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Biografie

  • Geburtstag

    10. August 1908

  • Gestorben

    1. Juli 1965 (mit 56 Jahren)

Claude Thornhill (* 10. August 1909 in Terre Haute, Indiana; † 1. Juli 1965 in New York, NY) war ein US-amerikanischer Arrangeur sowie Bandleader und Pianist des anspruchsvollen „Claude Thornhill Orchestra“; Jazz-Versionen populärer Tanz- und Unterhaltungsstücke in Swing, Bebop und Cool Jazz.

Neben dem in diesem Genre progressiv führenden Orchester von Stan Kenton gingen auch die Orchester von Boyd Raeburn (1913–66) und Claude Thornhill bereits in den 1940ern in Ansätzen auf den jungen Bebop ein. Andererseits erweiterte der ausgebildete Komponist Thornhill sein Orchester um „klassische“ Instrumente wie Waldhorn und später auch Tuba – die wiederum vom kreativen Arrangeur Gil Evans (p, ab 1941 bei Thornhill) zu ungewöhnlichen neuen und volleren Klangfarben, teils Vorstufen zum Cool Jazz, genutzt wurden.

Nach der kalifornischen Zeit 1940-42 und die Unterbrechung durch den Kriegseinsatz (Thornhill bei der Artie Shaw Band) übersiedelten das Thornhill-Orchester und Gil Evans 1946 nach New York. Neben Evans trug dort auch der Baritonsaxophonist Gerry Mulligan Arrangements bei. Als Evans sich 1948 von Thornhill trennte, weil ihm dessen Klangvorstellungen zu düster wurden, wurde der Musiker und Musiktheoretiker George Russell (* 1923; The lydian chromatic concept of tonal organization) sein Nachfolger. Die Solisten Lee Konitz (as) und Gerry Mulligan (bs, arr) bekamen bei Thornhill 1946/47 ihre ersten Brot-Jobs. Highlights sind die ungewöhnlichen, durch tiefe Hörner geprägten Versionen von Anthropology und Lover Man. Dieses Klangbild nahm durch Evans, Mulligan und Konitz 1948–50 Einfluss auf das historische Miles Davis-Nonet (Birth Of The Cool-Aufnahmen bei Capitol). – Arbeit als Arrangeur leistete Claude Thornhill außer für sein eigenes Orchester auch für Billie Holiday, Benny Goodman und Glenn Miller.

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