Metallica

Journal

  • Milestones

    26 Nov 2009, 16:04 by Hippywench

    Last.FM Milestones1st track: (20 Aug 2006)
    Foo Fighters - For All the Cows
    100th track: (28 Aug 2006)
    Katatonia - PlayGhost of the Sun
    200th track: (04 Sep 2006)
    Rammstein - Reise, Reise
    300th track: (09 Apr 2007)
    Last Rites - PlayFull Circle
    400th track: (19 Apr 2007)
    Anathema - Leave No Trace
    500th track: (30 Apr 2009)
    30 Seconds to Mars - PlayThe Fantasy
    600th track: (11 Sep 2009)
    Tesseract - April Song
    700th track: (12 Sep 2009)
    N.F.D. - Descent
    800th track: (14 Sep 2009)
    David Lee Roth - Just Like Paradise
    900th track: (15 Sep 2009)
    Johnny Cash - PlayTime of the Preacher
    1000th track: (19 Sep 2009)
    Evanescence - PlayWhisper
    1100th track: (24 Sep 2009)
    Metallica - That Was Just Your Life
    1200th track: (27 Sep 2009)
    Angelle - joy and pain (kenny hayes edit)
    1300th track: (08 Oct 2009)
    N.F.D. - Descent
    1400th track: (28 Oct 2009)
    Katatonia - PlayConsternation
    1500th track: (05 Nov 2009)
    Paradise Lost - Isolate
    1600th track: (20 Nov 2009)
    Paradise Lost - PlayHost
    1700th track: (25 Nov 2009)
    Katatonia - Ashen
    Generated on 26 Nov 2009
    Get yours here
  • Rock im Park 2003

    25 Nov 2009, 21:04 by Ciffi

    Fr., 6. Jun. – Rock im Park 2003

    Ursprünglich verfasst Ende 2003:

    Ich erinnere mich, dass der Entschluss, auf dieses Festival zu fahren in der Discothek 'Nachtschicht' in Hoyerswerda (gibt's die Bude eigentlich noch?) gefällt wurde, irgendwann im April 2003. Zumindest war die Musik an dem Abend so schlecht, dass man gar nicht anders konnte als sich mal wieder die volle Dröhnung Rock'n'Roll zu geben. Also entschlossen wir uns das Pfingstwochenende mal anders zu verbringen als immer nur mit Mutti. Eigentlich wollten wir vermeiden zu Rock am Ring/Rock im Park zu fahren (von wegen böser Kommerz und so, uuuuh) aber bei dem Line-Up (Metallica-Comeback, Deftones etc.) konnten wir einfach nicht Nein sagen. Von der Oma eines Kumpels liehen wir uns ihren Chrysler Voyager, in dem 6 Man gemütlich Platz hatten (wenn man davon ausgeht das man nicht noch die halbe Gartenlaube ins Auto packt). Wir entschlossen uns in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag nach Nürnberg zu fahren um noch ein gemütliches und günstig gelegenes Fleckchen Erde auf dem Camping-Gelände zu ergattern und noch genug Zeit und Stauraum zu haben bis zum Konzert-Beginn am Nachmittag.
    Einige meiner Kumpels feierten jedoch am Donnerstag ihren letzten Schultag und zogen einen gleitenden Party-Übergang bis zur Abfahrt um halb 1 vor. Das Ende vom Lied war, dass die Jungs um diese Uhrzeit sturzbetrunken waren und meine komplette Nachbarschaft wach klingelten. Unter penetrantem Suffgelaber von Christian D. und Robert B. ging es dann auf die Autobahn nach Nürnberg.

    Freitag 6.6. - Tag 1

    Gegen 7 Uhr Morgens trafen wir in Nürnberg ein. Wir lagen gut in der Zeit – nur leider einen Tag zu spät. Denn für unsere vermeintliche Genialität, bereits am Vorabend des Festivals loszufahren, konnten die Leute, die schon seit Mittwoch warteten nur süffisantes Mitleid aufbringen. Das hatte die Konsequenz, dass wir etwa 30 Minuten Fußweg von Park- bis Campingplatz (wenn man es so nennen will) hatten. Wiederum 30 Minuten Fußweg von Campingplatz zu Centerstage lassen wohl das Ausmaß unserer logistischen Freude irgendwo zwischen „Outback“ und „vollkommen im Arsch“ erahnen. Nach dem freudigen Verladen (wir mussten die ganzen Kisten über den Zaun heben weil die Scheiß-Wärter uns mit dem Auto nicht reinlassen wollten - weil der Parkplatz angeblich überfüllt war) und anschließendem Schleppen der Verpflegungs-, Unterbringungs- und Versorgungsgüter für 6 Mann auf 3 Tage, unter den erheiterten Blicken unserer dezent asozialen Parknachbarn, deren Hohn nur noch von der prallen Hitze der Mittagssonne übertroffen wurde, konnten wir endlich an Zeltaufbau und Grillen denken (beides noch in höchst experimentellem Stadium). Währenddessen wurden wir unterhalten von einer Gruppe hurrabirniger Metalheads die mit ihrer Mega-Anlage unseren Zeltplatz vornehmlich mit Metallica- und Slayer-Songs beschallten. Die Typen hatten sich einen riesigen Pavillon aufgebaut und schienen statt der Konzerte nur wegen der Party-Stimmung auf dem Zeltplatz, zum Festival gekommen zu sein. Denn wann immer wir an ihrem Domizil vorbeiliefen, war dort Saufen und Abfeiern angesagt und die Anlage lief ununterbrochen (Ja, auch nachts).
    Ohne lange Rastpause ging es ab zur Stage, um noch gute Plätze im Moshpit für die Headliner am späten Nachmittag zu ergattern. Einige meiner Kumpels mussten die Strecke doppelt zurücklegen, weil man zusätzlich zum Armbändchen auch noch das Ticket am Einlass zum Frankenstadion zeigen musste. Völlig bekloppt!
    Na ja, kommen wir zur Musik:

    boysetsfire
    Waren ein netter Einstieg, gab eigentlich nichts zu meckern, aber die Leute waren noch nicht richtig bereit, deshalb ging auch nichts richtig los, obwohl die New-Yorker Emo-Hardcoreler ganz schön losbolzten. Vor allem der Sänger ist abgegangen wie´n Schnitzel. Ich kannte jedoch nur PlayAfter the Eulogy, PlayRookie und Release the Dogs und ich glaube auch, dass die in’ner Halle besser kommen als im Stadion.

    Disturbed
    Ich weiß nich ob’s am eintönigen schwarzen Bühnenbild lag, aber für mich klang Disturbed auf weiter Strecke ziemlich monoton. Das stumpfe Geriffe und der Stakkato-Mecker-Gesang von David Draiman waren auf Dauer ziemlich langweilig und seine dauernde Forderung nach Devilheads und „Disturbed“-Chören, und sein Gefasel vom „True Metal“ fand ich einfach nur prollig und penetrant. Außerdem erinnerte mich das hautenge Stretch-Leder-Outfit der 4 Herren an Manowar… *bärks*!
    Positives: Draiman hat’n cooles Unterlippen-Piercing und „Down With the Sickness“ ist einfach mal 'n Hammer-Song.

    Queens of the Stone Age
    Hell Yeah, das erste Highlight des Festival-Wochenendes. Die Herren Josh Homme, Nick Olivieri, Troy van Leuveken (ehemals A Perfect Circle) und Dauer-Gastsänger Mark Lanegan (ehemaliger Frontmann der Screaming Trees) begeisterten mich von Anfang an mit ihrem arschcoolen Drogen-Rock´n Roll. Kein Wunder, haben QOTSA doch mit Songs For The Deaf eines der besten Alben (wenn nicht sogar das beste) des vergangenen Jahres draußen. Cooles Bühnenbild, guter Sound und eine perfekte Songauswahl: „You think it ain't worth a dollar, but I feel like a millionaire”, bei dem sich Nick Olivieri die Lunge aus dem Leib brüllte, “PlayThe Lost Art Of Keeping A Secret”, “PlayFeel Good Hit Of The Summer” oder die aktuelle Single “Go With The Flow”. In der drückenden Hitze der Pfingstsonne wirkten die Songs mit ihren entgleisenden Gitarren-Solos natürlich noch viel hypnotischer, und man konnte förmlich den Wüstenstaub aus Death-Valley, California schmecken. Am besten gefiel mir “PlayA Song for the Dead” (dieses Drum-Intro und diese geilen Solis… boah) und natürlich der abschließende Überhit “PlayNo One Knows”. Ich sage nur – das erste Highlight des Festivals. Rock´n´ Roll, Baby!

    Nachdem sich nun das Stadion zunehmend zum bersten füllte, stellten sich nach und nach drastische Unterschiede heraus, zwischen dem vorderen Bereich und dem..äh..Rest. Man konnte im Grunde von einer 2-Klassen-Gesellschaft reden. Während die Leute im Vorderen Bereich nicht nur näher an der Bühne waren sondern auch noch genug Platz hatten frei zu stehen, sich hinten auf den Boden zu setzen/legen und sich hinter der Absperrung nach Herzenslust soviel Wasser zu hohlen wie sie wollten (die bekamen von den Maltesern sogar Becher), waren die Leute im zweiten Bereich entweder am Verrecken wegen dem Gequetsche an der Absperrung in Kombination mit den Temperaturen über 30°C (man freute sich schon wenn der ErstBereichs-Adel aus Mitleid ein paar Tropfen in die Masse kippte) oder man stand soweit hinten, das man, außer über die Seitenmonitore nichts sah.

