Wird über Spotify absgepielt Wird über YouTube absgepielt
Zum YouTube-Video wechseln

Player wird geladen ...

Von Spotify scrobbeln?

Verbinde deine Spotify- und Last.fm-Konten, um deine gehörten Inhalte von jeder Spotify-App auf jedem Gerät und jeder Plattform zu scrobbeln.

Mit Spotify verbinden

Verwerfen
Verwerfen

As your browser speaks English, would you like to change your language to English? Or see other languages.

Es steht eine neue Version von Last.fm zur Verfügung. Bitte lade die Seite neu.

Biografie

  • Jahre aktiv

    1977 – heute (42 Jahre)

  • Mitglieder

    • Alex Deutsch (1998 – 1999)
    • Anders Stenmo (1977 – 1998)
    • Andy Töfferl (1990 – 2001)
    • David Bronner (1995 – 1998)
    • Eik Breit (1977 – 1996)
    • Franz Kreimer (2001 – heute)
    • Franz Zettl (1998 – 2001)
    • Gert Steinbäcker (1979 – 1983)
    • Günter Schönberger (1977 – 1996)
    • Klaus Eberhartinger (1981 – heute)
    • Kurt Keinrath (1997 – heute)
    • Leo Bei (1996 – heute)
    • Mario Bottazzi (1983 – 1990)
    • Nino Holm (1977 – 1992)
    • Robert Baumgartner (1999 – heute)
    • Thomas Spitzer
    • Walter Hammerl (1978 – 1981)
    • Wilfried (1978 – 1979)

Die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) war eine österreichische Pop-Rock-Band, die 1977 gegründet wurde und bis 2019 bestand. Texter und Komponist der Band war Thomas Spitzer. Der Name ist eine Anlehnung an das ehemalige österreichische Versicherungsunternehmen „Erste Allgemeine Versicherungs-AG“, das sich jedoch mit EA abkürzte.

Karriere

Ende der Siebziger begann die EAV als Rock-Comics-Band und feierte erste Erfolge in der alternativen Clubszene Deutschlands. Mit dem fünften Album Geld Oder Leben (1985) gelang schließlich der Durchbruch im kompletten deutschsprachigen Raum. In den Folgejahren lieferte die EAV reihenweise Gassenhauer ab, inszenierte ihre Liveauftritte als aufwendiges Rocktheater mit Kostümen, Kulissen und riesigen Bühnenaufbauten und bekam 1991 sogar den World Music Award verliehen. Auf dem Höhepunkt ihres Erfolges zog die Band sich für drei Jahre aus dem Musikgeschäft zurück und konnte nach ihrem Comeback im Jahre 1994 nicht mehr an die großen kommerziellen Erfolge der späten Achtziger und frühen Neunziger anknüpfen. Trotzdem veröffentlichte die EAV regelmäßig neue Alben, ging auf ausgedehnte Tourneen und erregte 2005 mit dem Album 100 Jahre EAV ...ihr habt es so gewollt und der gleichnamigen Tour Aufsehen.

Die Songs der EAV wurden besonders in den Achtzigern oft als reine Spaßlieder verstanden. Durch den Erfolg von Liedern wie Ba-Ba Banküberfall, Märchenprinz, Küss die Hand, schöne Frau oder Ding Dong wurde ihnen oft das Etikett einer Klamaukband angeheftet, was sich 1999 durch den Erfolg des Songs Drei weiße Tauben noch einmal verstärken sollte. Die Band selber macht für dieses Missverständnis den kommerziellen Erfolg einzelner, aus dem Gesamtkontext eines Albums gerissener Lieder verantwortlich. Tatsächlich eckte die EAV durch ihre politischen Statements immer wieder an. Der ehemalige österreichische Bundespräsident Kurt Waldheim drohte nach "Wann man gehn muss" mit Klage, zog diese aber angesichts negativer öffentlicher Reaktionen zurück. Sehr stark ist das Engagement der Gruppe gegen Rechtsextreme und rechte Gewalt (z. B. in Liedern wie Eierkopf-Rudi, "Wir marschieren"). Bereits 1983 gab es nach einer TV-Sendung wüste Bombendrohungen von Neonazis, der österreichische Rechtspopulist Jörg Haider verklagte die Band wegen „übler Nachrede“ und zahlreiche Songs wurden wegen ihrer kirchen- und gesellschaftskritischen Inhalte von Rundfunksendern boykottiert. Der bekannteste Fall ist sicherlich die 1988 erschienene Single Burli, die sich mit den möglichen Folgen des Super-GAUs eines Kernkraftwerkes beschäftigt ("Der Burli hat links und rechts 3 Ohrli / an jeder Hand zehn Finger, und Hände hat er vier / keiner spielt so schnell Klavier"). Der Band wurde daraufhin eine Verhöhnung behinderter Menschen vorgeworfen. Der Bayerische Rundfunk hat das Lied S'Muaterl wegen seiner Kritik am damals regierenden Papst und der (katholischen) Kirche nicht gesendet.

