Ursprünglich verfasst Ende 2003:
Ich erinnere mich, dass der Entschluss, auf dieses Festival zu fahren in der Discothek 'Nachtschicht' in Hoyerswerda (gibt's die Bude eigentlich noch?) gefällt wurde, irgendwann im April 2003. Zumindest war die Musik an dem Abend so schlecht, dass man gar nicht anders konnte als sich mal wieder die volle Dröhnung Rock'n'Roll zu geben. Also entschlossen wir uns das Pfingstwochenende mal anders zu verbringen als immer nur mit Mutti. Eigentlich wollten wir vermeiden zu Rock am Ring/Rock im Park zu fahren (von wegen böser Kommerz und so, uuuuh) aber bei dem Line-Up (Metallica-Comeback, Deftones etc.) konnten wir einfach nicht Nein sagen. Von der Oma eines Kumpels liehen wir uns ihren Chrysler Voyager, in dem 6 Man gemütlich Platz hatten (wenn man davon ausgeht das man nicht noch die halbe Gartenlaube ins Auto packt). Wir entschlossen uns in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag nach Nürnberg zu fahren um noch ein gemütliches und günstig gelegenes Fleckchen Erde auf dem Camping-Gelände zu ergattern und noch genug Zeit und Stauraum zu haben bis zum Konzert-Beginn am Nachmittag.
Einige meiner Kumpels feierten jedoch am Donnerstag ihren letzten Schultag und zogen einen gleitenden Party-Übergang bis zur Abfahrt um halb 1 vor. Das Ende vom Lied war, dass die Jungs um diese Uhrzeit sturzbetrunken waren und meine komplette Nachbarschaft wach klingelten. Unter penetrantem Suffgelaber von Christian D. und Robert B. ging es dann auf die Autobahn nach Nürnberg.
Freitag 6.6. - Tag 1
Gegen 7 Uhr Morgens trafen wir in Nürnberg ein. Wir lagen gut in der Zeit – nur leider einen Tag zu spät. Denn für unsere vermeintliche Genialität, bereits am Vorabend des Festivals loszufahren, konnten die Leute, die schon seit Mittwoch warteten nur süffisantes Mitleid aufbringen. Das hatte die Konsequenz, dass wir etwa 30 Minuten Fußweg von Park- bis Campingplatz (wenn man es so nennen will) hatten. Wiederum 30 Minuten Fußweg von Campingplatz zu Centerstage lassen wohl das Ausmaß unserer logistischen Freude irgendwo zwischen „Outback“ und „vollkommen im Arsch“ erahnen. Nach dem freudigen Verladen (wir mussten die ganzen Kisten über den Zaun heben weil die Scheiß-Wärter uns mit dem Auto nicht reinlassen wollten - weil der Parkplatz angeblich überfüllt war) und anschließendem Schleppen der Verpflegungs-, Unterbringungs- und Versorgungsgüter für 6 Mann auf 3 Tage, unter den erheiterten Blicken unserer dezent asozialen Parknachbarn, deren Hohn nur noch von der prallen Hitze der Mittagssonne übertroffen wurde, konnten wir endlich an Zeltaufbau und Grillen denken (beides noch in höchst experimentellem Stadium). Währenddessen wurden wir unterhalten von einer Gruppe hurrabirniger Metalheads die mit ihrer Mega-Anlage unseren Zeltplatz vornehmlich mit Metallica- und Slayer-Songs beschallten. Die Typen hatten sich einen riesigen Pavillon aufgebaut und schienen statt der Konzerte nur wegen der Party-Stimmung auf dem Zeltplatz, zum Festival gekommen zu sein. Denn wann immer wir an ihrem Domizil vorbeiliefen, war dort Saufen und Abfeiern angesagt und die Anlage lief ununterbrochen (Ja, auch nachts).
Ohne lange Rastpause ging es ab zur Stage, um noch gute Plätze im Moshpit für die Headliner am späten Nachmittag zu ergattern. Einige meiner Kumpels mussten die Strecke doppelt zurücklegen, weil man zusätzlich zum Armbändchen auch noch das Ticket am Einlass zum Frankenstadion zeigen musste. Völlig bekloppt!
Na ja, kommen wir zur Musik:
boysetsfire
Waren ein netter Einstieg, gab eigentlich nichts zu meckern, aber die Leute waren noch nicht richtig bereit, deshalb ging auch nichts richtig los, obwohl die New-Yorker Emo-Hardcoreler ganz schön losbolzten. Vor allem der Sänger ist abgegangen wie´n Schnitzel. Ich kannte jedoch nur
Disturbed
Ich weiß nich ob’s am eintönigen schwarzen Bühnenbild lag, aber für mich klang Disturbed auf weiter Strecke ziemlich monoton. Das stumpfe Geriffe und der Stakkato-Mecker-Gesang von David Draiman waren auf Dauer ziemlich langweilig und seine dauernde Forderung nach Devilheads und „Disturbed“-Chören, und sein Gefasel vom „True Metal“ fand ich einfach nur prollig und penetrant. Außerdem erinnerte mich das hautenge Stretch-Leder-Outfit der 4 Herren an Manowar… *bärks*!