    Deftones
    Yeah, die 'Tones zum ersten Mal live. Und als sie den Totenkopf vom aktuellen Albumcover als Bühnenbild aufhingen, wollte ich am liebsten über die 2 Absperrungen hechten. Aber da mehrere Nachbarn, die diesen Gedanken in die Tat umsetzten, von der Security bis in den Bereich, verfolgt wurden und wieder zurück getragen wurden, ließ ich diese Idee lieber bleiben.
    Zu den Deftones: Die Typen schlabberten auf die Bühne, Chino im dunkelblauen Pullover und seinem Trucker-Basecap und Steph wieder in seiner Army-Baggy, und sofort starteten sie mit „PlayFeiticeira“ los, wobei der Sound noch recht breiig war. Aber spätestens beim 2. Song war mir das total Latte – „PlayMy Own Summer (Shove It)“. Mann, ich hab der Sonne getrotzt und mit meinem brühenden Schädel vollreingebangt (My own Summer eben). Selbst auf die kleine Dumpfbackentusse, die die ganze Zeit neben mir stand und mich dauernd fragte was die nächste Band für Musik mache (Was macht die bitte dort, zahlt 104 Eier und hat keinen Plan, ts), nahm ich keine Rücksicht. Und plötzlich bolzen die Sacramento-Jungs mit einem meiner Wunschsongs überhaupt los: „PlayLotion“, der Song ist der konzentrierte Hass. Da gab’s für mich kein Halten mehr und ich musste in den Scheiß-vorderen Bereich. Also ließ ich mich per Crowdsurf raustragen und stellte ich mich brav an den Seiteneingang wo schon ein Haufen Leute warteten. Währenddessen hatte sich Chino schon auf die vordere Absperrung gestellt um mit einem Fan gemeinsam „I feel sick, aaaah“ ins Mikro zu brüllen. Seinen Kopf konnte ich leider nur noch stecknadelgroß erkennen. Auch die restlichen Songs konnte ich nur noch aus dieser weiten Entfernung beobachten und es waren noch ein paar Granaten dabei: „Head up“, „PlayAround the Fur“, „Hexagram“, „PlayBloody Cape“, „Battle Axe“, „PlayRoot“ und natürlich das abschließende „Play7 Words“. Aber auch ein paar lahmarschige Nummern wie z.B. PlayMascara (der Song ist das reinste Valium, wieso spielen die das dauernd?), und bei den beiden White Pony-Opussen „PlayDigital Bath“ und „PlayChange (In the House of Flies)“ machte Chinos Stimme nicht so mit wie auf Platte. Ich fand´s auch schade dass sie nur 2 Songs vom 1. Album gespielt haben. Außerdem muss ich sagen dass die Deftones auf dieser riesigen Bühne ziemlich verloren wirkten und die dichten, intensiven Songs lösten sich in den Weiten des Stadions irgendwie auf. Den Gig auf dem Bizarre-Festival 98, den ich aus dem TV kannte, konnten sie leider nicht wiederholen und es lag sicher nicht nur am fehlenden Regen. Daher erwartete ich dieselben, jungen, dynamischen Spunde die einfach auf die Bühne gerannt kommen und mit einem Burner-Song losstarteten wie von der Tarantel gestochen. Und nun seh ich einen dicken Chino der mit ´nem Basecap auf die Bühne schlurft, der Rest stöpselt seine Instrumente ein und erst dann legen sie los. Das nimmt irgendwie die Energie. Aber man muss anerkennen, dass sie sich wirklich Mühe gegeben haben, wenigstens die Leute in den ersten Reihen zu pushen. Die Band gehört einfach in eine Halle, dort können die Jungs immer noch killen. Später wurde der Gig in den Metal-Postillen auch mächtig zerrissen.

    Nachdem die Deftones ihr Set beendet hatten, öffneten die Securities wieder die Schleusen und unter heftigem Drücken von den hinteren Massen, gelangte ich *plopp* ohne Knochenbrüche durch den Eingang. Meine Zunge war ungefähr vergleichbar mit der Mojave-Wüste also holte ich mir als erstes einen Becher mit Wasser, hatte schon voll vergessen wie das schmeckt. Nun ja, die Deftones konnte ich zwar nicht von vorn beobachten, aber da kamen ja noch die Metalgods, yeah. Aber erstmal kam der Harlekin des Heavy Metals, …

    Marilyn Manson
    Tja, ähm, nette Show und Bühnengestaltung mit Anlehnung ans Dritte Reich, lustige Kostüme (z.B. Mickey Mouse), bunt geschminkte, freakige Mitmusiker, nette weibliche, leicht bekleidete Begleitung und Festival-kompatible Setlist mit Greatest Hits Charakter. Los gehts mit dem Opener des Neuen Albums The Golden Age of GrotesqueThis Is the New Shit” (geiler Song), danach diverse Manson Classics a la “PlayIrresponsible Hate Anthem”, “PlaySweet Dreams”, “PlayThe Fight Song”, “The Dope Show” usw. Leider auch der Popper “PlayTainted Love” und zum schluss kam natürlich wieder die obligatorische Frage „How does it feel to be one of PlayThe Beautiful People?”. Also alles beim Alten im Hause MM. Nichts wirklich neues was man nicht schon kannte. Solide Show, ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen, Marilyn Manson halt, muss man halt mal gesehen haben.

    Monströse Soundwände wurden auf die Bühne gerollt, das Bühnenbild wurde in schwarz und lila getaucht, Nebel drang aus dem Hintergrund und das allen bekannte Konzert-Intro „The Ecstasy of Gold“ von Ennio Morecone erklang. Es war soweit…

    Metallica
    Als erstes tauchte Lars Ullrich aus dem Nebel hinter seinem Drumkit auf und betrachtete mit einer Wasserflasche die jubelnde Masse, dann kamen rechts und links Gitarrero Kirk Hammet und der neue Bassist Robert Trujillo hervor, und zu guter Letzt kam, Mr. Metallica himself, James Hetfield mit seiner 2m Holzfällerstatur hinter sein Mikro (eines von vielen) gestiefelt. Ohne viel Gelaber starten die 4 mit ihrem ersten Song durch und, ...oh my Gooood, es ist „Hit the Lights“. Der Opener vom ersten Album „Kill’em all“ und einer meiner (vielen) Metallica-Favourites. Gefolgt von noch einem Song des Debüts – „The Four Horsemen“. Die Leute gehen sofort los und singen lautstark mit. Mich hält nichts mehr hinten und ich stürme voller Euphorie nach vorn in die ersten Reihen wo der Mosh abgeht. Und es ist kaum zu Glauben, dem nicht genug zünden die „alten Herren“ einen 80er Böller nach dem anderen: „Harvester of Sorrow“, „Welcome Home (Sanitarium)“, „Leper Mesiah“… Hammet feuert ein Highspeed-Solo nach dem andern in die Massen, Lars trümmert die Doublebass ohne Gnade, Rob ist ein Tier am Bass und natürlich –Riffs – Riffs – Riffs- werden uns um die Ohren gehauen. Das Franken-Stadion kocht. Sogar die Leute auf den Tribünen stehen vor ihren Sitzen und gehen voll ab. Zwischen den Songs bedankt sich der sehr sympatische James Hetfield artig beim Publikum und heizt die Massen noch weiter an. Zwischen den 80er-Classics bauen sie auch 2 Songs vom neuen Album „St. Anger“ ein – Zuerst den Opener „Frantic“ (tic tic tic toc) und natürlich den genialen Titeltrack, der gleichzeitig die erste Single ist. Die 2 neuen Songs werden natürlich frenetisch bejubelt, genauso wie die erste Nummer an diesem Abend vom Black Album „Sad but True“ welches zwischen den 2 Songs gespielt wird. Dann sagt James plötzlich: „Ok, if you don’t recognize this song by now, then you’ve got to learn a lot about Metallica“ und das Riff von “Master of Puppets” ertönt, - alle rasten aus, „Masta, Masta!!! Und das ruhige Zwischenstück wird vom ganzen Stadion mitgegröhlt. Anschließend wird es ruhig. Und dann ertönen die Geräusche auf die ich wohl am meisten gewartet hatte: Es ballert aus allen Ecken, Kanonendonner, Minen-Explosionen und MG-Feuer welche noch gesteigert werden durch Pyro-Explosionen auf der Bühne und Höhenfeuerwerke über dem Stadion. Und mitten in dem Geballer ertönen die ersten Töne von „One“. Und beim abschließenden 4 Minuten Dauer-Geknüppel bangt sich jeder Beteiligte sein letztes Bisschen Hirn aus dem Schädel. Nach dem anschließenden „Blackened“ verlassen die 4 die Bühne, der Mainblock war gespielt und alle warteten gespannt auf die Zugaben. Mittlerweile war auch schon die Dunkelheit über Nürnberg hereingebrochen und der Zeitpunkt war gekommen an dem sich James allein mit seiner ESP auf die Bühne stellte um den wohl bekanntesten Song der Band vorzutragen, natürlich die Ballade: „Nothing Else Matters“. Fuck! Auch wenn der Song mittlerweile auch die Schwiegermutter- und Hausfrauen-Radiosender erreicht hat, war es doch der emotionale Höhepunkt dieses Konzertes, wenn nicht sogar des Festivals. Dieser Hüne steht auf dieser riesigen Bühne und singt diesen Song gemeinsam mit einem Chor aus Hunderttausend Kehlen, Das ganze Stadion sang mit ihm und als ich mich umdrehe, erblicke ich ein riesiges Lichtermeer. Auf dem Platz und auf den Rängen standen die Leute und zollten mit ihren Feuerzeugen der Band ihren Tribut. Gänsehaut pur. Neben mir standen muskelbepackte, zutätowierte, bepiercte Metalheads und hatten Tränen in den Augen - ich glaub sogar auch ich ein bisschen. Zumindest hatte ich einen fetten Pelz auf dem Rücken. Man muss ihn schon zu den großen Songs der Rockgeschichte zählen. Und irgendwie spiegelt er ja auch eine Lebenseinstellung wieder - „Everyday for a something new, and nothing else matters
    So, genug gesülzt. Zum Abschluss spielten sie noch den Nackenbrecher „Damage Inc.“ mit 'ner dicken Ladung Pyro, „Creeping Death“ und natürlich als letzten Song das unvermeidliche „Enter Sandman“, bei dem bereits einige Leute das Stadion verließen weil sie glaubten, das Konzert sei schon zu Ende. Zum Schluss haben sich die 4 Musiker Hand in Hand und unter tosendem Beifall verabschiedet und Drumstöcke und Plektren ins Publikum geschmissen. Ein Plektrum von Kirk Hammet landete direkt neben mir auf dem Boden, aber irgend so ein dummer Drecksack hat es sich vor mir geschnappt. Die Setlist war für meinen Geschmack jedenfalls top, obwohl ich´s schon schade fand dass sie nichts von den Load/Re-Load-Alben gespielt haben, aber die sind der ach so coolen Metalgemeinda ja nicht "true" genug.

