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Biografie

Detroit bei Dresden? Die Magie des Mitte der 1980er aufkeimenden Detroit-Techno-Sounds schlug nicht nur Wellen in die europäischen Metropolen. Auch in der ostdeutschen Provinz fanden jene futuristisch-schwelgerischen und bis dato unbekannt druckvollen Tracks aus der US-Autostadt große Verehrer. Daniel Stefanik war einer von ihnen, für die Underground Resistance, Carl Craig oder Jeff Mills zu Ikonen wurden.

Der Rhythmus in Reinform lag dem gebürtigen Großenhainer schon früh im Blut – im zarten Alter von vier Jahren begann er Schlagzeug zu lernen, und acht Jahre blieb er dran. Mitte der 1990er entdeckte er jedoch Detroit-Techno und das Plattenauflegen für sich. Schnell sprachen sich sein Gespür für die richtigen Platten herum und er spielte regelmäßig im Berliner Club Tresor oder auf den „Straße E“- Partys in Dresden. Schon früh interessierte sich Daniel Stefanik allerdings auch für das Produzieren von Tracks. Zusammen mit Stefan Wesemann gründete er das Projekt „Urban Force“ und experimentierte mit Dub, Electronica sowie Techno.

2001 zog Stefanik der Liebe wegen nach Leipzig. Andere Stadt, andere Geflogenheiten und andere Gesichter – Er lernte die House-Größen der Messestadt kennen, traf auf Frankman, Marlow und natürlich Matthias Tanzmann, der damals gerade das Label Moon Harbour Recordings gegründet hatte. Detroit-Techno passte dort allerdings nicht hin.

Dennoch entdeckten Tanzmann und Stefanik eine gemeinsame Liebe zu elektronischer Musik, die sie zu mehr als dem bloßen Diskurs darüber anspornte. Die ersten Tracks wurden zusammenproduziert und erschienen Ende 2003 auf der EP „Them People“. Bald darauf folgten weitere viel beachtete Tanzmann & Stefanik-Veröffentlichungen auf Moon Harbour und Dessous Recordings und er wurde Resident der monatlichen „Moon Harbour Label Flights“.

2005 überraschte Daniel Stefanik als Solo-Artist auf Moon Harbour und Anja Schneider Imprint
Mobilee – auf überaus stimmige Weise brachte er Minimal, Dub, klassischen Techno und einen Hauch von Deepness zusammen. Eine Mischung, die sofort Anklang bei den Medien und DJs fand. Als Newcomer mehrten sich seine DJ-Gigs, erste internationale Clubs buchten ihn, Remix-Anfragen kamen.

Doch Daniel Stefanik ist ein Musiker, der sich nicht auf eine Richtung festlegen möchte. Er sprüht vor Ideen, lässt sie unverkrampft raus und schaut, wohin sie passen – Dinge organisch wachsen lassen, so sein Credo.
Die Vielfalt drückt sich in seinem gesamten Engagement aus. Neben dem Informatik-Studium, dem DJing und Produzieren, hat er sein eigenes MP3-Label Instabil.org gegründet, das nicht nur als musikalische Spielwiese für ihn selbst fungiert, sondern auch experimentierfreudige Producer aus dem Freundeskreis featured. Im Sommer 2006 übernahm Daniel Stefanik zudem das A&R des neuen Moon Harbour-Sublabels Cargo Edition – Ambitionierte Techno-Tracks sollen darauf veröffentlicht werden.

Mittlerweile kann von Geheimtipp kaum mehr die Rede sein. Daniel Stefanik wird als Producer und DJ gleichermaßen geschätzt. Einladungen zum Netaudio-Festival nach London werden ebenso gern für ihn ausgesprochen wie zum Sonar in Barcelona oder dem Free Your Mind Festival in Holland. Sein Tour-Plan ist gespickt von den europäischen Metropolen und Abstechern nach Japan. Innerhalb von wenigen Jahren ist der junge Musik-Nerd zum festen Bestandteil der Moon Harbour-Familie gewachsen.

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