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Biografie

  • Geburtstag

    21. Juli 1983 (33 Jahre alt)

Eivør Pálsdóttir (* 21. Juli 1983 in Syðrugøta/Färöer) ist eine erfolgreiche färöische Sängerin und Komponistin. Sie singt Sopran und begleitet sich selbst auf der Gitarre.

Nach der Schule ging sie nach Island, um dort Musik zu studieren. Später wohnte sie in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Inzwischen lebt sie wieder auf den Färöern in ihrem Heimatort Syðrugøta. In allen drei Ländern ist sie besonders erfolgreich und tritt regelmäßig auf.

Eivør wird oft als „färöische Björk“ bezeichnet, wobei sich das eher auf die geographische und kulturelle Nähe der Färöer mit Island und das künstlerische Niveau als auf einen bestimmten Stil bezieht. Sie ist keiner Musikrichtung zuzuordnen und galt schon früh als Ausnahmetalent. Ihr Repertoire reicht von Jazz über Folk, Ethnopop bis Trip-Hop, aber auch Klassik und Kirchenmusik. Ihr Zielpublikum umfasst alle Generationen.

Gleichzeitig gehört sie zu der färöischen Volksmusik mit deren ganz eigenen Wurzeln in den, über Jahrhunderte mündlich überlieferten, färöischen Balladen und den kirchlichen Kingopsalmen. Sie singt in ihrer Muttersprache Färöisch, aber auch in Englisch, Dänisch, Schwedisch und Isländisch.

Eivør Pálsdóttir reiste bereits als 13jährige Solistin eines färöischen Männerchors nach Italien. Mit 13 hatte sie ihren ersten Fernsehauftritt. Seit ihrem 16. Lebensjahr ist sie Berufsmusikerin und veröffentlichte im Alter von 17 Jahren ihr erstes Soloalbum Eivør Pálsdóttir. 2001 gewann sie mit der Rockband Clickhaze den Prix Føroyar. 2002 folgte die erste CD von Clickhaze und eine weitere mit Kristian Blaks Jazzband Yggdrasil und jeweils Eivør als Sängerin. Im Jahr darauf erschien in Island ihr zweites Soloalbum Krákan. Das brachte ihr zwei Icelandic Music Awards ein: Als beste weibliche Sängerin und beste Performerin. Seitdem wurde sie von den Isländern als eine der ihren „adoptiert“, gilt also eher als heimische Künstlerin dort und wird auch im Ausland manchmal für eine Isländerin gehalten.

Ihr drittes Soloalbum eivør erschien 2004 zusammen mit dem kanadischen Folkbarden Bill Bourne.

Am 9. Februar 2005 wurde Eivør Pálsdóttir in ihrer Heimat zum Ársins Føroyingur 2004 (Färinger/in des Jahres) gewählt. In der Begründung der Jury aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Sport hieß es: „Durch ihre Lieder hat sie die Färöer auf positivste Art auf die Weltkarte gesetzt.“

Am 23. April 2005 wurde sie auf dem Atlantic Music Event in Tórshavn mit dem nationalen AME-Musikpreis als beste färöische Sängerin ausgezeichnet. Er wurde das erste Mal vergeben. Am 16. Juni erhielt sie in Island den nationalen Theaterpreis Grímur für das Stück Úlfhamssaga in den Kategorien beste Komposition und bester Gesang. Das Theaterstück basiert auf den Úlfhamsreimen aus der altisländischen Sagenwelt.

Auf dem Danish Music Awards - Folk 2006, der in 12 Kategorien vergeben wird, wurde sie in sechs Kategorien nominiert. Bei der Preisvergabe am 11. März wurde sie als Dänischer Vokalist des Jahres ausgezeichnet, und ihr Album eivør erhielt den Titel Dänisches Liederalbum des Jahres.

Am 30. Dezember 2006 wurde sie von den Hörern des färöischen Radios (Útvarp Føroya) zur Musikerin des Jahres 2006 gewählt (vor Teitur Lassen und Týr). Am 27. Januar 2007 wurde sie zum zweiten Mal in Folge beste färöische Sängerin beim Planet Award der Zeitung Sosialurin. Am 22. März 2007 gewann sie mit dem Lied Grát ei („Weine nicht“) den nationalen Songschreiberwettbewerb des Atlantic Music Events.

Das Lied erschien 2007 mit anderen Kompositionen auf der CD Human Child, die in zwei Ausgaben, auf Färöisch oder Englisch, erhältlich ist. Alle Songs sind ansonsten gleich. Der Titel Mother Theresa ist auf beiden CDs auf Englisch und eine Hommage an Mutter Theresa. Das Lied Elinborg og Elisabeth ist auf beiden CDs auf Färöisch und ihren beiden Schwestern gewidmet.

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