    Anschließend gingen wir noch zur Alternastage, die sich auf einer Festwiese befand und sackten dort nieder um zum Abschluss noch ein wening

    Moby
    zu lauschen. Nach dem Metal-Massaker war seine Easy-Listening-Mucke und die Stimme seiner dicken Sängerin echt Balsam für unsere wunden Ohren. Er spielte ziemlich viel von seinem Erfolgsalbum „Play“, aber auch neue Stücke, wie das wunderschöne „In This World“. Er spielte auch einen 20sekündigen Speedmetal-Track als Tribut an Metallica und entschuldigte sich als Amerikaner beim Publikum für seinen Präsidenten George Bush und bekam dafür tosenden Applaus. Aber nach ca. 6 Songs hatten wir so einen Durst dass wir zurück zum Zelt liefen. Das abschließende „Feeling So Real“ (live mit der dicken Sängerin!!!) bekamen wir nur noch am Zeltplatz mit.

    Als wir zurück zu den Zelten kamen legten wir noch mal was auf den Grill gelegt hatten und tranken ein abschließendes Bierchen (oder mehr). Einer meiner Kumpels musste seinen Party-Marathon vom Vortag bitter bezahlen, indem er vor Müdigkeit im Zelt eingeschlafen war und damit Metallica verpasste. Auch die restlichen von uns legten sich endlich wohlverdient in unsere kuscheligen Schlafsäcke.

    Samstag 7.6. - Tag 2

    Aufgewacht mit dem Gefühl, der Optik und dem Geruch die letzte Nacht in der Spalte zwischen 2 Müllcontainern verbracht zu haben, wird erstmal ein Frühstücksgrill organisiert. Einige sinnlos vertrödelte Zeit später ging es - an diesem recht entspannten Tag - getrennter Wege. Während sich der eine Teil für die durchaus überzeugenden Ti ... ähm ... stimmlichen Leistungen der Die Happy Sängerin Marta interessierte, verließ ich die Bande schon am Vormittag um ein paar Bands zu sehen, die die anderen weniger interessierten. Als erstes wollte ich mir den Auftritt von…

    Lifehouse
    …ansehen, die an diesem Vormittag auf der Hauptbühne spielten, wo sie meiner Meinung nach, völlig deplaziert waren. Ich hatte die Band im Frühjahr 2001 bei einem Highschool Aufenthalt in den USA kennen gelernt. Dort waren die 4 Jungspunde zu der Zeit mit ihrem Major-Debutalbum No Name Face grade der heißeste Scheiß in Sachen Alternative/College-Rock und hielten sich wochenlang auf der Nr.1 der US-Single-Charts mit ihrer Single „PlayHanging By A Moment“. In Deutschland hatten dann Viva, MTV und diverse Radiostationen versucht, die US-Durchstarter auch in unseren Breitengraden zu etablieren, was ihnen allerdings nicht so gut gelang, wie mit den Genre-Kollegen The Calling oder Staind. Nun planten Lifehouse mit ihrem 2. Album Stanley Climbfall erneut die Eroberung der alten Welt. Die erste Singleauskopplung „PlaySpin“ gefiel mir auch wieder sehr. Aber als ich die Stadiontreppen herunter lief, spielte die Band vor grade mal einigen hundert Leuten. Somit konnte ich ohne weiteres in den vorderen Bereich spazieren und dort ganz gemütlich stehen. Wie gesagt, in den Staaten würden die Band locker ein größere Arena füllen aber bei uns sind sie lediglich einem kleinen Publikum bekannt und wären somit auf der 2. Bühne besser aufgehoben gewesen. Zum Konzert: Wie bereits erwähnt, hatte die Band schon die Hälfte ihres Sets gespielt, als ich das Stadion betrat, und somit hatte ich auch „Spin“ grade verpasst. *Mist* Na Ja, dafür spielten sie anschließend „PlaySick Cycle Carousel“, vom Debüt. Danach spielten sie ihre neue Single „PlayTake Me Away“. Der Auftritt war sehr relaxt und die 4 US-Boys spielten sich solide durch die Höhepunkte ihrer 2 Alben mit ihrer recht unaufdringlichen Mischung irgendwo zwischen Nirvana und den Beatles. Genau das Richtige für einen entspannten Samstagvormittag. Ist halt so´ne Sache mit diesem ganzen US-Alternative/Post-Grunge-Gedudel. Entweder man mag Combos wie Nickelback, 3 Doors Down etc. oder man hasst sie. Ich, für meinen Teil, kann mir so ’ne Musik gut anhören. Und als Lifehouse dann noch zum Schluss erwartungsgemäß ihren No1-Hit „PlayHanging By A Moment“ zum Besten gaben, schwelgte ich wieder in Erinnerung an meinen Staaten-Aufenthalt. Also ein durch und durch entspanntes Konzert, ohne irgendwelches übertriebenes Rumgepose, brutales Gequetsche oder erdrückender Lautstärke. Ich glaube nach diesem Vorabend hätte ich nicht sofort wieder mit irgend ´ner Hau-drauf-Combo anfangen können. Außerdem hat Lifehouse-Frontman Jason Wade eine sehr angenehme Stimme, ähnlich der von Scott Stapp aber nicht so extrem überreizt, wie das Organ des Creed-Sängers.

    Nachdem ich mir ein bisschen das Umfeld des Stadions abgelaufen und mir jeden Stand angesehen hatte, machte ich meinen ersten Besuch im Talent-Forum, sozusagen der 3. Bühne des Festivals.
    Hierfür hatten die Veranstalter die benachbarte Eissporthalle trockengelegt und zur Konzerthalle umfunktioniert. Dort hatten somit ca. 3000 Mann Platz die sich dort dann weniger bekannte oder lokale Bands, hoffnungsvolle Newcomer aber auch gestandene Institutionen, wie die LA-Indi-Funk-Rocker Mother Tongue anschauen konnten. Wir hätten uns Mother Tongue ebenfalls gern angesehen, aber die spielten leider freitags zur selben Zeit wie Metallica und wir mussten unsere Prioritäten setzen. Momentan spielte in der Halle eine Band namens Nothingface, die laut dem UncleSallys-Magazin der heißeste Newcomer in Sachen Psycho-New-Metall ala Slipknot oderMudvayne seihen sollten. Aber ich konnte nur 3 oder 4 Songs dieser Brüll-Affen ertragen und verließ dann die dunkle Halle in Richtung Alterna-Stage. Dort sollten gleich

    Cave In
    …spielen. Unser bevorzugtes Musik-Magazin Visions hatte die Band auf ihrem Cover und lobte sie über den grünen Klee, weil sie angeblich mit ihrem neusten Album Antenna eine bewundernswerte Entwicklung von Hardcore zu mehr melodischem Emo vollzogen hätte. Ich hatte vorher noch nie von denen gehört und kannte nur einen Song ("PlayInspire") von der beiligenden CD. Aber wegen der guten Kritik in der Presse und weil eh grad keine anderen lohnenswerten Acts auf den anderen Bühnen standen, waren sie einen Besuch sicher wert. Für mich klangen sie allerdings nach stinknormalem Emo-Rock mit Heul- und Schrei-Gesang. Ich konnte jedenfalls keinen großen Unterschied zwischen den Songs heraushören und alte Songs die mehr nach Hardcore klängen konnte ich auch nicht ausmachen. Kann mich auch nicht an einen einzigen Song erinnern, der mich irgendwie begeistert hätte. Am besten beschreibt man den Auftritt wohl mit „solide“. Muss man vielleicht mehrmals hören.

