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Biografie

(König der Semba und Rebita)
Rei do Semba e da Rebita

Früher war er Fußball-Star, heute füllt er die Fußballstadien Angolas als Musiker. Bonga wurde (*05.09.1942) geboren als José Adelino Barceló de Carvalho galt schon in den 70ern als einer der modernsten und politisch engagiertesten Sänger Angolas. Der Mann mit der rauen Stimme feierte vor sechs Jahren ein unerwartetes Comeback mit seiner sehr tanzbaren Semba- Musik.

Bonga wuchs in einfachsten Verhältnissen auf in der Nähe der angolanischen Hauptstadt Luanda.

Er wählt nacheinander beide Wege, die Schwarzen offen stehen, um aus der Armut zu kommen.

Zuerst spielt er erfolgreich Fußball für Benfica Lissabon, dann holt er Medaillen für Portugal als Leichtathlet. Bonga gewinnt zwischen 1966 und 1972 sieben Mal die Leichtathletik Meisterschaften in Portugal im 100-, 200- und 400 Meter Lauf.
Danach in seiner zweiten Karriere als Sänger und Komponist wird er noch erfolgreicher.

Die jungen Musiker, die die angolanische Kultur fördern wollten, werden von den portugiesischen Kolonialbehörden nicht sehr geschätzt und so flüchtet er vor dem Hintergrund der Verurteilung der Kolonialpraktiken Portugals durch die UNO (angezettelt durch Amilcar Cabral, der im darauffolgenden Jahr ermordet wird) mit kaum 28 Jahren nach Rotterdam.
Dort findet er in der Kapverdischen Gemeinde Aufnahme. Sein erstes Album „Angola 72“ klingt sehr modern und macht ihn unter dem afrikanischen Namen Bonga Kuenda, der Suchende, bekannt. Dann zieht er nach Paris, wo er „Angola 74“ aufnimmt, das den angolanischen Befreiungskampf in den frühen 70iger Jahren thematisiert.

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