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Biografie

  • Geburtstag

    17. Mai 1931

  • Geboren in

    Fort Worth, Tarrant County, Texas, Vereinigte Staaten

  • Gestorben

    2. September 2006 (mit 75 Jahren)

Dewey Redman (* 17. Mai 1931 in Fort Worth, Texas; † 2. September 2006 in Brooklyn/New York City, New York) war ein US-amerikanischer Freejazz- und Bebop-Saxophonist. Er spielte hauptsächlich Tenorsaxophon, gelegentlich jedoch auch Altsaxophon, Suona und selten auch Klarinette.

Redman, der aus einer musikalischen Familie stammt (der Saxophonist und Arrangeur Don Redman ist sein Onkel), begann mit dreizehn Jahren Saxophon zu spielen. Er spielte zunächst in Marching Bands und studierte Industriedesign. 1959 zog er nach Los Angeles, wo er mit Pharoah Sanders, Donald Garrett und Monty Waters eine Bigband gründete. Er wurde besonders für seine Zusammenarbeit mit Ornette Coleman in den Jahren von 1968 bis 1972 bekannt. Zwischen 1971 und 1976 gehörte er zum „amerikanischen Quartett“ von Keith Jarrett, wie auf dem Album The Survivors’ Suite zu hören. Zeitweise spielte er auch in Charlie Hadens Liberation Music Orchestra. Er spielte auch mit Don Cherry (Old and New Dreams) und Pat Metheny. 1996 wirkte er an einem Album des Pianisten Peter Delano mit, das erst nach Redmans Tod erschien (For Dewey). Mit einem Dutzend Aufnahmen unter seinem eigenen Namen etablierte sich Redman als einer der profiliertesten Tenorsaxophonisten seiner Zeit. Über ihn wurde 2001 der preisgekrönte Dokumentarfilm Dewey Time gedreht (Regisseur Daniel Berman).

Redman starb an den Folgen eines Schlaganfalls in Brooklyn, New York. Er ist der Vater des Tenorsaxophonisten Joshua Redman, den er auch auf seinem Album Choices vorstellte.

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