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Biografie

  • Geburtstag

    1965 (52 Jahre alt)

  • Geboren in

    Graz, Steiermark, Österreich

Barok-Interpretin Pluhar

"Domina der Alten Musik" von Kai Luehrs-Kaiser auf SPIEGELONLINE KULTUR
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,605191,00.html

Christina Pluhar (* 1965 in Graz) ist eine österreichische Lautenistin und Harfenistin im Bereich historische Aufführungspraxis, aber auch erfolgreich in Crossover Projekten.

Nach Studien an der Universität Graz erkannte Christina Pluhar ihre Leidenschaft für die alte Musik. Sie widmete sich fortan dem Spiel der Laute und Theorbe, der Barockgitarre. Ihre vielseitigen Kenntnisse erwarb sie am Konservatorium Den Haag und an der Schola Cantorum Basiliensis. Zu ihren Lehren gehörten Hopkinson Smith, Paul O’Dette, Andrew Lawrence-King und Jesper Bøje Christensen. Das Spiel der barocken Arpa Dopia (Tripelharfe), erlernte sie an der “Schuola Civica di Milano” bei Mara Galassi

1992 erhielt sie den ersten Preis beim Festival für Alte Musik in Malmö als Mitglied des Ensembles „La Fenice“. Seit diesem Zeitpunkt lebt und wirkt sie in Paris im Umfeld der dortigen Barock-Szene, sowohl als Solistin und als Basso continuo Begleiterin. Mit ihrem im Jahr 2000 gegründeten „Ensemble L'Arpeggiata“ ist sie jährlich auf fast allen internationalen Festivals präsent. Mit den besten internationalen Musikern der Barockszene machte L'Arpeggiata mehrere vielbeachtete CD-Einspielungen.

Neben ihren Tätigkeiten als Interpretin und Ensembleleiterin ist Christina Pluhar seit 1999 Professor für Barockharfe am Königlichen Konservatorium in Den Haag und gibt regelmäßig Meisterkurse an der Universität Graz.

* „La Villanella“, der Musik von Kapsberger gewidmet, erhielt die Auszeichnungen “événement du mois” und den «Premio Internazionale del disco per la musica italiana». (Alpha, 2001)
* „Homo fugit velut umbra“, dder Musik von Stefano Landi gewidmet, erhielt die Auszeichnungen der Musikpresse « 10 de Répertoire », « Diapason Découverte », « CD de la semaine », bei der BBC, « CD du mois », bei « Amadeus » (Italien), « Prix Exellentia », bei Pizzicato (Luxemburg).
* „La Tarantella“, propose une rencontre entre musiciens baroques et répertoire traditionnel du sud de l’Italie, une rencontre louée par les critiques avec le « 10 de Répertoire », « CD de la semaine » bei France Musique, « CD du mois » bei « Toccata » (Deutschland) und den Cannes Classical Awards 2004.
* „All’Improvviso“ eine Begegnung von Jazz und Barockmusik (Alpha, 2004)
* „Rappresentatione di Anima e di Corpo“, von Emilio de' Cavalieri in Co-Produktion mit dem Festival Netwerk Oude Muziek, Utrecht (2004).
* „Los Impossibles“, bietet eine Begegnung mit den King’s Singers und anderen Solisten. (Naïve)
* „Monteverdi - Teatro d'Amore mit Werken“ von Claudio Monteverdi und den Sängern Philippe Jaroussky, Nuria Rial und anderen. (EMI/Classics, 2009)

Mehr Informationen unter
www.arpeggiata.com

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