Nein, nicht gut. Würde nicht sagen, daß ich das Lied gut finde. Auch nicht, daß ich es nicht gut finde. Aber es ist verdammt noch eins nicht zum Einschlafen geeignet. Es geht um Frankie Teardrop von Suicide, einer Band die in den späten Siebzigern und frühen Achtzigern sehr einflußreich war. Ursprünglich handelte es sich um eine Rock/Punk - Gruppe in recht konventioneller Formation. Mit der Zeit liefen jedoch Gitarrist und Bassist davon, und übrig blieben nur Alan Vega, der Sänger, und Martin Rev, der sich um Synthesizer und Drumcomputer sorgte. Zunächst fehlte es auch an Leuten, die das Zeug hören wollten, das von den beiden fabriziert wurde, denn with their uncompromising sound, lack of anything approaching a proper song and much grittier image than their more 'glam' associates, Suicide failed to elicit favourable responses from even the most potentially appreciative audiences. (Bandbiographie bei Mute)
Hartnäckigkeit und Eigensinn machten sich aber irgendwann bezahlt, und so erschien 1977 das Debutalbum Suicide, und darauf befand sich auch besagtes 'Lied'. Und was ist dazu noch zu sagen? "Die Schreie... die Schreie waren fürchterlich!" Und zu allem Überfluß und, wenn man gerade schlafen will, auch -Druß, dauert das gute Stück ansehnliche 10m 25s. Und inhaltlich? Ja, inhaltlich bekommt man halt vor dem Hintergrund enervierender Synthesizerklänge, die sich ungefähr so anhören wie fiese Energiebarrieren in schlechten Science-Fiction Filmen, und einem hämmernden Drumcomputer erzählt - mit großen Abständen zwischen den einzelnen Mitteilungsbrocken erzählt - wie der arme Frankie nicht mehr weiter weiß und deshalb seine Frau und sein Kind tötet.