    Blackmail
    Musikalisch waren mir die Koblenzer eigentlich schon immer egal gewesen, denn wenn eine deutsche Band englischsprachige Rockmusik macht, dann ist das in der Regel nie sehr aufregend. Aber ich hatte schon öfters gehört dass die Band live ziemlich Stimmung machen soll und Energiegeladene Konzerte gibt. Außerdem sind Blackmail immer & überall auf Achse. Es gibt quasi kein deutsches Festival auf dem sie nicht aufgetreten sind. Somit hatten sie sich durch ihr unermüdliches Touren in Deutschland und ihrer Bühnenpower eine nicht geringe Fan-Schar erspielt und auch den Respekt von vielen anderen Rockfans. Die Band begann mit ein paar Songs die nur Die-Hard-Fans kannten. Aber nachdem ich meinen Bierpfand wiederhatte, ging es auf direktem Weg in den vorderen Bereich und, hey, da ging’s echt ab. Durch das Rumgepoge hatten sich irgendwie ein paar Unterlegematten gelöst die nun durch die Luft geschmissen wurden und die Leute moshten und tanzten nun in einer riesigen Staubwolke vor der Bühne. Und als dann Blackmail am Ende noch ein paar mir bekannte Titel wie „PlaySame Sane“ oder „PlayIt Could Be Yours“ vom Stapel ließen, gab's sogar ein paar Runden Crowdsurfing. Nachdem die Band ihr Set beendet hatte, erntete sie auch tosenden Applaus. Die Gerüchte um ihre Live-Qualitäten hatten sich somit bestätigt und ich war wirklich positiv überrascht.

    Zwan
    Zurück im Stadion trat die neue Band von Ex-The Smashing Pumpkins-Boss Billy Corgan auf und den wollte ich wenigstens mal live gesehen haben. Schließlich gilt er als einer der wohl größten musikalischen Masterminds der 90er Jahre, der uns mit seinen großartigen Pumpkins so manchen Song für die Ewigkeit geschrieben hat.
    Letzteres kann man von seiner neuen Kapelle nicht unbedingt behaupten. Mit ihrem Gute-Laune-Schrammel-Pop konnte ich nicht viel anfangen und ihr Auftritt war dann auch ...lame. Die 5 Beatniks standen wie angewurzelt auf der Bühne und spielten völlig leblos ihre grottenlangweilligen Songs runter. Ich dachte Corgan hätte die Band gegründet um Spaß zu haben, aber davon war absolut nichts zu merken. Vor allem dieser David Pajo stand da als hätte er sich die Toilette nicht gefunden und krampfte sich total verängstigt an seiner Klampfe fest. Wo die Pumpkins früher noch mit dem ein oder anderen Riffrocker ordentlich Dampf machten, herrschte nun belangloses LaLa. Na ja, das Stadion war dennoch recht beachtlich gefüllt, aber auch nur wegen Billy-Boy. Und ein Großteil der Zuschauer wartete auch nur auf den abendlichen Headliner Iron Maiden. Manche scheuten sich auch nicht vor Pfiffen für Zwan und zeigten mit dem Finger immer wieder an die Bühnendecke, wo bereits die Banner mit Maiden-Maskottchen Eddie hingen. Ich bin dann auch nach dem 3. Song oder so (es war die Single „PlayHonestly“) abgehauen. Auch das knappe Höschen der Bassistin Paz Lechantin, konnte mich da nicht umstimmen. Unverständlich, dass die Dame für diesen lahmen Haufen A Perfect Circle verlassen hat. Na ja, wenigstens hatte ich jetzt mal die beiden Ex-Pumpkins Billy Corgan und Jimmy Chamberlin live gesehen. Und Mittlerweile haben sich Zwan ja auch schon wieder aufgelöst Starke Nummer, Billy!

    Den Stadion-Headliner Iron Maiden ließen wir an dem Abend sausen und zogen es stattdessen vor, die örtlichen Duschen zu besuchen. Nach dem Abendbrot ging's dann wieder auf die Second Stage:

    Silverchair
    Ich hatte die Band 1997 mit ihrem 2. Album Freak Show in meiner pubertären Nirvana-Phase kennengelernt und seitdem zählten die Australier zu meinen absoluten Lieblingsbands. Doch nun sind die Herren 23 und haben mit Frontmann Daniel Johns „leider“ einen der genialsten und ambitioniertesten Songschreiber in ihren Reihen. Und während der 3. Longplayer Neon Ballroom mich noch vollends begeisterte, waren sie mit ihrem letzten Werk Diorama für meine Begriffe etwas über das Ziel hinaus geschossen. Daniel Johns hatte wohl all seine Songwriterischen Qualitäten perfektioniert und gebündelt und die Platte klang eher nach einem Musical von Andrew Lloyd Webber als alles was man vorher von Silverchair gewohnt war. Ich hatte die Band ja bereits den vorigen Freitag in Berlin gesehen. Und da spielten sie zu meinem Bedauern nur je 1 Song von ihren ersten beiden Alben und die 4 Singles von Neon Ballroom und sonst nur Diorama-Material. Deshalb blickte ich recht optimistisch auf den heutigen Auftritt. Ich dachte mir dass die 3 Aussis diesmal wohl doch ein paar alte Songs mehr bringen würden und eher eine Festival-kompatible Setlist bringen würden, denn dort sind ja nicht nur eingefleischte Fans im Publikum sondern auch Leute, die nur die alten Songs kennen oder die Band noch gar nicht gehört haben. Als ich dann an der vorigen Absperrung ankam, starteten sie auch sofort mit „PlayEmotion Sickness“ los, gefolgt von „PlayIsrael's Son“ vom Debüt-Album und ich stürmte frohen Mutes in den vorderen Bereich. Das Bühnenbild war wieder Regenbogen-bunt gestaltet und Daniel trug einen roten Admirals-Anzug im Stile von Sgt.Pepper und eine große Sonnenbrille zu seinem flaumigen Backenbart. Doch meine Begeisterung nach den ersten beiden Songs war nicht von langer Dauer und meine Hoffnungen wurden jäh zerstört. Sie spielten im Grunde genommen dieselben Songs wie in Berlin und ließen sogar noch „miss u love“ von Neon Ballroom weg. Obwohl viele Leute im Publikum nach „Old School“ oder „Classics“ verlangten, spielte der sture Sack sein orchestrales Diorame-Gewichse nach und nach runter und zum Schluss brachte er wieder seine nervtötende James Brown/Jazz-Nummer (welches mich böses ahnen lässt für das nächste Album). OK, man kann nicht sagen dass das Konzert scheiße war. Die Stimmung im Publikum war super, die Band war sehr zu Scherzen aufgelegt und man sang sogar mit dem Publikum die australische Nationalhymne. Und auch musikalisch konnte man der Band keinen Vorwurf machen denn viele Nummern von Diorama (allen voran „tuna in the bryne“) sindschlichtweg genial. Jeder muss zugeben dass Daniel Johns einer der begnadeter Songwriter ist und bei wohl keiner anderen Band konnte man in den letzten 5 Jahren so eine Riesenentwicklung beobachten wie bei Silverchair. Man kann es einerseits verstehen, dass er sich mit den Songs die er mit 14-17 Jahren geschrieben hat, heute nicht mehr so richtig identifizieren kann. Aber er spielt doch die Konzerte nicht nur für sich, sondern in erster Linie für die Fans. Und vor allem die alten, die der Band von Anfang an die Treue hielten, fühlen sich somit echt verarscht. Und ich denke, hätten Silverchair noch „PlayFreak“ und „PlayPure Massacre“ gespielt, hätte sich die Band auch keinen Zacken aus der Krone gebrochen und jeder Beteiligte wäre glücklich gewesen.

    Also verließ ich das Konzert etwas enttäuscht um noch die letzten Songs von Mudvayne im Talent Forum zu erleben. Doch zu allem Überfluss blieb ich auch noch in einer riesigen Menschenmenge stecken, weil die eine Masse raus wollte, und die andere wollte rein um den abendlichen Headliner Reamon zu sehen. Somit kam ich erst in die Eissporthalle als Mudvayne grade vorbei waren und die anderen 5 mir euphorisch erzählten, wie geil die Halle abgegangen ist und natürlich, dass es ihrer Meinung nach das bisher beste Konzert des Festivals gewesen sein soll. …Diese Ärsche!!! Nach Aussage meines Freundes, hatte sich der Ticketpreis allein wegen dem Bassisten gelohnt – eine Maschine die ihr Instrument verprügelt. Ansonsten abrocken bis die Gelenkprothesen versagen. Alle relevanten Songs in knappen 45 Minuten, ohne Kostüme, dafür musikalisch umso überzeugender.

