mit Scarlett Johansson, die im selben Jahr für Ghost World ausgezeichnet wurde. 2003 wurde sie für ihre schauspielerische Leistung in Harry Potter und die Kammer des Schreckens als beste Jungschauspielerin in einer Haupt- oder Nebenrolle ("Best Performance by a Youth in a Lead or Supporting Role – Female") bei den Phoenix Film Critics Awards ausgezeichnet. In den Jahren 2003 bis 2008 wurde Watson von der deutschen Jugendzeitung Bravo jedes Jahr ein Bravo Otto in der Kategorie "Kinostar" (2004 noch "Weiblicher Filmstar") verliehen: 2003 in Silber, 2004 in Bronze sowie 2005, 2006 und 2007 in Gold. Im Juli 2007 verewigten sich Emma Watson, Daniel Radcliffe und Rupert Grint gemeinsam mit Abdrücken ihrer Hände, Füße und Zauberstäbe vor dem Grauman’s Chinese Theatre in Los Angeles. 2011 gewann sie bei den Elle Style Awards den „Style Icon Award".
Watson zählte 2008 laut Forbes Magazine zu den am besten verdienenden Jungschauspielern. Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt sie Gagen in Höhe von 5,5 Mio. US-Dollar und rangierte damit an sechster Stelle der Einkommensliste.
Von Sommer 2009 bis Sommer 2010 war Watson als Model für die britische Bekleidungsmarke Burberry sowie für das Öko-Label People Tree tätig.
2011 drehte sie zusammen mit Michelle Williams den Film My Week with Marilyn und 2012 an der Seite von Nina Dobrev und Logan Lerman den Film Vielleicht lieber morgen, der auf dem (in seiner Erstveröffentlichung gleichnamigen) Roman von Stephen Chbosky basiert. In Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück stand Watson gemeinsam mit dem deutschen Schauspieler Daniel Brühl vor der Kamera und thematisierte die Gräueltaten der auslandsdeutschen Sekte Colonia Dignidad.
In der Verfilmung des Bestseller-Romans Der Circle spielte Watson 2017 eine College-Absolventin, die bei einem Technologieunternehmen zu arbeiten beginnt, das Informationen über die Bevölkerung sammelt. im selben Jahr erschien eine Neuverfilmung von Die Schöne und das Biest, in der Emma Watson die Hauptrolle spielt. Bereits vor der Veröffentlichung erzielte der Film einen ersten Rekord, indem der Teaser-Trailer innerhalb von 24 Stunden über 91,8 Millionen Aufrufe verzeichnete.
2016 wurde Watson als eine von 683 Persönlichkeiten von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences als Neumitglied eingeladen.
Emma Watson wird in deutschen Synchronfassungen in der Regel von Gabrielle Pietermann gesprochen. In Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück wurde sie von Miriam Stein synchronisiert.

Emma Watson verbrachte die ersten fünf Jahre ihres Lebens in Paris. Anschließend zog sie mit ihrer Familie nach England. Ihre Eltern Jacqueline und Chris Watson, die beide Anwälte sind, ließen sich 1995 scheiden. Daraufhin zog ihr Vater nach London, um dort in seiner eigenen Anwaltskanzlei zu arbeiten. Emma und ihr drei Jahre jüngerer Bruder Alex zogen mit der Mutter nach Oxford, wo sie bis heute leben.
Watson schloss die Schule mit sehr guten Noten ab. Von 2009 bis 2011 studierte sie Literatur an der Brown University in den USA. 2011 setzte sie ihr Studium am Worcester College an der Universität von Oxford fort. Im Mai 2014 erhielt sie von der Brown University ihren Bachelor-Abschluss in englischer Literatur.
Watson bezeichnet sich als spirituelle Universalistin.

Seit Juni 2014 ist Emma Watson UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte. In dieser Funktion bereiste sie zuerst Uruguay, wo sie die Bedeutung von Frauen für die politische Willensbildung hervorhob. Sie entwickelte mit UN Women die Kampagne "HeForShe", die Männer und Jungen dazu bewegen will, sich für Frauen- und Mädchenrechte zu engagieren.
Im Januar 2015 sprach Watson beim Weltwirtschaftsforum über die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen.
Anfang Januar 2016 gründete sie den feministischen Lesezirkel "Our Shared Shelf" (unser gemeinsames Bücherregal) auf der zu Amazon gehörenden Plattform "Goodreads" unter dem Slogan "Feminism is for everyone", der innerhalb eines Monats schon über 100.000 Mitglieder hatte und zur größten Gruppe der Plattform wurde. Jeden Monat soll ein Buch vorgestellt werden, den Anfang machte die Autobiografie von Gloria Steinem, My Life on the Road. Bereits nach sechs Monaten konnte der Lesezirkel über 130.000 Mitglieder verzeichnen.
Am 21. Januar 2017 beteiligte sie sich am Women’s March on Washington, einem der weltweiten Proteste gegen Donald Trump nach dessen Amtseinführung.

Emma Watson erwarb eine Immobilie mit einem Wert von über einer Million US-Dollar über eine 2013 gegründete Briefkastenfirma. Ein offizieller Sprecher sagte, dies sei zum Schutz der Privatsphäre der Schauspielerin geschehen; sie habe keinen monetären Vorteil aus diesem Arrangement. Watson hat über ihre Offshorefirma "Falling Leaves Ltd" auf den Britischen Jungferninseln zudem eine 2,8-Millionen-Pfund-Wohnung in Großbritannien gekauft.

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