Positives: Draiman hat’n cooles Unterlippen-Piercing und „Down With the Sickness“ ist einfach mal 'n Hammer-Song.
Queens of the Stone Age
Hell Yeah, das erste Highlight des Festival-Wochenendes. Die Herren Josh Homme, Nick Olivieri, Troy van Leuveken (ehemals A Perfect Circle) und Dauer-Gastsänger Mark Lanegan (ehemaliger Frontmann der Screaming Trees) begeisterten mich von Anfang an mit ihrem arschcoolen Drogen-Rock´n Roll. Kein Wunder, haben QOTSA doch mit Songs For The Deaf eines der besten Alben (wenn nicht sogar das beste) des vergangenen Jahres draußen. Cooles Bühnenbild, guter Sound und eine perfekte Songauswahl: „You think it ain't worth a dollar, but I feel like a millionaire”, bei dem sich Nick Olivieri die Lunge aus dem Leib brüllte, “
Nachdem sich nun das Stadion zunehmend zum bersten füllte, stellten sich nach und nach drastische Unterschiede heraus, zwischen dem vorderen Bereich und dem..äh..Rest. Man konnte im Grunde von einer 2-Klassen-Gesellschaft reden. Während die Leute im Vorderen Bereich nicht nur näher an der Bühne waren sondern auch noch genug Platz hatten frei zu stehen, sich hinten auf den Boden zu setzen/legen und sich hinter der Absperrung nach Herzenslust soviel Wasser zu hohlen wie sie wollten (die bekamen von den Maltesern sogar Becher), waren die Leute im zweiten Bereich entweder am Verrecken wegen dem Gequetsche an der Absperrung in Kombination mit den Temperaturen über 30°C (man freute sich schon wenn der ErstBereichs-Adel aus Mitleid ein paar Tropfen in die Masse kippte) oder man stand soweit hinten, das man, außer über die Seitenmonitore nichts sah.
Deftones
Yeah, die 'Tones zum ersten Mal live. Und als sie den Totenkopf vom aktuellen Albumcover als Bühnenbild aufhingen, wollte ich am liebsten über die 2 Absperrungen hechten. Aber da mehrere Nachbarn, die diesen Gedanken in die Tat umsetzten, von der Security bis in den Bereich, verfolgt wurden und wieder zurück getragen wurden, ließ ich diese Idee lieber bleiben.
Zu den Deftones: Die Typen schlabberten auf die Bühne, Chino im dunkelblauen Pullover und seinem Trucker-Basecap und Steph wieder in seiner Army-Baggy, und sofort starteten sie mit „
Nachdem die Deftones ihr Set beendet hatten, öffneten die Securities wieder die Schleusen und unter heftigem Drücken von den hinteren Massen, gelangte ich *plopp* ohne Knochenbrüche durch den Eingang. Meine Zunge war ungefähr vergleichbar mit der Mojave-Wüste also holte ich mir als erstes einen Becher mit Wasser, hatte schon voll vergessen wie das schmeckt. Nun ja, die Deftones konnte ich zwar nicht von vorn beobachten, aber da kamen ja noch die Metalgods, yeah. Aber erstmal kam der Harlekin des Heavy Metals, …
Marilyn Manson
Tja, ähm, nette Show und Bühnengestaltung mit Anlehnung ans Dritte Reich, lustige Kostüme (z.B. Mickey Mouse), bunt geschminkte, freakige Mitmusiker, nette weibliche, leicht bekleidete Begleitung und Festival-kompatible Setlist mit Greatest Hits Charakter. Los gehts mit dem Opener des Neuen Albums The Golden Age of Grotesque “This Is the New Shit” (geiler Song), danach diverse Manson Classics a la “
Monströse Soundwände wurden auf die Bühne gerollt, das Bühnenbild wurde in schwarz und lila getaucht, Nebel drang aus dem Hintergrund und das allen bekannte Konzert-Intro „The Ecstasy of Gold“ von Ennio Morecone erklang. Es war soweit…
Metallica
Als erstes tauchte Lars Ullrich aus dem Nebel hinter seinem Drumkit auf und betrachtete mit einer Wasserflasche die jubelnde Masse, dann kamen rechts und links Gitarrero Kirk Hammet und der neue Bassist Robert Trujillo hervor, und zu guter Letzt kam, Mr. Metallica himself, James Hetfield mit seiner 2m Holzfällerstatur hinter sein Mikro (eines von vielen) gestiefelt. Ohne viel Gelaber starten die 4 mit ihrem ersten Song durch und, ...oh my Gooood, es ist „Hit the Lights“. Der Opener vom ersten Album „Kill’em all“ und einer meiner (vielen) Metallica-Favourites. Gefolgt von noch einem Song des Debüts – „The Four Horsemen“. Die