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Biografie

Drowning Pool ist eine US-amerikanische Nu-Metal-/Hard-Rock-Band. Der Name stammt vom gleichnamigen Film, welcher in den 1970er Jahren im Kino lief. Ihre Lieder wurden mehrmals von der WWE für Themes verwendet. Der Band wird gelegentlich eine undistanzierte Rolle gegenüber dem US-Militär vorgeworfen. Drowning Pool, gegründet in Texas, nahm Ende des 20. Jahrhunderts verschiedene Demobänder auf. Der Gruppe Sevendust fiel eines davon in die Hände. Daraufhin tourten diese mit Drowning Pool durch Amerika. Auch Kittie und (hed) Planet Earth nehmen die Band als Vorgruppe in Anspruch. Dann wurde Jay Baumgardner, der Produzent von Orgy und Papa Roach, auf Drowning Pool aufmerksam. Mitte 2002 wurde Sänger Dave Williams tot im Tourbus aufgefunden. Er starb an einer Herzmuskelschwäche. Jason „Gong“ Jones wurde sein Nachfolger. Im Juni 2005 stieg Jason Jones nach nur einem Album wieder aus. Sein Nachfolger wurde Ryan McCombs, der 2004 die Alternative-Metal-Band SOiL verließ, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Nach einem Jahr Pause machte er jedoch mit der Musik weiter und schloss sich 2005 Drowning Pool an. Am 7. August 2007 erschien das erste Album mit McCombs, Full Circle.

Es folgte ihr selbstbetiteltes viertes Studioalbum, welches am 27. April 2010 erschien. Bereits am 9. Februar wurde die Single Feel Like I Do veröffentlicht, als zweite Single des Albums folgte Turn So Cold.

Berühmt wurde die Band vor allem durch die Songs Rise Up, der als Musik von SmackDown verwendet wurde und Bodies, der als Musik von ECW verwendet wurde. Am 11. November 2011 verließ Frontmann Ryan McCombs die Band und kehrte zur Hardrock-Band SOiL zurück. Am 26. Juli 2012 wurde der vakante Platz als Sänger mit Jasen Moreno besetzt, Moreno ist bereits der vierte Sänger der Band in ihrer Geschichte.

Rolle im Irak-/Afghanistankrieg
Insbesondere der Song Bodies avancierte zur inoffiziellen Hymne des Irakkrieges. Unter anderem sind YouTube-Videos amerikanischer Soldaten mit Szenen aus Bagdad mit dem Song unterlegt. Auch der Song Soldiers genießt große Popularität bei der Truppe und die Band wird häufig auf Militärbasen und zu Truppenbesuchen/Truppenbetreuung eingeladen. Von der Rolle als Macher des "Soundtrack für den Irakkrieg", ihrer zweifelhaften Nähe zum US-amerikanischen Militär und einer möglichen Vereinnahmung durch dieses hat sich die Band nie distanziert.

Diskografie
Sinner (2001)
Desensitized (2004)
Full Circle (2007)
Drowning Pool (2010)
Resilience (2013)
Hellelujah (2016)

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