    Taproot
    Echt langweilige Ami-Kapelle. Daheim sind sie mit ihrer Post Grunge/Nu-Metal-Mixtur natürlich voll up to date, aber bei uns kennt die so gut wie niemand und einen nennenswerten Hit haben die auch nicht. Deshalb kann ich nicht verstehen, warum man die als Headliner des Abends gesetzt hatte und nicht Mudvayne, die hierzulande eine viel größere Relevanz haben und schon vor 2 Jahren bei RIP spielten. Hätten die Veranstalter die 2 Bands getauscht, dann hätte ich trotz des Silverchair-Konzerts noch Mudvayne sehen können und zu „PlayNot Falling“ oder „PlayDeath Blooms“ mit meinen Kumpels abhotten können. Doch so bin ich nach 2-3 Songs angepisst zurück zum Zelt gestiefelt und auch die anderen trafen nach und nach im Zeltlager ein, weil die Band einfach mal lame war.

    Sonntag 8.6. - Tag 3

    Ciffi: Same shit, different day: Geweckt durch das Gelalle eines Freundes, der es vorzog die Nacht mit unseren Zeltnachbarn und Captain Morgan-Rum durchzuzechen, wache ich auf und quäle mich aus dem Zelt. Am letzten Festival-Tag standen noch ein paar nette Bands auf dem Programm:

    Emil Bulls
    New Metal für Arme aus deutschen Landen. Haben schon recht heftig gerockt, ohne jedoch mit einem eigenen Stil zu überzeugen. Zur Einstimmung ganz nett.

    Ministry
    Stellenweise sehr monoton-brachial – da hätte man sich auch mal die ein oder andere gemächlichere Nummer gewünscht. Der Sänger Al Jourgonson war etwas unsympathisch, die Leinwandshow dagegen ziemlich cool und 2 Schlagzeuge sind auch nicht gerade gewöhnlich für eine Band. Wenigstens kann man nun behaupten eine Legende des Industrial Metal gesehen zu haben.

    Stone Sour
    Corey Taylor, der unmaskierte Slipknot-Frontkasper ist mit seinem eher Alternative-lastigen Nebenprojekt als nächstes an der Reihe. Er kommt mit einem weißen Unterhemd auf die Bühne, seine Mitmusiker (von denen 2 Mann ebenfalls bei Slipknot spielen) sind allesamt in schwarz gekleidet. Los geht’s mit dem Album-Opener „Get Inside“ gefolgt von so ziemlich allen anderen Haudrauff-Songs des Albums. Durchschnittliche Hard-Rock-Bretter mit wechselndem Brüll- und Kopf-Gesang. Taylor post was das Zeug hält, wälzt sich auf dem Boden und kotzt sich ordentlich aus, seine Mitstreiter an den Instrumenten knüppeln sich monoton durch ihr Set. Doch kurz vor Schluss kommt Corey mit einer Gitarre behangen vor das Mikro geschlurft und trägt den einzigen Unterschied zwischen StoneSour und Slipknot, und den einzigen Grund weswegen ich mir das Album gekauft habe, vor - „Bother“. Wie gesagt, ich bin eben sehr anfällig für dieses Post-Grunge-Geleier. Und mal ehrlich, wer hätte denn geglaubt dass der Brüll-Weirdo von Slipknot mal so einen Song schreiben würde. Aber andererseits zeigt es auch das Problem welches ich mit Corey, oder auch Rob Flynn (von Machine Head) habe. Wenn der Typ richtig singt, zeigt sich erstmal was für 'ne geile Stimme er hat. Aber sein prolliges Rumgebrülle reißt bei mir nichts und lässt auch keinen großen Unterschied zu seiner Hauptband erkennen. Zum Abschluss brüllt er uns noch die neue Single „Inhale“ vor, schmeißt seine Wasser-Flasche und sein Unterhemd ins Publikum und verschwindet. Durchschnittlicher Gig mit einem kleinen Höhepunkt.

    apokalyptica
    Passend zum Namen von sehr stürmischem bzw. nassem Wetter begleitet. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, im Sinne des Rock’n’roll im Moshpit – den Naturgewalten zum Trotz – zu verweilen, hatten wir das Glück bis auf die Knochen durchnässt zu werden, während wir uns zu den Celloklängen in Extasse wogten. Die 4 Finnen schruppten ihre Cellos gnadenlos und zeigten dabei trotz synchronem Headbangen keine Schwächen an ihren Instrumenten, sehr beeindruckend. Vor allem der Drummer war eine Bereicherung für den Sound. Die Songauswahl setzte sich zusammen aus den obligatorischen Coversongs von Metallica-Classics a la „Master of Puppets“ oder Sepultura´s „Refuse Resist“ gemixt mit eigenen Songs wie „Path“ oder „SOMEWHERE AROUND NOTHING“. Und der derbe Regenschauer der zeitweilig über dem Stadion hereinbrach, peitschte sowohl die Band als auch das Publikum nur noch mehr an. Vor allem der blonde Jungspund hat echt Stimmung gemacht und sich mit freiem Oberkörper und mit seinem Cello in den prasselnden Regen gestellt und die Massen angefeuert. …und wir moshten den Regenfällen zum Trotz in unseren triefenden Klamotten. Wahnsinns Band, geniale Show und 2 Zugaben – ein absolutes Highlight.

    Evanescence
    Als nächstes standen die US-Newcomer des Jahres auf dem Programm. Die Gothic-Nu Metall-Kapelle, mit ihrer charismatischen SängerinAmy Lee, hatte grade mal ihre Debüt-Single „PlayBring Me To Life“ draußen und ging mit dieser so dermaßen durch die Decke, dass man sie gleich auf die Hauptbühne setzte, was sich für einen unerfahrenen Newcomer oftmals als eher negativ erweisen kann. Und auch ich hatte so meine Zweifel. Doch der Fünfer aus Arkansas machte seine Sache besser als erwartet und konnte die gute Stimmung im Publikum locker halten, was nicht zuletzt an der Präsenz von Frontfrau Amy lag. Die Dame fegte in ihrem rot-schwarzen Mieder-Kleid über die Bühne wie die Märchenfee und interagierte gut mit dem Publikum: „Yesterday we played at Rock am Ring and the people there were awesome. Can you do it better???“ – na aber Hallo. Mit „This is probably the only song you know of us“ wurde die Single „PlayBring Me To Life“ geschickt in der Mitte des Sets eingebaut anstatt ans finale Ende, um zu zeigen das dieser Song nicht unbedingt repräsentativ für den eigentlichen Bandsound ist und die anderen Songs gleichwertig sind und genauso hörenswert. Diese hatten dann auch absolut nichts mit Nu Metall oder Rap-Gesang zu tun und waren wesentlich Gothic-lastiger. Somit konnte Amy Lee bei Songs wie „PlayGoing Under“ oder „PlayTourniquet“ vielmehr ihre herausragenden gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zudem coverten sie den Song „PlayZero“ von The Smashing Pumpkins und bewiesen somit auch einen guten Musikgeschmack. Im Endeffekt kann man sagen, dass Evanescence einen guten Einstand auf deutschen Bühnen hingelegt haben und der erste Eindruck eines Linkin Park-Verschnitts mit weiblichem Gesang, den ich von der Vorab-Single hatte, konnte bei mir relativiert werden. Außerdem konnte der Rhythmus-Gitarrist bei „Bring me to life“ den männlichen Part genau so gut rappen wie der 12Stones-Sänger im Videoclip.

