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Biografie

Agonoize (von engl. "Agony" = "Todeskampf" und "Noise" = "Lärm") ist eine 2002 von Mike J. und Olli S. gegründete, aus Berlin stammende - bzw. -Band.

Stil
Die Band selbst vergleicht ihren Stil mit Elektro-Größen wie Suicide Commando oder Klinik (heute Dive). Die meisten Songs weisen englische Texte auf, doch vor allem auf den jüngeren Releases befinden sich vermehrt Songs mit deutschen Lyrics. Außerdem zeichnet sich die Band durch ihre außergewöhnliche Bühnenshow aus, in der Utensilien wie Kunstblut und -sperma zahlreich zum Einsatz kommen.

Bandgeschichte
Gegründet im Jahre 2002 und nach der Veröffentlichung der ersten Single „Paranoid Destruction“ bei ihrem damaligen Label BLC Productions in den USA wurde schnell klar, dass sich die Band ihre Präsenz in den Clubs und bei den Hörern bereits gesichert hatten. Es folgte mit ihrer EP „Open the Gate/To Paradise“ eine Vorabsingle des kommenden ersten Albums „Assimilation: Chapter One“, dessen Veröffentlichung erneut für viel Aufregung in der Szene sorgte. Da alle 3 CDs die DAC stürmten, wie es sonst für einen Newcomer eher unüblich ist, wurden Agonoize zu diesem Zeitpunk bereits mit Bands wie Suicide Commando oder Hocico verglichen. Natürlich wurde dieser schnelle Erfolg von manchen Seiten auch äußerst kritisch beäugt. Es wurde gelästert, intrigiert und sogar Steine in den Weg gelegt um den Erfolg der Band zu behindern; Agonoize verstanden es aber dennoch, sich in der Szene zu etablieren. So konnten sie Anfang 2005 mit Hilfe von „Hellfire Productions“, ihrem damaligen Management, zu einer der stärksten Plattenfirmen der Szene, „Out of Line“ wechseln.

Es folgte die erste Veröffentlichung bei Out of Line mit ihrer zweiten EP „Evil gets an Upgrade“ Anfang 2005. Mit Titeln wie „Eye on You“, „Sick“ und „Chains of Love“ hatten sie es nun geschafft, sich in die Oberliga des Darkelectro zu spielen und bekamen dafür den Dank der DJs mit Top Bewertungen in den Alternativen Charts weltweit. Ende 2005 war es dann soweit und Agonoize veröffentlichten ihr zweites Album mit dem Namen „999“. Mit diesem Album hatten sie es nun geschafft, die Veranstalter von Konzerten und Festivals so zu überzeugen, dass die Band sich vor Live-Anfragen kaum mehr retten konnte - so wuchsen auch die Möglichkeiten, in anderen Ländern live zu spielen. Es folgten Auftritte in Schweden, Spanien, Belgien, Holland, Dänemark und vielen weiteren Ländern.

Im Jahr 2006 folgte eine Neuauflage des Assimilation-Albums mit Bonus-CD, auf der sich neben ein paar Neuaufnahmen bekannter Songs vor allem Titel der ersten beiden mittlerweile vergriffenen CDs befanden. Mitte des Jahres, pünktlich zum 06.06.06, folgte dann endlich der nächste richtige Output in Form der mittlerweile zu Kult avanciercten EP „Ultraviolent Six“, auf der sich die Club-Hymnen „Bängbäng Goodbye“, „Glaubenskrieger“ und „Koprolalie“ befinden. Ende 2007 folgte dann mit „Sieben“ der bisher letzte Release. Der Sound wurde noch ein Stück härter, blieb jedoch äußerst typisch und unverkennbar. Neben einer 2CD-Edition gibt es „Sieben“ auch in einer limitierten Box mit einer zusätzlichen dritten Shape-CD in Form des Agonoize-Logos und weiteren Goodies.

Bandmitglieder
Chris L.
Gesang, Texte

Mike Johnson
Komposition, Programmierung, Producktion, Mastering

Oliver Senger
Komposition, Programmierung

Discographie
2003: Paranoid Destruction (Single CD - auf 1.000 Stück limitiert)
2004: Open the Gate/To Paradise (EP)
2004: Assimilation Chapter: One (CD)
2005: Evil gets an Upgrade (EP)
2005: 999 (2CD)
2006: Assimilation: Chapter Two (2CD)
2006: Ultraviolent Six (EP - auf 666 Stück limitiert)
2007: Sieben (2CD & limitierte 3CD-Box)
2008: For the sick and disturbed
2009: Hexakosioihexekontahexa (2CD)
2009: Alarmstufe Rot
2009: Bis das Blut gefriert
2012: Wahre Liebe

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