Leute gehen sofort los und singen lautstark mit. Mich hält nichts mehr hinten und ich stürme voller Euphorie nach vorn in die ersten Reihen wo der Mosh abgeht. Und es ist kaum zu Glauben, dem nicht genug zünden die „alten Herren“ einen 80er Böller nach dem anderen: „Harvester of Sorrow“, „Welcome Home (Sanitarium)“, „Leper Mesiah“… Hammet feuert ein Highspeed-Solo nach dem andern in die Massen, Lars trümmert die Doublebass ohne Gnade, Rob ist ein Tier am Bass und natürlich –Riffs – Riffs – Riffs- werden uns um die Ohren gehauen. Das Franken-Stadion kocht. Sogar die Leute auf den Tribünen stehen vor ihren Sitzen und gehen voll ab. Zwischen den Songs bedankt sich der sehr sympatische James Hetfield artig beim Publikum und heizt die Massen noch weiter an. Zwischen den 80er-Classics bauen sie auch 2 Songs vom neuen Album „St. Anger“ ein – Zuerst den Opener „Frantic“ (tic tic tic toc) und natürlich den genialen Titeltrack, der gleichzeitig die erste Single ist. Die 2 neuen Songs werden natürlich frenetisch bejubelt, genauso wie die erste Nummer an diesem Abend vom Black Album „Sad but True“ welches zwischen den 2 Songs gespielt wird. Dann sagt James plötzlich: „Ok, if you don’t recognize this song by now, then you’ve got to learn a lot about Metallica“ und das Riff von “Master of Puppets” ertönt, - alle rasten aus, „Masta, Masta!!! Und das ruhige Zwischenstück wird vom ganzen Stadion mitgegröhlt. Anschließend wird es ruhig. Und dann ertönen die Geräusche auf die ich wohl am meisten gewartet hatte: Es ballert aus allen Ecken, Kanonendonner, Minen-Explosionen und MG-Feuer welche noch gesteigert werden durch Pyro-Explosionen auf der Bühne und Höhenfeuerwerke über dem Stadion. Und mitten in dem Geballer ertönen die ersten Töne von „One“. Und beim abschließenden 4 Minuten Dauer-Geknüppel bangt sich jeder Beteiligte sein letztes Bisschen Hirn aus dem Schädel. Nach dem anschließenden „Blackened“ verlassen die 4 die Bühne, der Mainblock war gespielt und alle warteten gespannt auf die Zugaben. Mittlerweile war auch schon die Dunkelheit über Nürnberg hereingebrochen und der Zeitpunkt war gekommen an dem sich James allein mit seiner ESP auf die Bühne stellte um den wohl bekanntesten Song der Band vorzutragen, natürlich die Ballade: „Nothing Else Matters“. Fuck! Auch wenn der Song mittlerweile auch die Schwiegermutter- und Hausfrauen-Radiosender erreicht hat, war es doch der emotionale Höhepunkt dieses Konzertes, wenn nicht sogar des Festivals. Dieser Hüne steht auf dieser riesigen Bühne und singt diesen Song gemeinsam mit einem Chor aus Hunderttausend Kehlen, Das ganze Stadion sang mit ihm und als ich mich umdrehe, erblicke ich ein riesiges Lichtermeer. Auf dem Platz und auf den Rängen standen die Leute und zollten mit ihren Feuerzeugen der Band ihren Tribut. Gänsehaut pur. Neben mir standen muskelbepackte, zutätowierte, bepiercte Metalheads und hatten Tränen in den Augen - ich glaub sogar auch ich ein bisschen. Zumindest hatte ich einen fetten Pelz auf dem Rücken. Man muss ihn schon zu den großen Songs der Rockgeschichte zählen. Und irgendwie spiegelt er ja auch eine Lebenseinstellung wieder - „Everyday for a something new, and nothing else matters“
So, genug gesülzt. Zum Abschluss spielten sie noch den Nackenbrecher „Damage Inc.“ mit 'ner dicken Ladung Pyro, „Creeping Death“ und natürlich als letzten Song das unvermeidliche „Enter Sandman“, bei dem bereits einige Leute das Stadion verließen weil sie glaubten, das Konzert sei schon zu Ende. Zum Schluss haben sich die 4 Musiker Hand in Hand und unter tosendem Beifall verabschiedet und Drumstöcke und Plektren ins Publikum geschmissen. Ein Plektrum von Kirk Hammet landete direkt neben mir auf dem Boden, aber irgend so ein dummer Drecksack hat es sich vor mir geschnappt. Die Setlist war für meinen Geschmack jedenfalls top, obwohl ich´s schon schade fand dass sie nichts von den Load/Re-Load-Alben gespielt haben, aber die sind der ach so coolen Metalgemeinda ja nicht "true" genug.