    Audioslave
    Nachdem wir nun Zeit hatten unsere klatschnassen Klamotten etwas trocknen zu lassen, war als nächstes eine weitere Alternative-Rock-Institution, oder besser gesagt die Neu-Konstellation zweier Rock-Institutionen der 90er Jahre an der Reihe: Der frühere Sänger der Seattle-Heroen Soundgarden - Chris Cornell, der wohl eindeutig zu den besten Sängern unserer Zeit zählt und die restlichen Mitglieder von Rage Against the Machine um Gitarren-Revolutionär Tom Morello. Nun zumindest hatten sich diese 4 Ausnahmemusiker unter dem Namen Audioslave zusammengeschlossen und ein Album raus gebracht, das wohl die perfekte Mischung der 2 vorangegangenen Bands darstellte, nachdem man vor dem Release noch etwas skeptisch gegenüber dieser Konstellation war. Nun waren Audioslave nach Nürnberg gereist um uns mit ihren Livequalitäten zu beglücken. Wir 4 hatten uns mittlerweile in den vorderen Bereich gedrängelt und warteten nun erwartungsfroh auf den Act. Der kam dann auch bald unter tosendem Applaus und zwischen Rauchschwaden auf die Bühne gestapft und jeder positionierte sich. Zuerst fielen mir die Outfits auf. Tim C. trug ein Schirm-Cap und sah damit aus wie ein Riesenbaby, Chris Cornell trug eine Army-Baggy und beige Leder-Stiefel, und Tom Morello, der ja schon zu RATM-Zeiten oft beknackte Kopfbedeckungen trug, hatte ein schwarzes Leder-Cappy auf. Na ja egal, schließlich waren wir ja auf keiner Modenschau sondern auf einer fuckin Rock´n Roll-Show. Und das zeigten uns die 4 auch sofort und stimmten prompt den aktuellen The White Stripes-Hit „Seven Nation Army“ an. Nach anfänglichem Stutzen packte uns jedoch schnell der Hüpfwahn, zu dem dieser Song unweigerlich animiert, und schon nach Sekunden brachte Audioslave das gesamte Frankenstadion zum Hüpfen, ironischerweise mit einem Song der nicht mal von ihnen war. Aber zumindest zeigten sie damit dass sie als alte Hasen sich auch für aktuelle Rockbands begeistern können. Und auch nach diesem Hit konnten die 4 mit eigenen Stücken vom aktuellen Debüt-Album die Stimmung locker halten. „PlayLike A Stone“, „PlayLight My Way“ oder das affengeile „PlayGasoline“ brachten das Publikum, inklusive uns, kontinuierlich zum ausrasten. Vor allem konnte die Band wohl die größten Sympathiepunkte des Festivals ernten, als sie einen Audioslave-Fan aus der ersten Reihe auf die Bühne holten, nachdem der ein Pappschild mit der Aufschrift „Tom Morello is the best“ hochhielt (so einfach kann´s gehen). Der Typ war dann natürlich hin und weg als er dann da oben stand und allen vieren inkl. seines Idols Morello die Hand schütteln durfte. Nach anschließendem Applaus für diese nette Geste steckte Chris den Glückspilz wieder in die erste Reihe direkt vor Tom Morello. Echt knorke die Jungs. Tja, das macht halt echte Rock-Helden aus, auch in riesigen Stadien nicht unnahbar zu sein und trotzdem Kontakt mit den Fans zu haben. Nach dieser Aktion war das Publikum natürlich noch aufgedrehter. Und die Band heizte die Menge weiter mit ihren funkigen Rockkrachern an und Cornell reizte sein Organ bis zum letzten aus – Waaaahnsinn der Mann. Natürlich war auch ich so aufgedreht, dass ich mich auf die tobende Meute heben ließ und per Crowdsurf über die Absperrung schwebte. Nachdem ich allerdings zuvor immer wieder ohne Probleme an den Seiteneingängen in den Vorderen Bereich gelangte, drängte sich bei dieser Band wieder eine Menschenmasse an beiden Eingängen und ich durfte mal wieder anstehen.

    Und während ich so da steh und mir das Konzert mehr oder weniger über den Seitenmonitor anschaue, entdecke ich ein paar Meter von mir entfernt einen Typen, und denke mir „cool, der hat ja dieselbe Wollmütze mit dem grinsenden Totenkopf wie Corey Taylor“, doch nachdem ich genauer hinsah, und merkte das da 2 oder 3 Leutchen drumrumstanden und sich Unterschriften holten, schnallte ich endlich „Scheiße, das IST Corey Taylor“. Natürlich bin ich sofort hin und hab mir ein Autogramm auf die Rückseite meines Tickets geben lassen. Echt nicht zu fassen: Der Typ stand da mit seiner weiblichen Begleitung um sich Audioslave von der Seite aus anzusehen, und (fast) keine Sau bemerkte ihn obwohl er vor 1 Stunde selbst noch vor uns auf der Bühne rumsprang. Natürlich blieb er für einige wenige nicht unbemerkt, aber die reagierten nicht hysterisch sondern unterhielten sich ganz relaxed mit ihm und fragten ihn vornehmlich wie weit es um das neue Slipknot-Album stehe. Ich fragte ihn ob er vielleicht nach dem Konzert, Chris Cornell auch nach draußen schicken könne, worauf er lachend sagte, dass er es versuchen könnte. Abschließend machte ich noch ein Foto mit ihm (meine One-Way-Camera immer dabei) und wandte mich wieder voll dem Audioslave-Konzert zu.

    Mittlerweile näherte sich dieses auch dem Ende zu, doch Audioslave hatten sich ihre besten Songs natürlich bis zum Schluss aufgehoben. Denn plötzlich wurde es ruhig und Chris Cornell kam mit einer Akustik-Gitarre auf die Bühne stolziert und spielte die Ballade „PlayI Am the Highway“. Boaaah, Hammer-Song , Hammer-Stimme, Gänsehaut pur, einfach genial. Danach fuhr die gesamte Band noch mal schweres Geschütz auf und donnerte noch mal mit der neuen Single „PlayShow Me How to Live“ los. Für mich die 2 besten Songs auf dem Album. Abschließend gab’s noch die Debüt-Single „PlayCochise“, zu der noch mal die Hölle losbrach, die ich allerdings nicht so besonders finde.
    Definitiv war es wohl das beste Konzert dieses sonntags und für mich sogar das Zweitbeste des Festivals. Man merkte den Musikern ihre langjährige Bühnenerfahrung einfach an und auch so stimmte bei diesem Konzert einfach alles. Tolles Bühnenacting, ein stimmgewaltiger und ausdrucksstarker Sänger, ein Klasse-Gitarrist, Gute Mischung zwischen atmosphärischen Balladen und rockigen Brettern, mit einem klasse Cover-Song und natürlich die Kommunikation mit dem Publikum, was vor allem heutzutage viele Bands vermissen lassen. Das einzige was diesen Gig hätte übertreffen können, wären natürlich 2 Konzerte von Soundgarden und RATM.

    Placebo
    Na ja, nach dem vorangegangenen Konzert, hätte da eh fast jede Band auf der Bühne stehen können und ich hätte es nicht ordentlich zu würdigen gewusst. Außerdem war ich nie ein besonders großer Placebo-Fan. Aber alles in allem war es doch eine solide Show mit allen relevanten Hits der Band wie „Taste in Man“, „Black Eyed“, „PlaySlave to the Wage“ oder „Every You, Every Me“. Zudem fand ich es eine faire Geste von Brian Molko, als er das Publikum aufforderte dem kranken Linkin Park-Sänger Chester Bennington Applaus zu stiften, für den Placebo ja noch kurzfristig als Ersatz gebucht wurden. Ich verabschiedete mich jedoch noch kurz vor Ende des Konzertes per Crowdsurf aus dem Stadion, weil ich im Talent-Forum noch Chevelle sehen wollte. Deshalb verpasste ich leider meinen Placebo-Lieblingssong „PlayPure Morning“, den sie wie immer zu letzt spielten.

    Chevelle
    Weil in der Umbaupause nicht viel los war konnte ich mich ohne Probleme in die erste Reihe an die Absperrung stellen und mich dort mit 2 amerikanischen Mädels unterhalten. Die 3 Loeffler-Brüder aus Chicago machten dann auch ordentlich Dampf mit ihrer Mischung aus Deftones und Tool. Das Publikum drehte auch so dermaßen ab, das die Security ein paar Mal eingreifen musste, damit niemand verletzt wurde. (Ach hätten doch die Deftones dort gespielt).
    Allerdings musste ich auch hier wieder eher gehen, weil ich mir als Festival-Abschluss das Solo-Konzert des Depeche Mode-Sängers Dave Gahan auf der Alterna-Stage ansehen wollte. Eine Herzensangelegenheit sozusagen. Also verließ ich während des letzten Songs „PlayThe Red“ (durch den ich die Band erst kennen gelernt hatte) das Konzert, bevor sich wieder die ganze Masse aus der Halle quetschte.

    Dave Gahan

    Auf der Wiese vor der 2nd Stage hatten sich auch schon viele Leute aller Altersklassen eingefunden um mit diesem letzten Konzert des Festivals, das Rock Im Park-Wochenende ausklingen zu lassen. Und mit Dave Gahan hätte man den Act auch nicht besser wählen können. Denn ich denke nicht dass der Großteil der Besucher (wie auch ich) ihn sehen wollte, wegen seiner aktuellen Soloplatte, sondern wegen seiner Hauptcombo Depeche Mode und deren unzählbaren Hits. Und dessen war sich Mr. Gahan auch bewusst. Er kam auf die Bühne unter frenetischem Jubel mit seiner Big-Band, die ihn begleitete. Dave war sehr freundlich, grinste wie ein Honigkuchenpferd, bedankte sich oft und poste auf der Bühne wie einst Freddie Mercury. Die Setlist fing zuerst mit eigenen Songs an, wie die Single „Dirty Sticky Floors“ oder das ziemlich rockige „PlayBottle Living“. Doch nach und nach brachte Dave die größten DeMo-Klassiker ins Set: „Walking In My Shoes“, „Never Let Me Down Again“, „Personal Jesus“ oder „I Feel You“…und das Publikum sang lauthals mit *Gänsehaut pur*. Der Unterschied zu den üblichen Versionen, war die Instrumentierung. Statt die Songs, wie im Original mit Synthie, Drumcomputer und Keyboard, zu präsentieren, spielte Dave mit seiner Band eher Rock-Versionen mit E-Gitarre, Schlagzeug und Orgel und das hatte was. Nur schade dass Daves Stimme live nicht so eindringlich wirkt wie auf Platte sondern er die Songs eher röhrt. Doch der Stimmung tat dies keinen Abbruch und das Publikum schwenkte seine Arme in den bunten Lichtscheinen der Bühnenstrahler. Nach mehrmaligem verschwinden und wiederkommen, spielte er als Abschluss den größten DeMo-Hit „Enjoy The Silence“ und brauchte eigentlich keine einzige Zeile mehr selbst zu singen, da ihm das Publikum mit voller Inbrunst die Strophen vorsang so dass man es weit über das Bühnengelände hören konnte. Ein gelungener Abschluss eines grandiosen Festivals, wie ich finde.

