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Biografie

  • Jahre aktiv

    1998 – heute (20 Jahre)

  • Gegründet

    San Francisco, California, Vereinigte Staaten

  • Mitglieder

Black Rebel Motorcycle Club ist eine 1998 gegründete Rock-Band aus San Francisco , Kalifornien. Die Band spielte anfangs harten, punklastigen Rock nach dem Vorbild von Iggy Pop und den Stooges. MIt "Howl" kamen Elemente von Folk, Gospel und Americana mit Singer-Songwriter Qualitäten und Blues zum Tragen. Mit dem Album "Baby 81" kehrte die Gruppe dann ab 2007 wieder mehr zu ihren musikalischen Ursprüngen zurück.

Die Entstehungsgeschichte von BRMC geht auf die beiden Schulfreunde Robert Levon Been (Bass, Gesang) und Peter Hayes (Gitarre, Gesang) die Band 'The Elements' zurück. Sie hatten beide die High-School in San Francisco besucht und schon früh damit begonnen, gemeinsam Musikstücke zu schreiben und zu spielen. Auf der Suche nach einem Drummer trafen sie den aus Devon, England stammenden Nick Jago, welcher mit seinen Eltern nach Kalifornien zog.

Nachdem sie entdeckten, dass sich bereits einige andere Bands 'The Elements' nannten, änderten sie ihren Namen zu "Black Rebel Motorcycle Club", der Motorrad-Gang aus dem 1953 erschienenen Film "The Wild One", in welchem Marlon Brando die Hauptrolle spielte. Da Robert Levon Been zunächst nicht mit seinem Vater Michael Been, der bei der Band The Call spielte, in Verbindung gebracht werden wollte, trat er bis zum Erscheinen des Albums "Howl" unter dem Pseudonym Robert Turner auf.

Als sie sich in der Musik Szene von San Francisco einen Namen gemacht hatten, zogen sie 1999 nach Los Angeles um und schlossen, nachdem mehrere Plattenfirmen erfolglos um sie geworben hatten, einen Vertrag mit Virgin Records America ab, der ihnen absolute künstlerische Freiheit garantierte. Danach machten sich die drei daran, ihr selbstbetiteltes Debütalbum, das sie sowohl selbst produzierten als auch mixten, in Angriff zu nehmen. Die erste Single "Whatever happened to my Rock'n'Roll" war (vor allem in England) sehr erfolgreich und mit dem Album rannten sie in offene Türen. 2002 durften sie dann für Oasis, nach einer Einladung von Noel Gallagher (einem bekennenden BRMC-Fan), in der Royal Albert Hall eröffnen.

Nach einer schier nicht enden wollenden Tour 2002/2003 begann die Band 2003 ihr Nachfolgealbum im Londoner Fortress Studio aufzunehmen. Grund dafür waren die Visa-Probleme des Schlagzeugers, der nach der Ausreise nicht mehr in die USA einreisen durfte. Aber nach tatkräftiger Unterstützung Bonos und anderer Prominenten wurde dieses Problem gelöst und die Band siedelte wieder nach LA um. Während sie anschließend an die Aufnahmen wieder um die Welt tourten, trennten sie sich im Frühjahr 2004 von ihrem Plattenlabel Virgin. Nach Abschluss der Tournee stieg Nick Jago aufgrund von Drogenproblemen aus der Band aus und Robert Levon Been und Peter Hayes begannen die Arbeit an ihrem dritten Album.

Während der Arbeit an "Howl" - möglicherweise eine Hommage an das gleichnamige Gedicht von Allen Ginsberg - stieg Nick Jago wieder in die Band ein, auf dem Album ist er jedoch nur beim Lied "Promise" zu hören. "Howl" erschien im August 2005 bei zwei verschiedenen Plattenlabels (RCA in den USA und Echo im Rest der Welt). Nach dem Erscheinen des Albums waren Black Rebel Motorcycle Club bis April 2006 auf Tournee. Im Februar 2006 erschien die EP "Howl Sessions" mit sechs unveröffentlichten Liedern die während der Aufnahmen zu "Howl" entstanden.

Das vierte Album "Baby 81" erschien am 27. April 2007. Am 8. Juni 2008 teilte Nick Jago auf der Webseite der Band mit, dass er aus der Band geworfen wurde. Für die Tournee 2008 wird er durch Leah Shapiro ersetzt, die zuvor während der Tournee der The Raveonettes sowie bei Dead Combo schon das Schlagzeug spielte. Am 7. März 2010 erschien das sechste Album der Band mit dem Titel "Beat the devil's tattoo". Das siebte Studioalbum mit dem Titel "Specter At The Feast erschien dann nach einer längeren Pause im März 2013.

Am 17. Oktober 2014 gab Leah Shapiro auf der Bandwebsite bekannt, dass sie sich aufgrund einer bei ihr diagnostizierten Chiari-Malformation einer Gehirnoperation unterziehen müsse und dass es ihr durch diese Malformation zur Zeit nicht möglich sei, Schlagzeug zu spielen; zudem kündigte sie schon vorab an, dass die Band durch diesen Umstand nicht wie geplant beim anstehenden Moon Block Festival auftreten können werde. Wenige Tage später, am 22. Oktober, folgte eine Nachricht von Peter Hayes und Robert Levon Been, in der sie ein neues Band-T-Shirt mit dem Aufdruck "I Want to Beleah" präsentierten und ihre Fans darum baten, solche T-Shirts zu erwerben, da mit dem hierdurch gewonnenen Erlös Shapiros Operation sowie Genesung unterstützt werde. Am 30. Oktober 2014 bedankte sich wiederum Shapiro in einer Nachricht auf der Bandwebsite dafür, dass eine ebenfalls zugunsten der Finanzierung ihrer Operation ins Leben gerufene Spendenkampagne namens GoFundMe Campaign ihr Ziel von 33.300 US-Dollar erreicht habe. Am 27. November 2014 verkündete die Band auf ihrer Website, dass Shapiros Operation erfolgreich und wie geplant verlaufen sei, und bedankte sich bei allen, die sie unterstützt hatten. Das "LIVE In Paris" Album erschien am 1. Mai 2015.

Diskographie:
2001 - B.R.M.C.
2001 - Screaming Gun (EP)
2002 - Spread Your Love (EP)
2003 - Take Them On, On Your Own
2005 - Howl
2006 - Howl Sessions Vol.1 (EP)
2006 - Howl Sessions Vol. 2 (EP)
2007 - Baby 81
2007 - Napster Live Session (EP)
2007 - American X: Baby 81 Sessions (EP)
2008 - The Effects Of 333 (Download)
2010 - Beat the Devil's Tattoo
2013 - Specter At The Feast
2015 - LIVE In Paris

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