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Biografie

  • Geburtstag

    31. August 1975 (42 Jahre alt)

  • Geboren in

    Oxford, Oxfordshire, England, Vereinigtes Königreich

Daniel Harding (* 31. August 1975 in Oxford) ist ein britischer Dirigent.

Im Alter von 17 Jahren stellte Harding eine Gruppe von Musikern zusammen, um Pierrot Lunaire von Arnold Schönberg aufzuführen und sandte einen Mitschnitt der Aufführung an Sir Simon Rattle in Birmingham. Nachdem dieser die Aufnahme gehört hatte, engagierte Rattle Harding für ein Jahr (1993/94) als seinen Assistenten beim City of Birmingham Symphony Orchestra. Anschließend besuchte Harding die Universität Cambridge, doch schon nach seinem ersten Jahr an der Universität ernannte ihn Claudio Abbado zu seinem Assistenten bei den Berliner Philharmonikern.

Von 1997 bis 2000 war Harding Chefdirigent des Sinfonieorchesters Trondheim, 1999 bis 2003 leitete er die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, seit 2003 ist er Musikdirektor des Mahler Chamber Orchestra. 2005 dirigierte er an der Mailänder Scala Idomeneo zur Eröffnung der Spielzeit als Einspringer für Ricardo Muti, der kurz zuvor als Chefdirigent der Scala zurückgetreten war. Beim Aix-en-Provence-Festival 2005 dirigierte er Così fan tutte. 2004 wurde Harding zum Principal Guest Conductor des London Symphony Orchestra ab 2006 ernannt. Ab der Spielzeit 2007/08 ist er Chefdirigent des Schwedischen Radiosinfonieorchesters. Harding legte zahlreiche CD-Einspielungen vor, hauptsächlich für Virgin Classics und EMI.

Harding ist mit der Bratschistin Béatrice Muthelet verheiratet und hat zwei Kinder, Adele und George.

Auszeichnungen:
1998: Choc de l’Année für Our Hunting Fathers (Werke von Benjamin Britten), mit Ian Bostridge
2000: Classical BRIT Awards in der Kategorie Young British Classical Performer
2002: Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres
2002: Diapason d’Or, Choc de l'Année, Grand Prix du Disque für Brittens The Turn of the Screw
2003: Gramophone Award für The Turn of the Screw

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