    Selbst auf dem Rückweg konnte ich das Publikum noch endlos weit den Refrain von „Enjoy the Silence“ singen hören. Ich glaube die haben das noch ne Stunde lang gesungen, als Dave schon längst von der Bühne runter war. Fanatische Irre!

    Müde und glücklich kam ich dann als letzter am Zeltlager an, nachdem schon alle längst nach Placebo (oder Chevelle) eingetroffen waren. Zum Abschluss tranken wir noch unsere letzten Bierreserven. Auch wenn davon nicht mehr viel übrig war, genauso wie unsere Grillkohle, weil irgendwelche Assis es geklaut hatten. Soviel zum Thema Ehrenkodex auf Festivals.

    Post-Park

    Nachdem man nun am nächsten Morgen versuchte Mensch und Equipment irgendwie ins Fahrzeug zu pferchen, rückte die Abreise immer näher. Ausgekotzt, aber glücklich räumten wir in mehr oder weniger zurechnungsfähigem Zustand das vermüllte Feld, um das uns Penner, wie Waschbären gleichermaßen beneidet hätten. Somit hatte auch dieses Festivalwochenende für uns ein Ende und ich glaube, abgesehen von den ganzen entzückenden Familienausflügen der vergangenen Jahre, war es wohl das beste Pfingstwochenende was wir je hatten. Auch wenn am Anfang alles drunter und drüber zu gehen schien, wir beim Parkplatz suchen, beim Sachen schleppen oder beim Zeltaufbau alles hätten hinschmeißen können, so war’s rückblickend einfach nur geil und superlustig. Außerdem haben wir hier eine Erfahrung gemacht, die einem in der Wehrpflicht Gott sei Dank vorenthalten wird: mal richtig in der scheiße liegen wie der Opa immer erzählt von Stalingrad. In diesem Sinne…

    ROCK ´N ROOOOAAAAL!!!! *hust*
  • My Top Fifteen Albums

    25 Nov 2009, 02:27 by ringwraith10

    Because everyone else is doing it... Here are my top fifteen favorite albums. They aren't really in a specific order because that's hard to decide. ;)

    1) No Doubt's Tragic Kingdom


    2) Nightwish's Once


    3) Within Temptation's The Heart of Everything


    4) No Doubt's Return Of Saturn


    5) Andrew Lloyd Webber's The Phantom of the Opera


    6) Chicago Soundtrack


    7) Voltaire's Almost Human


    8) Sixx:A.M.'s The Heroin Diaries Soundtrack


    9) Metallica's Metallica


    10) Nightwish's Century Child


    11) Sarah Brightman's Symphony


    12) Sarah Brightman's Harem


    13) Shakira's Oral Fixation vol. 2


    14) Relient K's Two Lefts Don't Make a Right... But Three Do


    15) Nightwish's Dark Passion Play


    There are many other CDs that I could have put on this list, too, but I think this gives you a good idea of what I like...
  • Top 50 Quizzzzz Tingz Blud..... (1-50)

    24 Nov 2009, 22:15 by Renegadesteve2

    1.How did you get into 31?
    Ice Cube
    Was already into N.W.A., and then I borrowed Death Certificate and The Predator from a friend. Enjoyed. Alot! Then collected all the other studio albums.

    2.What's the first song you ever heard by 22?
    Hole
    I do believe it was PlayCelebrity Skin.

    3.What's your favourite lyrics by 29?
    R.E.M.
    "This one goes out to the one I love
    This one goes out to the one I've left behind
    Another prop has occupied my time
    This one goes out to the one I love" PlayThe One I Love

    4.What's your favourite album by 49?
    John Frusciante
    Hmmm tough one, it's either 'Niandra Lades And Usually Just A T-Shirt' or 'Smile From The Streets You Hold'. Both are scary but excellent.

    5.How many albums by 13 do you own?
    Jane's Addiction
    All 3 Studio albums, 2 Official Live Albums, A rarities collection, A 4 Disc Box Set, and several bootlegs, oh and some singles/EPs...... (Best band ever!)

    6.What is your favourite song by 50?
    The Breeders
    Another tough question, gonna go with Cannonball, but to be honest, the entire 'Last Splash' album could qualify. Kim Deal <3

    7.Is there a song by 4 that makes you sad?
    Beastie Boys
    Haha, not really a sad band/group... Maybe PlayAlive, that's got a sad back story I believe...

    8.What is your favourite song by 15?
    Minutemen
    Again, it's a very tough choice, possibly PlayViet Nam

    9.What is your favourite song by 5?
    Nine Inch Nails
    To be honest, there is far too many candidates, the one that comes to mind though would be PlaySomething I Can Never Have, simply beautiful.

    10.Is there a song by 6 that makes you happy?
    Red Hot Chili Peppers
    Almost every song on Freaky Styley to Blood Sugar Sex Magik... PlaySubway To Venus makes me exceptionally happy though.

    11.What is your favourite album by 40?
    Nirvana
    Studio album = Nevermind, but Unplugged In New York is also a very special album in my opinion.

    12.What's your favourite song by 10?
    Jay-Z
    Damn I hate this favourite song question, it's always too hard to choose! I'm gonna go ahead and say either Bring It On or Friend or Foe, both classic examples of Mafioso Hip Hop.

    13.What's a good memory you have involving 33?
    Joy Division
    Either discovering them and falling in love with the lyrics and music, or watching the movie 'Control' which is a biopic of lead singer Ian Curtis, R.I.P.

    14.What's your favourite song by 37?
    Slayer
    Definately PlayAngel of Death, fucking brutal song.

    15.Is there a song by 19 that makes you happy?
    Portishead
    Hmmm, all 3 of their albums are stunning, the song that makes me the happiest would have to be Sour Times though.

    16.How many times have you seen 24 live?
    Tool
    None, which makes me very sad, unfortunatly they only tour every 4-5 years, so looks like I might have to wait, god damn it.

    17.What's the first song you ever heard by 23?
    The Prodigy
    Errrrrrr, I imagine it would have to be eitherFirestarter or Breathe, as they were the biggest hits by the band when I was young.

    18.What's your favourite album by 11?
    Massive Attack
    Aghhh don't make me choose between Blue Lines or Mezzanine, it's just not fair!

    19.Who is your favourite member of 1?
    Sonic Youth
    I love em' all, but Kim Gordan is just unreal, idol <3

    20.Have you ever seen 14 live?
    Radiohead
    Yes, saw them live on the In Rainbows tour, fucking epic.

    21.What is good memory involving 45?
    Dr. Dre
    Driving around listening to The Chronic. Blazing to the remarkable production and hilarious skits. So many good times!

    22.What is your favourite song by 16?
    Pixies
    Haha easilyGigantic, so hilarious, and wonderful.

    23.What is the first song you heard by 47?
    Metallica
    Ermmmm, probably Enter Sandman when I was little.

    24.What is your favourite album by 21?
    Deconstruction
    Their self-titled. Such a hidden gem, alternative classic for sure!

    25.What is your favourite song by 18?
    Primus
    Hahaha they're all so wack. PlayMy Name Is Mud orPlayJerry Was a Race Car Driver are both seriously insane.

    26.What is the first song you heard by 38?
    OutKast
    I can't think of anything other thanPlayMs. Jackson, that track was pretty big when I was about 11.

    27.What's your favourite lyric by 3?
    The Beatles
    "All the lonely people, where do they all come from?
    All the lonely people, where do they all belong?" Eleanor Rigby

    28.What's your favourite song by 2?
    The Smashing Pumpkins
    Gosh, they have so many beautiful songs, I'm thinking PlaySilverfuck, it is about as perfect as a song can be.

    29.What's the first song you heard by 32?
    De La Soul
    I remember seeing the video to Me, Myself & I on MTV, they really do put the Hippie in Hip-Hop. Legends.

    30.How many times have you seen 17 live?
    Yo La Tengo
    Never... I really hope they tour the UK soon, I imagine they are even more haunting live.

    31.Is there a song by 44 that makes you happy?
    Deftones
    Errrr more of an angry or depressing than happy band. Pink Cellphone makes me feel kinda trippy/happy at times.

    32.What is your favourite album by 12?
    Pink Floyd
    If I said anything other than Dark Side of the Moon I'd probably be shot, but I also love A Piper At The Gates of Dawn, Echoes, Wish You Were Here and The Wall.

    33.What is the worst song by 46?
    Dizzee Rascal
    Any of his new electro-pop shit on Tongue N'Cheek, bring back the grime rascal!!

    34.What's the first song you ever heard by 34?
    The Cure
    I think it was Close To Me, I saw the video on MTV, and what a classic video/song it is indeed.

    35.What's your favourite album by 42?
    LL Cool J
    'Mama Said Knock You Out' easily. One of the best comebacks in Hip Hop ever.

    36.How many times have you seen 39 live?
    Morrissey
    Again, I am yet to witness the legend that is Morrissey live, it will happen one day, hopefully as part of a Smiths reunion haha. Wishful thinking I know!

