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Biografie

  • Geburtstag

    4. Mai 1937 (81 Jahre alt)

  • Geboren in

    Boston, Suffolk County, Massachusetts, Vereinigte Staaten

Dick Dale wurde in Boston (Massachusetts), als Sohn eines Libanesen und einer Polin geboren. Bald lernte er Schlagzeug, dann Ukulele und schließlich Gitarre. Als Kind wurde er musikalisch von seinem Onkel, einem Oud-Spieler, beeinflusst. Seine frühe Musik zeigt starke Einflüsse orientalischer Musik.

Dales Markenzeichen ist der schnelle Stakkatoanschlag der Gitarrensaiten (z.B. bei Misirlou). Er machte Halleffekte (Reverb) für Gitarrensolos zunehmend populär, Pionier auf diesem Gebiet war unter anderem auch Les Paul. Aufgrund seiner schlechten Gesangsstimme bat Dale den befreundeten Gitarrenproduzenten Leo Fender ihm ein Gerät zu entwickeln, mit dem es möglich sei, wie bei einer Hammondorgel, ein Vibrato auf die Stimme zu legen. Die Ingenieure in Fenders Produktionsstätte bauten das entsprechende Teil einer Hammondorgel so um, dass ein Mikro angeschlossen werden konnte, Dales Stimme klang daraufhin um Klassen besser. Dies wäre heute sicher nicht mehr von Bedeutung, hätte Dale nicht die Idee gehabt, seine Gitarre in das neue Gerät einzustöpseln.

Wie Jimi Hendrix war Dale ein Linkshänder, der für das Lernen des Gitarrenspiels nur eine Rechtshänder-Gitarre zur Verfügung hatte. Beide drehten die Gitarren, während Hendrix aber die Saiten in die richtige Reihenfolge brachte, lernte Dale das Spiel mit den Saiten in der umgekehrten Reihenfolge. Dale behielt dieses unkonventionelle Spiel bei, selbst als er später auf echte Linkshänder-Gitarren umstieg.

Mit seiner Band, den Del-Tones, war Dale Anfang der 60er Jahre auf lokaler Ebene recht erfolgreich. Neben der Single Mr. Moto der Belairs gilt Dales Stück Let's Go Trippin' von 1961 als stilbildend für die Surf-Rock-Szene. Bevor er 1962 zu Capitol Records wechselte, brachte er auf seinem eigenen Label, Deltone, einige Singles heraus, die jedoch nicht den erhofften Durchbruch schafften. Dieser gelang 1962 mit dem Album Surfers' Choice. Dale wurde in die Ed Sullivan Show eingeladen und trat in Hollywoodfilmen auf (z.B. Beach Party, 1963). Bis 1964 war Dale ein nationaler Star, dann jedoch ebbte der Erfolg seiner Instrumentalmusik ab. Britische Bands wie die Beatles dominierten die Hitparaden. Zudem war Dale auch gesundheitlich angeschlagen, er hatte Krebs und zog sich für längere Zeit aus der Öffentlichkeit zurück.

1979 begann er sich für den Naturschutz einzusetzen. Er hatte sich eine kleinere Verletzung beim Schwimmen zugezogen, die durch die Umweltverschmutzung des Wassers so schlimm wurde, dass er beinahe ein Bein verlor.

1986 nahm er ein neues Album auf, und wurde für den Grammy nominiert. Seither veröffentlicht er wieder Alben. Durch die Verwendung seines erfolgreichsten Titels Misirlou (bei dem es sich um eine Interpretation eines bekannten griechischen Liedes aus den 20er Jahren handelt) in Quentin Tarantinos Pulp Fiction ist Dale auch einem jüngeren Publikum wieder ein Begriff.

Diskographie:
Alben:
1962 - Surfer's Choice (Deltone)
1963 - King of the Surf Guitar (Capitol)
1963 - Checkered Flag (Capitol)
1964 - Mr. Eliminator (Capitol)
1964 - Summer Surf (Capitol)
1965 - Rock Out With Dick Dale & His DelTones: Live At Ciro's (Capitol)
1983 - The Tigers Loose (Balboa)
1993 - Tribal Thunder (HighTone)
1994 - Unknown Territory
1996 - Calling Up Spirits (Beggars Banquet)
2001 - Spacial Disorientation

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