Wird über Spotify absgepielt Wird über YouTube absgepielt
Zum YouTube-Video wechseln

Player wird geladen ...

Von Spotify scrobbeln?

Verbinde deine Spotify- und Last.fm-Konten, um deine gehörten Inhalte von jeder Spotify-App auf jedem Gerät und jeder Plattform zu scrobbeln.

Mit Spotify verbinden

Verwerfen

Es steht eine neue Version von Last.fm zur Verfügung. Bitte lade die Seite neu.

Biografie

AG. Geige war eine Band, die 1986 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) in der DDR gegründet wurde und bis 1993 bestand. Frank Bretschneider, Torsten Eckhardt (bis 1989, von Olaf Bender ersetzt), Jan und Ina Kummer gründeten AG. Geige als experimentelles Kunstprojekt. Die Band spielte von elektronischen Elementen geprägte Musik mit dadaistischen Texten und verstand sich hierbei als multimedial - auf ihren Konzerten setzte AG. Geige auf eigene Videos und Grafiken und trat mit versponnenen Kostümen auf, unter anderem Ku-Klux-Klan-ähnlichen Mänteln und Pilzhüten. Dass sie keine echten Musiker waren wurde von der Band offen eingestanden.

In der Vorwendezeit konnte sich AG. Geige über Nischen der Jugendkultur wie z.B. den Sender DT64 ein erstes Publikum erspielen, litt jedoch zu dieser Zeit auch unter den begrenzten Möglichkeiten innerhalb der DDR, die sich auch in technischer Hinsicht niederschlugen. Nach der Wende trat die Band in ganz Deutschland (u.a. auf der Popkomm) und auch in der Schweiz auf. Das größte Konzert fand 1991 im Rahmen des dritten internationalen Artrock-Festivals in Frankfurt am Main statt. Zu diesem Zeitpunkt fand AG. Geige auch die Beachtung diverser Szenezeitschriften wie z.B. Zillo, die Chemnitzer Tageszeitung Freie Presse bezeichnete die Band als die bekannteste der Stadt. Wurde AG. Geige häufig für ihre Originalität gepriesen, war die Aufnahme jedoch nicht durchweg postiv, so vergab die Frankfurter Rundschau in einem Konzertbericht des Artrock-Festivals die qualitative Bewertung "Nullmusik".

Hatte die Band ihr Erstlingswerk "Yachtclub & Buchteln" noch auf Kassette herausgebracht (es wurde 1996 auf CD wiederveröffentlicht), nahm das DDR Label Amiga den im Jahr 1989 zunächst ebenfalls auf Kassette veröffentlichten Nachfolger "Trickbeat" 1990 in ihr Repertoire auf, wodurch AG. Geige den Eigenvertrieb hinter sich ließ. Die Band war in den folgenden Jahren auch auf diversen Samplern vertreten und veröffentlichte 1991 ihr Album "Raabe?" auf dem Label Spandauer Label "Traumton", damit hatte AG. Geige ihre Plattenfirma nun außerhalb der ehemaligen DDR. 1992 erschien mit "Von Fröschen und Träumen" im Verlag "Weisser Stein" eine Sammlung von Songtexten und Grafiken. 1993 löste sich die Band jedoch überraschend auf, obwohl im gleichen Jahr das Erscheinen eines vierten Albums ("Yachtclub & Buchteln" mitgezählt) bis zum Jahresende angekündigt worden war. Dieses Album mit dem Arbeitstitel "AG. Geige 3" wurde fertig produziert, erschien jedoch nie, sondern tauchte erst Jahre später im Internet auf. Die Musik war nun energetischer und sperriger, textlich und produktionstechnisch wurde dagegen an die Vorgänger angeschlossen. Frank Bretschneider und Olaf Bender blieben nach Auflösung der Band in der Szene aktiv und gründeten 1995 das Label "Rastermusic", welches 1999 mit "Noton" zu "Raster-Noton" fusionierte.

Weitere Informationen:
http://www.aggeige.de
http://podcast.parocktikum.de/2005/11/04/ag-geige-198687/
http://www.parocktikum.de/archiv.php?suche=Geige

Trivia: Ina and Jan Kummer sind die Eltern von Felix und Till Brummer von Kraftklub

Diese Wiki bearbeiten

Du möchtest keine Anzeigen sehen? Jetzt abonnieren

Externe Links

API Calls