Im Laufe der EAV-Geschichte kam es immer wieder zu Wechseln in der Bandbesetzung. Einzig EAV-Gründer und Mastermind Thomas Spitzer war durchgehend von 1977 bis heute fester Bestandteil der Gruppe. In den ersten Jahren (1977 bis 1978) stand der österreichische Sänger Wilfried am Mikrofon, von 1979 bis 1981 war Gert Steinbäcker (heute STS) Sänger. Er wurde abgelöst von Klaus Eberhartinger, der durch seine markanten Interpretationen den Stil der Band bis zur Trennung entscheidend geprägt hat.

Von 2001 bis 2014 bestand das Lineup der EAV aus Thomas Spitzer (Gitarre), Klaus Eberhartinger (Gesang), Kurt Keinrath (Keyboard, Gitarre), Leo Bei (Bass), Robert Baumgartner (Schlagzeug) und Franz Kreimer (Keyboard, Saxophon, Akkordeon).

Anfang 2015 gab die Band bekannt, dass sowohl am Schlagzeug als auch am Bass Neuzugänge zu verzeichnen wären: Aaron Thier (Schlagzeug) und Alvis Reid (Bass) bildeten neben Spitzer, Eberhartinger, Keinrath und Kreimer die letzte Besetzung der EAV.

Von Herbst 2005 bis Ende 2007 war die EAV mit ihrem Jubiläumsprogramm "100 Jahre EAV" im deutschsprachigen Raum auf Tournee und präsentierte neben ihren Hits (Küss die Hand, schöne Frau, Ba-Ba Banküberfall) auch Klassiker (Der Tod, Sandlerkönig Eberhard) und brandneue Lieder (God Bless America, Coconut Island). Großen Erfolg brachte auch das Album 100 Jahre EAV ...ihr habt es so gewollt, welches sich in Österreich mehr als 100 Wochen in den Charts halten konnte.

Das nächste Album der Band, Amore XL, erschien am 12. Oktober 2007 in einer Standard- und einer Deluxe-Ausgabe und war nach vier Jahren das erste reguläre Studioalbum der Band. Die "Amore XL"-Tour startete am 30. Januar 2008 im österreichischen Feldbach.

Am 5. Februar 2010 erschien das Album Neue Helden braucht das Land (Dummheit an die Macht, Nostradamus, Wie schön (wär diese Welt)), welches in Österreich Platin-Status erreichte. Die dazugehörige Tournee führte die Band ab März des Jahres durch Österreich, Deutschland und die Schweiz. Acht Monate nach der Veröffentlichung des Albums lag bereits ein Live-Album der Tour mit dem Titel Neue Helden braucht das Land - Live in Graz vor.

Am 30. Januar 2015 wurde das neue Studio-Album der EAV, Werwolf-Attacke! (Monsterball ist überall...), veröffentlicht und landete in Österreich auf Platz 1 der Charts (in Deutschland stieg das Album auf Platz 15 ein).

Bereits vor der Veröffentlichung des Albums sorgte die EAV in ihrer Heimat für Schlagzeilen: der Track Lederhosen-Zombies, welcher eine kleine Anspielung auf den österreichischen Volksmusiker Andreas Gabalier enthält, wurde von Gabaliers Fans als Beleidigung aufgefasst und deshalb (laut)stark kritisiert.

Am 6. Februar 2015 fiel im österreichischen Fehring der Startschuss für die "Werwolf-Tour", welche die Band, nach einjähriger Bühnen-Abstinenz, quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz führte.

Im darauffolgenden Jahr trat die EAV auf Festivals und Open-Airs auf, wobei Spitzer aufgrund von Arbeiten an einem neuen Album in Kenia (wo er seit 1992 mehrere Monate wohnt) von Reinhard Stranzinger vertreten wurde.

Am 28. September 2018 erschien das 17. und letzte Studioalbum Alles ist erlaubt, mit dem die Band 2019 ein letztes Mal auf Tournee ging. Startschuss war am 3. Februar 2019 in Fehring, am 14. September desselben Jahres gaben sie in der Wiener Stadthalle ihr letztes Konzert.

Trivia

Bei einem Überfall auf eine Filiale der BAWAG in Wien am 27. Februar 2007 wurde von einem Anwohner der Song Ba-Ba Banküberfall lautstark über die ans Fenster gestellte Stereoanlage gespielt, bis die Polizei dies unterband.

Der Sänger Klaus Eberhartinger gewann im Mai 2007 zusammen mit Tanzpartnerin Kelly Kainz die dritte Staffel des ORF-Fernsehformats Dancing Stars. Seit Februar 2008 moderiert er an der Seite von Mirjam Weichselbraun die vierte Staffel der Sendung.

Nach einem erfolgreichen Start der Dancing Stars-Staffel moderiert Klaus Eberhartinger nun auch die ORF-Quizshow „1 gegen 100“.

Diese Wiki bearbeiten

Du möchtest keine Anzeigen sehen? Jetzt abonnieren

Ähnliche Künstler

Features

API Calls