Anschließend gingen wir noch zur Alternastage, die sich auf einer Festwiese befand und sackten dort nieder um zum Abschluss noch ein wening
Moby
zu lauschen. Nach dem Metal-Massaker war seine Easy-Listening-Mucke und die Stimme seiner dicken Sängerin echt Balsam für unsere wunden Ohren. Er spielte ziemlich viel von seinem Erfolgsalbum „Play“, aber auch neue Stücke, wie das wunderschöne „In This World“. Er spielte auch einen 20sekündigen Speedmetal-Track als Tribut an Metallica und entschuldigte sich als Amerikaner beim Publikum für seinen Präsidenten George Bush und bekam dafür tosenden Applaus. Aber nach ca. 6 Songs hatten wir so einen Durst dass wir zurück zum Zelt liefen. Das abschließende „Feeling So Real“ (live mit der dicken Sängerin!!!) bekamen wir nur noch am Zeltplatz mit.
Als wir zurück zu den Zelten kamen legten wir noch mal was auf den Grill gelegt hatten und tranken ein abschließendes Bierchen (oder mehr). Einer meiner Kumpels musste seinen Party-Marathon vom Vortag bitter bezahlen, indem er vor Müdigkeit im Zelt eingeschlafen war und damit Metallica verpasste. Auch die restlichen von uns legten sich endlich wohlverdient in unsere kuscheligen Schlafsäcke.
Samstag 7.6. - Tag 2
Aufgewacht mit dem Gefühl, der Optik und dem Geruch die letzte Nacht in der Spalte zwischen 2 Müllcontainern verbracht zu haben, wird erstmal ein Frühstücksgrill organisiert. Einige sinnlos vertrödelte Zeit später ging es - an diesem recht entspannten Tag - getrennter Wege. Während sich der eine Teil für die durchaus überzeugenden Ti ... ähm ... stimmlichen Leistungen der Die Happy Sängerin Marta interessierte, verließ ich die Bande schon am Vormittag um ein paar Bands zu sehen, die die anderen weniger interessierten. Als erstes wollte ich mir den Auftritt von…
Lifehouse
…ansehen, die an diesem Vormittag auf der Hauptbühne spielten, wo sie meiner Meinung nach, völlig deplaziert waren. Ich hatte die Band im Frühjahr 2001 bei einem Highschool Aufenthalt in den USA kennen gelernt. Dort waren die 4 Jungspunde zu der Zeit mit ihrem Major-Debutalbum No Name Face grade der heißeste Scheiß in Sachen Alternative/College-Rock und hielten sich wochenlang auf der Nr.1 der US-Single-Charts mit ihrer Single „
Nachdem ich mir ein bisschen das Umfeld des Stadions abgelaufen und mir jeden Stand angesehen hatte, machte ich meinen ersten Besuch im Talent-Forum, sozusagen der 3. Bühne des Festivals.
Hierfür hatten die Veranstalter die benachbarte Eissporthalle trockengelegt und zur Konzerthalle umfunktioniert. Dort hatten somit ca. 3000 Mann Platz die sich dort dann weniger bekannte oder lokale Bands, hoffnungsvolle Newcomer aber auch gestandene Institutionen, wie die LA-Indi-Funk-Rocker Mother Tongue anschauen konnten. Wir hätten uns Mother Tongue ebenfalls gern angesehen, aber die spielten leider freitags zur selben Zeit wie Metallica und wir mussten unsere Prioritäten setzen. Momentan spielte in der Halle eine Band namens Nothingface, die laut dem UncleSallys-Magazin der heißeste Newcomer in Sachen Psycho-New-Metall ala Slipknot oderMudvayne seihen sollten. Aber ich konnte nur 3 oder 4 Songs dieser Brüll-Affen ertragen und verließ dann die dunkle Halle in Richtung Alterna-Stage. Dort sollten gleich
Cave In
…spielen. Unser bevorzugtes Musik-Magazin Visions hatte die Band auf ihrem Cover und lobte sie über den grünen Klee, weil sie angeblich mit ihrem neusten Album Antenna eine bewundernswerte Entwicklung von Hardcore zu mehr melodischem Emo vollzogen hätte. Ich hatte vorher noch nie von denen gehört und kannte nur einen Song ("
Blackmail
Musikalisch waren mir die Koblenzer eigentlich schon immer egal gewesen, denn wenn eine deutsche Band englischsprachige Rockmusik macht, dann ist das in der Regel nie sehr aufregend. Aber ich hatte schon öfters gehört dass die Band live ziemlich Stimmung machen soll und Energiegeladene Konzerte gibt. Außerdem sind Blackmail immer & überall auf Achse. Es gibt quasi kein deutsches Festival auf dem sie nicht aufgetreten sind. Somit hatten sie sich durch ihr unermüdliches Touren in Deutschland und ihrer Bühnenpower eine nicht geringe Fan-Schar erspielt und auch den Respekt von vielen anderen Rockfans. Die Band begann mit ein paar Songs die nur Die-Hard-Fans kannten. Aber nachdem ich meinen Bierpfand wiederhatte, ging es auf direktem Weg in den vorderen Bereich und, hey, da ging’s echt ab. Durch das Rumgepoge hatten sich irgendwie ein paar Unterlegematten gelöst die nun durch die Luft geschmissen wurden und die Leute moshten und tanzten nun in einer riesigen Staubwolke vor der Bühne. Und als dann Blackmail am Ende noch ein paar mir bekannte Titel wie „
Zwan
Zurück im Stadion trat die neue Band von Ex-The Smashing Pumpkins-Boss Billy Corgan auf und den wollte ich wenigstens mal live gesehen haben. Schließlich gilt er als einer der wohl größten musikalischen Masterminds der 90er Jahre, der uns mit seinen großartigen Pumpkins so manchen Song für die Ewigkeit geschrieben hat.
