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Biografie

2econd Class Citizen (im wirklichen Leben Aaron Thomason) stammt ursprünglich aus Huddersfield in England und wohnt momentan in London. Er produziert eine Art elektronische Folkmusik gepaart mit instrumentalem Hip-Hop. Seine bisherigen Veröffentlichungen, „Divided Reality“ (Private Press, 2006) und "Wyred Folk" (Equinox Records, 2007), haben für viel Aufmerksamkeit innerhalb der Szene gesorgt und waren beide schnell vergriffen. Viel mehr ist über diesen Musiker auf Anhieb nicht herauszufinden, aber was bleibt, ist seine Musik – und die hat einiges zu erzählen.

Pendelnd zwischen Melancholie und Wut, kraftvollen Gitarrenriffs alter Psychrockhelden und sanften Gesängen gesamplet von Folkplatten, findet 2econd Class Citizen seine wirkliche Heimat wohl erst in einer Kiste voll verstaubtem Vinyl. Denn mit dem Bild, das man sich so als Festländer von England macht, hat seine Musik nur oberflächlich etwas gemein. Ja, da ist der Regen, den manche seiner Songs fast schon heraufbeschwören und man sieht auch schon den einsamen Wanderer an den Steilküsten Dovers vor sich, wenn man „A New World“ zuhört. Aber diese Musik ist nicht für Touristen. So schnell, wie sie einen in den Bann zieht, so schnell bemerkt man auch, dass sie nicht glatt genug ist, um auf eine Postkarte zu passen. Und so bricht auch 2econd Class Citizen’s ganze Musik mit bekannten Bildern. Da ist ein Beat und es ist kein HipHop – zumindest nicht so, wie man ihn kennt. Da sind die Gitarren und es ist doch kein Folk mehr. Da singt jemand von Einsamkeit und da sind hundert andere Stimmen und eine Musik mit neuen Klängen und doch sind es die alten Klänge und doch ist es die alte Einsamkeit. Man hört ihr nur wieder zu.

Aaron Thomason sieht sich selbst mehr als einen Dirigenten, vor sich ein Orchester aus vergessenen Vinylplatten, wartend auf seinen Einsatz. Vielleicht ist es den „Heads“ zu wenig Bass und den „Puristen“ zu wenig Krach, doch wen stört das wirklich, wenn das Ergebnis einen offenen Hörer so ergreift, wie es seit langem keine Musik mit Beats mehr geschafft hat? Hier werden Akzente gesetzt. Hier ist das Gefühl, das HipHop so vermisst hat. Aber das würde Aaron Thomason selber vermutlich nicht so laut sagen.

Mehr Infomationen und Downloads auf seiner offiziellen Website, Myspace und Virb.

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