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Biografie

  • Jahre aktiv

    1999 – heute (22 Jahre)

  • Gegründet

    Reading, England, Vereinigtes Königreich

  • Mitglieder

    • Gordon Moakes (2002 – 2015)
    • Justin Harris (2015 – heute)
    • Kele Okereke (1999 – heute)
    • Louise Bartle (2015 – heute)
    • Matt Tong (2003 – 2013)
    • Russell Lissack (1999 – heute)
    • Sarah Jones (2013 – 2013)

Bloc Party ist eine britische Indie-Rock-Band aus London, die 1999 von Kele Okereke und Russell Lissack gegründet wurde. Bassist Gordon Moakes und Schlagzeuger Matt Tong stießen später hinzu. Der Stil der Band ähnelt der Musik von Sonic Youth, Joy Division, Gang of Four, Pixies, The Cure, The Police und XTC und wird von der Presse oft mit Franz Ferdinand verglichen. Allerdings geben Mitglieder der Band an, z.B. von Gang of Four erst gehört zu haben, nachdem diese in der Presse als angeblich wichtiger Einfluss genannt worden waren. Trotzdem kann man mit Recht behaupten, dass Bloc Party zumindest einen Teil der herausragenden Stilrichtungen der 1980er Jahre, deren Vertreter einige der oben genannten Bands waren oder sind, in ihre Musik aufgenommen haben. Die Band hatte ihren Durchbruch, nachdem der Sänger Kele Okereke 2003 auf einem Franz Ferdinand-Konzert war und sowohl dem Franz-Ferdinand-Sänger Alex Kapranos als auch dem BBC-Moderator Steve Lamacq eine Demo-CD mit She's Hearing Voices in die Hand geben konnte. Anschließend spielte ihn Lamacq in seiner Radiosendung und lud sie ein, live in seiner Sendung zu spielen.

Ihr Album Silent Alarm kam bis auf Platz drei der britischen Albumcharts, die Single So Here We Are auf Platz fünf der Singlecharts. Das Lied Like Eating Glass wurde in dem Spiel Tony Hawks American Wasteland verwendet. Das Lied Banquet wurde im EA-Spiel SSX on Tour, Helicopter in FIFA 2006, Guitar Hero III und Burnout Revenge verwendet.

Im Spätsommer 2005 erschien mit Silent Alarm Remixed eine Remix-Version des Debüts. Darauf versuchen sich Künstler der Elektro-Szene wie Ladytron, M83 und Four Tet an den Stücken von Bloc Party. Daneben covern Mogwai Plans und Death From Above 1979 bearbeiten Luno. Außerdem gibt es eine Deluxe Edition von Silent Alarm, welche noch zwei weitere Songs beinhaltet (Little Thoughts und Two More Years) sowie eine DVD mit Musikvideos, Liveauftritten und einer Art Reportage über bzw. von Bloc Party.

Das folgende Album A Weekend in the City, welches mit Jacknife Lee produziert wurde, ist am 2. Februar 2007 erschienen. Die Band wollte nach Aussage von Kele Okereke auf keinen Fall eine Art Silent Alarm Pt. 2 veröffentlichen, vom Sound her ist es ihrer Meinung nach deutlich elektronischer und experimenteller als das Debüt. Die Mitglieder von Bloc Party nannten als großen Einfluss für "A Weekend In The City" die experimentellen Veröffentlichungen der britischen Band Radiohead. Die Kritiken in den einschlägigen Magazinen bescheinigen Bloc Party mit diesem Album eine eindeutige Weiterentwicklung. In Interviews gab Okereke zu, sich in seinen Songtexten in stärkerem Maße an politische Themen heranzuwagen, insbesondere einige rassistische Vorfälle in Großbritannien waren dafür der Auslöser. Als erste Single erschienen in Großbritannien The Prayer (B-Side: We Were Lovers) und in den USA I Still Remember. Im Anschluss an die Veröffentlichung von A Weekend In The City fand eine Mini-Tour durch Europa statt. Der Song Flux wurde Anfang Oktober 2007 vorgestellt und als neue Single veröffentlicht. Kurios dabei war die Tatsache, dass Sänger Kele Okereke das Lied auch auf Deutsch einsang. Die Version kursiert u.a als Videodatei auf einer großen Internet-Videoanbieterseite.

Das jüngste Album heißt Intimacy und wurde von Paul Epworth (Silent Alarm) und Jacknife Lee (A Weekend in the City) produziert. Aufgenommen wurde das Album in Kent und London und von Alan Moulder abgemischt. Interessanterweise erschien das Album zunächst online. Kurz darauf wurde das Album auch auf CD und LP veröffentlicht. Es existiert auch eine limitierte Edition mit Bonustracks. Das Album scheint sich dreizugliedern: Auf der einen Seite gibt es wieder schnelle, sehr tanzbare Songs in Anlehnung an Songs wie Helicopter und Disappear Here, auf der anderen Seite gibt es wieder elektronisch-experimentelle Songs in einem Stil, der auf A Weekend in the City weiterentwickelt wurde. Neu hinzugekommen sind einige Songs, die stärker balladesk-atmosphärisch daherkommen und weniger experimentell als auf dem Vorgängeralbum.

Im Sommer 2009 erschien die Single "One More Chance", die später auch auf dem neu aufgelegten Intimacy enthalten ist. Ende 2009 nach einer ausgehnten Welttournee kündigte Sänger Kele Okereke in einem Interview an, dass sich die Band für 2010 eine Auszeit gönnen würde. Der Drummer Matt Tong lies allerdings in einem anderen Interview verlauten, dass er möglicherweise nicht mehr zu Bloc Party zurückkehren werde, weshalb die Gerüchteküche um eine Auflösung der Band heftig brodelt.

Diskografie

Alben:
● Silent Alarm (2005)
● Silent Alarm Remixed (2005)
● A Weekend in the City (2007)
● Intimacy (2008)
● Intimacy Remixed (2009)

Singles:
● She's Hearing Voices (2004)
● Banquet (2004)
● Little Thoughts (2004)
● Helicopter (2004)
● Tulips (2005)
● So Here We Are (2005)
● Banquet (2005)
● The Pioneers (2005)
● Two More Years (2005)
● Helicopter (2006)
● The Prayer (2007)
● I Still Remember (2007)
● Hunting For Witches (2007)
● Flux (2007)
● Mercury (2008)
● Talons (2008)
● One Month Off (2009)
● Signs (2009)
● One More Chance (2009)

EPs:
● Bloc Party EP (2004)
● Little Thoughts EP (2004)
● Two More Years EP (2005)

DVDs:
● God Bless Bloc Party (2006)

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