Letzteres kann man von seiner neuen Kapelle nicht unbedingt behaupten. Mit ihrem Gute-Laune-Schrammel-Pop konnte ich nicht viel anfangen und ihr Auftritt war dann auch ...lame. Die 5 Beatniks standen wie angewurzelt auf der Bühne und spielten völlig leblos ihre grottenlangweilligen Songs runter. Ich dachte Corgan hätte die Band gegründet um Spaß zu haben, aber davon war absolut nichts zu merken. Vor allem dieser David Pajo stand da als hätte er sich die Toilette nicht gefunden und krampfte sich total verängstigt an seiner Klampfe fest. Wo die Pumpkins früher noch mit dem ein oder anderen Riffrocker ordentlich Dampf machten, herrschte nun belangloses LaLa. Na ja, das Stadion war dennoch recht beachtlich gefüllt, aber auch nur wegen Billy-Boy. Und ein Großteil der Zuschauer wartete auch nur auf den abendlichen Headliner Iron Maiden. Manche scheuten sich auch nicht vor Pfiffen für Zwan und zeigten mit dem Finger immer wieder an die Bühnendecke, wo bereits die Banner mit Maiden-Maskottchen Eddie hingen. Ich bin dann auch nach dem 3. Song oder so (es war die Single „
Den Stadion-Headliner Iron Maiden ließen wir an dem Abend sausen und zogen es stattdessen vor, die örtlichen Duschen zu besuchen. Nach dem Abendbrot ging's dann wieder auf die Second Stage:
Silverchair
Ich hatte die Band 1997 mit ihrem 2. Album Freak Show in meiner pubertären Nirvana-Phase kennengelernt und seitdem zählten die Australier zu meinen absoluten Lieblingsbands. Doch nun sind die Herren 23 und haben mit Frontmann Daniel Johns „leider“ einen der genialsten und ambitioniertesten Songschreiber in ihren Reihen. Und während der 3. Longplayer Neon Ballroom mich noch vollends begeisterte, waren sie mit ihrem letzten Werk Diorama für meine Begriffe etwas über das Ziel hinaus geschossen. Daniel Johns hatte wohl all seine Songwriterischen Qualitäten perfektioniert und gebündelt und die Platte klang eher nach einem Musical von Andrew Lloyd Webber als alles was man vorher von Silverchair gewohnt war. Ich hatte die Band ja bereits den vorigen Freitag in Berlin gesehen. Und da spielten sie zu meinem Bedauern nur je 1 Song von ihren ersten beiden Alben und die 4 Singles von Neon Ballroom und sonst nur Diorama-Material. Deshalb blickte ich recht optimistisch auf den heutigen Auftritt. Ich dachte mir dass die 3 Aussis diesmal wohl doch ein paar alte Songs mehr bringen würden und eher eine Festival-kompatible Setlist bringen würden, denn dort sind ja nicht nur eingefleischte Fans im Publikum sondern auch Leute, die nur die alten Songs kennen oder die Band noch gar nicht gehört haben. Als ich dann an der vorigen Absperrung ankam, starteten sie auch sofort mit „
Also verließ ich das Konzert etwas enttäuscht um noch die letzten Songs von Mudvayne im Talent Forum zu erleben. Doch zu allem Überfluss blieb ich auch noch in einer riesigen Menschenmenge stecken, weil die eine Masse raus wollte, und die andere wollte rein um den abendlichen Headliner Reamon zu sehen. Somit kam ich erst in die Eissporthalle als Mudvayne grade vorbei waren und die anderen 5 mir euphorisch erzählten, wie geil die Halle abgegangen ist und natürlich, dass es ihrer Meinung nach das bisher beste Konzert des Festivals gewesen sein soll. …Diese Ärsche!!! Nach Aussage meines Freundes, hatte sich der Ticketpreis allein wegen dem Bassisten gelohnt – eine Maschine die ihr Instrument verprügelt. Ansonsten abrocken bis die Gelenkprothesen versagen. Alle relevanten Songs in knappen 45 Minuten, ohne Kostüme, dafür musikalisch umso überzeugender.
