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Biografie

Wenn der Schweiss auf der Stirn der Musiker glänzt, das Blut von den
Fingern auf die Gitarren tropft und die Körper der Band keine Sekunde still
bleiben, erhält man eine Vorstellung, wie der Rock’n’Roll entstand. Wenn
die Gitarren-Riffs schnoddrig und doch erdig klingen, wenn der Bass
wummert, das Schlagzeug dynamisch rollt und der Gesang klingt, als gäbe
es kein Morgen, ist manch einer an die goldenen 60er und 70er Jahre
erinnert. Wenn die Musiker aber im Hier und Jetzt spielen, gerade mal
etwas über 20 Jahre alt sind, ist das Publikum – Jung und Alt –
fasziniert…

Die Geschichte beginnt in den späten 90ern in einem kleinen Vorort von
Biel. Angetrieben durch die Liebe zu Bands wie den Beatles, Rolling Stones
und AC/DC, ist schnell klar, wohin Carnation ihre Musik hintragen wollen.
Nachdem im Jahre 2003 ihr erstes Album „Good Morning Evening“
erscheint, sorgt die Band ein erstes Mal für Furore. Die beiden Singles
„Finally Here“ und „Boy From Another Galaxy“ werden von den
Radiosendern und Musikkanälen mehrmals täglich über den Äther
geschickt. Auch die Tagespresse wird auf Carnation aufmerksam und
schenkt den Jungs vermehrt ihre Aufmerksamkeit. Nach etlichen
Konzerten im Rahmen der Good Morning Evening-Tournee beschliesst die
Band, für das Nachfolge-Album einige Zeit im Ausland zu verbringen. Im
März 2005 machen sich die 4 auf den langen Weg nach Schweden, um
abseits des Alltags ihr Zweitwerk aufzunehmen. Mit im Gepäck: Neue
Songs, die Instrumente, eine gehörige Portion Vertrauen und, das
Wichtigste, ihre Seelen.

Hoch oben im Norden, umgeben von grünen Wäldern und endlos
scheinenden Feldern, entsteht in einem zum Studio umgebauten
Bauernhof das neue Album „Waxy’s Little Sister“. Um die Energie von
Carnation einzufangen, beschliessen die beiden Produzenten Fredrik
Kronbäck und Martin Sventorp, dass die Band ihre Songs live und
ungeschnitten einspielen soll. Auf technische Spielereien und Studiotricks
wird ganzheitlich verzichtet. Nur so kann der rohe, direkte und spontane
Sound der Band gedeihen, nur so können diese magischen Momente
entstehen, die Gänsehaut verursachen und die Gefühle ausdrücken, die
die Musik der Band vermitteln will.

Innerhalb von 2 Wochen entstehen so 14 neue Songs, die allesamt
geprägt sind durch dieses Abenteuer, durch das Land und vor allem durch
den Hunger und Ehrgeiz Carnations. Musikalisch bewegt sich die Band auf
einem sehr breiten Pfad, König Rock’n’Roll macht stellenweise halt für
ruhigere Töne, um Augenblicke später wieder die Oberhand zu gewinnen.
Es scheint, als ob auf diesem Album ein Spiel zwischen Gut & Böse,
zwischen Laut & Leise im Gange sei, immer wenn man denkt, das Rezept
zu kennen, wird eine neue, erfrischende Zutat beigemischt. Anspielungen
an die Beatles, zu den Rolling Stones, ja sogar zu Filmen wie Scarface und
der Pate sind erkennbar, trotzdem steht „Waxy’s Little Sister“ für sich, ist
ein Zeitdokument des Rock’n’Roll anno 2005.

Carnation arbeiten hart für ihre Musik, und die Welt darf es ruhig wissen.
4 Besessene, die Musik zur einfachsten Sache verkommen lassen. Raffael
(Gitarre, Gesang), Chris (Gitarre, Gesang), Andy (Bass, Gesang) und
Kevin (Schlagzeug) geht es nicht um technischen Firlefanz, Musik soll
greifbar sein, mitten ins Herz treffen. Die Riffs und Beats möglichst
gradlinig gehalten, sind auch die Texte eingängig und mit einem
Augenzwinkern versehen. Die Stärke der Songs liegt im perfekten
Zusammenspiel zwischen Harmonie und Energie, zwischen Ernsthaftigkeit
und Witz, zwischen Klischee und Überraschung. „Waxy’s Little Sister“ ist
zum einen Hommage an die guten alten Zeiten, zum andern ein Weckruf
an die Musikszene, den Rock endlich wieder rollen zu lassen.

„Ganz oder gar nicht“ gilt für Carnation nicht nur auf, sondern auch neben
der Bühne. Manch einer wird überrascht, wie zielstrebig das Quartett
seinen Weg begeht. Jeder Erfolg wird lediglich als Etappe zu einer
grösseren Herausforderung gesehen, auf jede Frage gibt es die passende
Antwort. Schritt für Schritt geht die Band ihren Weg, unbeirrt durch
Erfolge und Rückschläge. Denn eines ist klar: They gave their souls to
rock’n’roll.

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