Taproot
Echt langweilige Ami-Kapelle. Daheim sind sie mit ihrer Post Grunge/Nu-Metal-Mixtur natürlich voll up to date, aber bei uns kennt die so gut wie niemand und einen nennenswerten Hit haben die auch nicht. Deshalb kann ich nicht verstehen, warum man die als Headliner des Abends gesetzt hatte und nicht Mudvayne, die hierzulande eine viel größere Relevanz haben und schon vor 2 Jahren bei RIP spielten. Hätten die Veranstalter die 2 Bands getauscht, dann hätte ich trotz des Silverchair-Konzerts noch Mudvayne sehen können und zu „
Sonntag 8.6. - Tag 3
Ciffi: Same shit, different day: Geweckt durch das Gelalle eines Freundes, der es vorzog die Nacht mit unseren Zeltnachbarn und Captain Morgan-Rum durchzuzechen, wache ich auf und quäle mich aus dem Zelt. Am letzten Festival-Tag standen noch ein paar nette Bands auf dem Programm:
Emil Bulls
New Metal für Arme aus deutschen Landen. Haben schon recht heftig gerockt, ohne jedoch mit einem eigenen Stil zu überzeugen. Zur Einstimmung ganz nett.
Ministry
Stellenweise sehr monoton-brachial – da hätte man sich auch mal die ein oder andere gemächlichere Nummer gewünscht. Der Sänger Al Jourgonson war etwas unsympathisch, die Leinwandshow dagegen ziemlich cool und 2 Schlagzeuge sind auch nicht gerade gewöhnlich für eine Band. Wenigstens kann man nun behaupten eine Legende des Industrial Metal gesehen zu haben.
Stone Sour
Corey Taylor, der unmaskierte Slipknot-Frontkasper ist mit seinem eher Alternative-lastigen Nebenprojekt als nächstes an der Reihe. Er kommt mit einem weißen Unterhemd auf die Bühne, seine Mitmusiker (von denen 2 Mann ebenfalls bei Slipknot spielen) sind allesamt in schwarz gekleidet. Los geht’s mit dem Album-Opener „Get Inside“ gefolgt von so ziemlich allen anderen Haudrauff-Songs des Albums. Durchschnittliche Hard-Rock-Bretter mit wechselndem Brüll- und Kopf-Gesang. Taylor post was das Zeug hält, wälzt sich auf dem Boden und kotzt sich ordentlich aus, seine Mitstreiter an den Instrumenten knüppeln sich monoton durch ihr Set. Doch kurz vor Schluss kommt Corey mit einer Gitarre behangen vor das Mikro geschlurft und trägt den einzigen Unterschied zwischen StoneSour und Slipknot, und den einzigen Grund weswegen ich mir das Album gekauft habe, vor - „Bother“. Wie gesagt, ich bin eben sehr anfällig für dieses Post-Grunge-Geleier. Und mal ehrlich, wer hätte denn geglaubt dass der Brüll-Weirdo von Slipknot mal so einen Song schreiben würde. Aber andererseits zeigt es auch das Problem welches ich mit Corey, oder auch Rob Flynn (von Machine Head) habe. Wenn der Typ richtig singt, zeigt sich erstmal was für 'ne geile Stimme er hat. Aber sein prolliges Rumgebrülle reißt bei mir nichts und lässt auch keinen großen Unterschied zu seiner Hauptband erkennen. Zum Abschluss brüllt er uns noch die neue Single „Inhale“ vor, schmeißt seine Wasser-Flasche und sein Unterhemd ins Publikum und verschwindet. Durchschnittlicher Gig mit einem kleinen Höhepunkt.
apokalyptica
Passend zum Namen von sehr stürmischem bzw. nassem Wetter begleitet. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, im Sinne des Rock’n’roll im Moshpit – den Naturgewalten zum Trotz – zu verweilen, hatten wir das Glück bis auf die Knochen durchnässt zu werden, während wir uns zu den Celloklängen in Extasse wogten. Die 4 Finnen schruppten ihre Cellos gnadenlos und zeigten dabei trotz synchronem Headbangen keine Schwächen an ihren Instrumenten, sehr beeindruckend. Vor allem der Drummer war eine Bereicherung für den Sound. Die Songauswahl setzte sich zusammen aus den obligatorischen Coversongs von Metallica-Classics a la „Master of Puppets“ oder Sepultura´s „Refuse Resist“ gemixt mit eigenen Songs wie „Path“ oder „SOMEWHERE AROUND NOTHING“. Und der derbe Regenschauer der zeitweilig über dem Stadion hereinbrach, peitschte sowohl die Band als auch das Publikum nur noch mehr an. Vor allem der blonde Jungspund hat echt Stimmung gemacht und sich mit freiem Oberkörper und mit seinem Cello in den prasselnden Regen gestellt und die Massen angefeuert. …und wir moshten den Regenfällen zum Trotz in unseren triefenden Klamotten. Wahnsinns Band, geniale Show und 2 Zugaben – ein absolutes Highlight.
Evanescence
Als nächstes standen die US-Newcomer des Jahres auf dem Programm. Die Gothic-Nu Metall-Kapelle, mit ihrer charismatischen SängerinAmy Lee, hatte grade mal ihre Debüt-Single „
Audioslave
Nachdem wir nun Zeit hatten unsere klatschnassen Klamotten etwas trocknen zu lassen, war als nächstes eine weitere Alternative-Rock-Institution, oder besser gesagt die Neu-Konstellation zweier Rock-Institutionen der 90er Jahre an der Reihe: Der frühere Sänger der Seattle-Heroen Soundgarden - Chris Cornell, der wohl eindeutig zu den besten Sängern unserer Zeit zählt und die restlichen Mitglieder von Rage Against the Machine um Gitarren-Revolutionär Tom Morello. Nun zumindest hatten sich diese 4 Ausnahmemusiker unter dem Namen Audioslave zusammengeschlossen und ein Album raus gebracht, das wohl die perfekte Mischung der 2 vorangegangenen Bands darstellte, nachdem man vor dem Release noch etwas skeptisch gegenüber dieser Konstellation war. Nun waren Audioslave nach Nürnberg gereist um uns mit ihren Livequalitäten zu beglücken. Wir 4 hatten uns mittlerweile in den vorderen Bereich gedrängelt und warteten nun erwartungsfroh auf den Act. Der kam dann auch bald unter tosendem Applaus und zwischen Rauchschwaden auf die Bühne gestapft und jeder positionierte sich. Zuerst fielen mir die Outfits auf. Tim C. trug ein Schirm-Cap und sah damit aus wie ein Riesenbaby, Chris Cornell trug eine Army-Baggy und beige Leder-Stiefel, und Tom Morello, der ja schon zu RATM-Zeiten oft beknackte Kopfbedeckungen trug, hatte ein schwarzes Leder-Cappy auf. Na ja egal, schließlich waren wir ja auf keiner Modenschau sondern auf einer fuckin Rock´n Roll-Show. Und das zeigten uns die 4 auch sofort und stimmten prompt den aktuellen The White Stripes-Hit „Seven Nation Army“ an. Nach anfänglichem Stutzen packte uns jedoch schnell der Hüpfwahn, zu dem dieser Song unweigerlich animiert, und schon nach Sekunden brachte Audioslave das gesamte Frankenstadion zum Hüpfen, ironischerweise mit einem Song der nicht mal von ihnen war. Aber zumindest zeigten sie damit dass sie als alte Hasen sich auch für aktuelle Rockbands begeistern können. Und auch nach diesem Hit konnten die 4 mit eigenen Stücken vom aktuellen Debüt-Album die Stimmung locker halten. „
Und während ich so da steh und mir das Konzert mehr oder weniger über den Seitenmonitor anschaue, entdecke ich ein paar Meter von mir entfernt einen Typen, und denke mir „cool, der hat ja dieselbe Wollmütze mit dem grinsenden Totenkopf wie Corey Taylor“, doch nachdem ich genauer hinsah, und merkte das da 2 oder 3 Leutchen drumrumstanden und sich Unterschriften holten, schnallte ich endlich „Scheiße, das IST Corey Taylor“. Natürlich bin ich sofort hin und hab mir ein Autogramm auf die Rückseite meines Tickets geben lassen. Echt nicht zu fassen: Der Typ stand da mit seiner weiblichen Begleitung um sich Audioslave von der Seite aus anzusehen, und (fast) keine Sau bemerkte ihn obwohl er vor 1 Stunde selbst noch vor uns auf der Bühne rumsprang. Natürlich blieb er für einige wenige nicht unbemerkt, aber die reagierten nicht hysterisch sondern unterhielten sich ganz relaxed mit ihm und fragten ihn vornehmlich wie weit es um das neue Slipknot-Album stehe. Ich fragte ihn ob er vielleicht nach dem Konzert, Chris Cornell auch nach draußen schicken könne, worauf er lachend sagte, dass er es versuchen könnte. Abschließend machte ich noch ein Foto mit ihm (meine One-Way-Camera immer dabei) und wandte mich wieder voll dem Audioslave-Konzert zu.
Mittlerweile näherte sich dieses auch dem Ende zu, doch Audioslave hatten sich ihre besten Songs natürlich bis zum Schluss aufgehoben. Denn plötzlich wurde es ruhig und Chris Cornell kam mit einer Akustik-Gitarre auf die Bühne stolziert und spielte die Ballade „
Definitiv war es wohl das beste Konzert dieses sonntags und für mich sogar das Zweitbeste des Festivals. Man merkte den Musikern ihre langjährige Bühnenerfahrung einfach an und auch so stimmte bei diesem Konzert einfach alles. Tolles Bühnenacting, ein stimmgewaltiger und ausdrucksstarker Sänger, ein Klasse-Gitarrist, Gute Mischung zwischen atmosphärischen Balladen und rockigen Brettern, mit einem klasse Cover-Song und natürlich die Kommunikation mit dem Publikum, was vor allem heutzutage viele Bands vermissen lassen. Das einzige was diesen Gig hätte übertreffen können, wären natürlich 2 Konzerte von Soundgarden und RATM.
Placebo
Na ja, nach dem vorangegangenen Konzert, hätte da eh fast jede Band auf der Bühne stehen können und ich hätte es nicht ordentlich zu würdigen gewusst. Außerdem war ich nie ein besonders großer Placebo-Fan. Aber alles in allem war es doch eine solide Show mit allen relevanten Hits der Band wie „Taste in Man“, „Black Eyed“, „
Chevelle
Weil in der Umbaupause nicht viel los war konnte ich mich ohne Probleme in die erste Reihe an die Absperrung stellen und mich dort mit 2 amerikanischen Mädels unterhalten. Die 3 Loeffler-Brüder aus Chicago machten dann auch ordentlich Dampf mit ihrer Mischung aus Deftones und Tool. Das Publikum drehte auch so dermaßen ab, das die Security ein paar Mal eingreifen musste, damit niemand verletzt wurde. (Ach hätten doch die Deftones dort gespielt).
Allerdings musste ich auch hier wieder eher gehen, weil ich mir als Festival-Abschluss das Solo-Konzert des Depeche Mode-Sängers Dave Gahan auf der Alterna-Stage ansehen wollte. Eine Herzensangelegenheit sozusagen. Also verließ ich während des letzten Songs „
Dave Gahan
Auf der Wiese vor der 2nd Stage hatten sich auch schon viele Leute aller Altersklassen eingefunden um mit diesem letzten Konzert des Festivals, das Rock Im Park-Wochenende ausklingen zu lassen. Und mit Dave Gahan hätte man den Act auch nicht besser wählen können. Denn ich denke nicht dass der Großteil der Besucher (wie auch ich) ihn sehen wollte, wegen seiner aktuellen Soloplatte, sondern wegen seiner Hauptcombo Depeche Mode und deren unzählbaren Hits. Und dessen war sich Mr. Gahan auch bewusst. Er kam auf die Bühne unter frenetischem Jubel mit seiner Big-Band, die ihn begleitete. Dave war sehr freundlich, grinste wie ein Honigkuchenpferd, bedankte sich oft und poste auf der Bühne wie einst Freddie Mercury. Die Setlist fing zuerst mit eigenen Songs an, wie die Single „Dirty Sticky Floors“ oder das ziemlich rockige „
Selbst auf dem Rückweg konnte ich das Publikum noch endlos weit den Refrain von „Enjoy the Silence“ singen hören. Ich glaube die haben das noch ne Stunde lang gesungen, als Dave schon längst von der Bühne runter war. Fanatische Irre!
Müde und glücklich kam ich dann als letzter am Zeltlager an, nachdem schon alle längst nach Placebo (oder Chevelle) eingetroffen waren. Zum Abschluss tranken wir noch unsere letzten Bierreserven. Auch wenn davon nicht mehr viel übrig war, genauso wie unsere Grillkohle, weil irgendwelche Assis es geklaut hatten. Soviel zum Thema Ehrenkodex auf Festivals.
Post-Park
Nachdem man nun am nächsten Morgen versuchte Mensch und Equipment irgendwie ins Fahrzeug zu pferchen, rückte die Abreise immer näher. Ausgekotzt, aber glücklich räumten wir in mehr oder weniger zurechnungsfähigem Zustand das vermüllte Feld, um das uns Penner, wie Waschbären gleichermaßen beneidet hätten. Somit hatte auch dieses Festivalwochenende für uns ein Ende und ich glaube, abgesehen von den ganzen entzückenden Familienausflügen der vergangenen Jahre, war es wohl das beste Pfingstwochenende was wir je hatten. Auch wenn am Anfang alles drunter und drüber zu gehen schien, wir beim Parkplatz suchen, beim Sachen schleppen oder beim Zeltaufbau alles hätten hinschmeißen können, so war’s rückblickend einfach nur geil und superlustig. Außerdem haben wir hier eine Erfahrung gemacht, die einem in der Wehrpflicht Gott sei Dank vorenthalten wird: mal richtig in der scheiße liegen wie der Opa immer erzählt von Stalingrad. In diesem Sinne…
ROCK ´N ROOOOAAAAL!!!! *hust*


















