    37.What is your favourite album by 36?
    Wu-Tang Clan
    Ohhhhh 'Enter The Wu-Tang (36 Chambers)' without a doubt. One of my favourite albums of all time, classic.

    38.What was the first song you heard by 28?
    Kyuss
    Whatever the opening track of 'Blues for the Red Sun' is. Epic album. (further research indicates that it was PlayThumb

    39.What is your favourite album by 7?
    Pearl Jam
    They've had a lot of great albums, but how could it be anything but 'Ten', one of the cornerstones of grunge rock.

    40.How did you get into 8?
    The Smiths
    I think I read so many rave reviews about their albums that I finally decided to purchase them all. I'm so glad I did!

    41.What's the first song you heard by 9?
    Wiley
    That would be Ice Rink on a pirate radio station in East London.

    42.What's your favourite lyric by 20?
    Tori Amos
    "Oh these little earthquakes
    Here we go again
    These little earthquakes
    Doesn't take much to rip us into pieces" PlayLittle Earthquakes. It's actually my break-up song. Hahaha lame....

    43.What's your favourite album by 25?
    Soundgarden
    Aghh tough choice, so many good albums. It's definately between 'Badmotorfinger' or 'Superunknown'.

    44.How many albums by 26 do you own?
    Nas
    7 studio albums, 1 rarities album.

    45.What's your favourite song by 27?
    Public Enemy
    It's gotta be PlayFight The Power, such a great message, like most of their classic songs.

    46.How did you get into 30?
    Porno for Pyros
    Well I already loved Jane's Addiction. So I decided to check out Perry Farrell's next band. Two quality albums.

    47.What's your favourite lyric by 35?
    My Bloody Valentine
    "(Look)
    In the mirror
    She's not there
    Where she won't care
    Somewhere" PlayOnly Shallow, such a lovely song.

    48.What's your favourite album by 41?
    Tricky
    Both the first two albums, 'Maxinquaye' and 'Nearly God' are brilliant examples of how to make a Trip-Hop album.

    49.How many albums by 48 do you own?
    The Velvet Underground
    4 Studio albums, 1 compilation, 1 Box Set, God damn it I love that Box Set.

    50.How did you get into 43?
    Skinny Puppy
    Last.Fm recommendation. Thank you Last.Fm!
  • Top albums list

    23 Nov 2009, 19:37 by Mahoney_777

    mahoney_777's top albums (overall)
    1. Three Days Grace - One-X (878)
    2. Seether - Disclaimer II (653)
    3. Seether - Karma & Effect (609)
    4. Iron Maiden - Best of the Beast (464)
    5. Three Days Grace - Three Days Grace (457)
    6. Howard Shore - The Fellowship Of The Ring (392)
    7. Chevelle - Wonder What's Next (356)
    8. Antonio Vivaldi - Complete Cello Concertos (347)
    9. Katatonia - The Great Cold Distance (342)
    10. Antonio Vivaldi - The Four Seasons (313)
    11. Seether - Finding Beauty In Negative Spaces (312)
    12. Entwine - diEversity (304)
    13. Iron Maiden - Fear Of The Dark (279)
    14. Carter Burwell - Twilight (276)
    15. Chevelle - This Type of Thinking (Could Do Us In) (261)
    16. Hans Zimmer & James Newton Howard - The Dark Knight (254)
    17. Seether - Fragile (250)
    18. Iron Maiden - The Number of the Beast (247)
    19. Breaking Benjamin - Dear Agony (242)
    20. Three Days Grace - Life Starts Now (239)
    21. Entwine - Fatal Design (235)
    22. My Chemical Romance - The Black Parade (234)
    23. Nicholas Hooper - Harry Potter and the Half-Blood Prince (214)
    24. Danny Elfman - Corpse Bride (207)
    25. Linkin Park - Hybrid Theory (205)
    26. Carlo Siliotto - Fluke (194)
    27. Evanescence - Fallen (193)
    28. Metallica - S & M (188)
    29. Entwine - Time of Despair (186)
    30. My Chemical Romance - Three Cheers for Sweet Revenge (181)
    31. In Flames - A Sense of Purpose (172)
    32. Rise Against - The Sufferer and the Witness (167)
    33. System of a Down - Toxicity (159)
    34. Howard Shore - The Return Of The King (153)
    35. Howard Shore - The Two Towers (152)
    36. Papa Roach - The Paramour Sessions (152)
    37. HIM - Razorblade Romance (148)
    38. Hans Zimmer - Gladiator (148)
    39. Apocalyptica - Cult Special Edition (146)
    40. HIM - Dark Light (145)
    41. Wolfgang Amadeus Mozart - Requiem (145)
    42. Elliot Goldenthal - Interview With The Vampire (143)
    43. Breaking Benjamin - Phobia (142)
    44. Linkin Park - Minutes To Midnight (142)
    45. Entwine - Painstained (138)
    46. Iron Maiden - Brave New World (136)
    47. Iron Maiden - Iron Maiden (134)
    48. Breaking Benjamin - We Are Not Alone (132)
    49. Iron Maiden - Piece of Mind (130)
    50. Linkin Park - Meteora (128)
  • Seen Live

    23 Nov 2009, 19:18 by TheOnlyHelicon

    I decided that I would make a list of who I have seen live. I will list everyone , so a few I might be slightly embarassed about.

    1. Mötley Crüe - Birmingham
    2. Aerosmith - Birmingham
    3. The Dogs D'Amour - Manchester
    4. Cheap and Nasty - Blackpool
    5. The Quireboys - Blackpool
    6. Dubh Chapter - Blackpool
    7. Faster Pussycat - Manchester
    8. Love/Hate - Manchester
    9. Dangerous Toys - Manchester
    10. Skid Row - Manchester
    11. The Mission - Manchester
    12. The Almighty - Manchester
    13. Muse - Manchester
    14. White Lion - Manchester
    15. Jane's Addiction - Manchester
    16. U2 - London
    17. Paul Oakenfold - London
    18. R.E.M. - Manchester
    19. Pink Floyd - London
    20. Mogwai - Manchester
    21. Red Hot Chili Peppers - London
    22. Foo Fighters - Manchester
    23. The Prodigy - Manchester
    24. Sleeper - Manchester
    25. Garbage - Manchester
    26. James - Manchester
    27. Radiohead - Blackpool
    28. Metallica - Manchester
    29. Feeder - Manchester
    30. Ash - Manchester
    31. Levellers - Manchester
    32. Eels - Manchester
    33. Limp Bizkit - Manchester
    34. Massive Attack - Manchester


    Up until last weekend I hadn't been to a gig in 8 years so there are plenty of bands I want to see live that I listen to now. Funny how music tastes change as I only listen to a handful of those bands now. Some of them I haven't listened to in a long time, or I was forced to go to the show by my missus.

    So my first show in 8 years was:

    1. Erik Mongrain - Poulton Le Fylde


    I think I have missed out a few so I will add them when I remember. My memory isn't so great anymore.
  • Seen live

    23 Nov 2009, 16:31 by mooiboyfres

  • Favorite Albums Project (1970-2009) - Part I (2000-2009)

    23 Nov 2009, 12:42 by Funkafonik

    Alright, as we near the end of this first Y2K decade, it's time to take a look back at all the incredible Albums that have been released up to now.

    I'll start off this extensive research with 2000, up until 2009. I'll then go back to 1980, all the way up to 1999, to then wrap things up with the 70s and before.

    Seeing the amount of albums I listen(ed) to, I'll be choosing my Top 25 Albums for each year. An ordered Top 10, and ~15 others worth mentioning. I'm also considering the live albums and EPs (~5), but they have their own section since songs on these have usually already been released before.

    These are general rankings of how I see them today, and based on my Last.FM songs playcounts (2005-now) put through the formula:

    Total Sum of each Album's Song's (running time X playcount)
    DIVIDED BY
    Album's Total Running Time

    Thanks to MediaMonkey and its amazing scripting abilities, that formula gives an Album's REAL playcount, taking into consideration every song's lenght & playcount in relation to the overall album's lenght and # of songs on it.
    You'll see the result (# of times I've really listened to an album since 2005) besides each, along with my 10* Rating. (x/x)
    Besides each Year, you get the Total of all Albums' Playcounts and the average of all Albums' Ratings. (x / %)

    Note that I haven't necessarily discovered and enjoyed all these albums on their released years, some I discovered years later. So these are also based on how important (to me) some of these albums were at the time.

    (**) are the complete albums I was into at that time;
    (*) are albums that contained only a few song(s) I was into or listened to at that time;
    and those without (*) are albums I discovered years later.

    =======================
    Favorite albums (1970-1979)
    Favorite albums (1980-1989)
    Favorite albums (1990-1999)
    =======================

    2000 (139 / 81%)



    1) Furnished Souls for Rent (48/10) (**)
    2) The Screen Behind The Mirror (9/9) (**)
    3) Universe (6/9) (**)
    4) Dead Soul Men (6/9)
    5) undefined (1/9)
    6) A New Day Yesterday (1/9)
    7) CAB (4/9)
    8) Another Spin Around The Sun (5/8) (*)
    9) Origin (9/8)
    10) Stiff Upper Lip (1/8)

    Live/EP:

    -) S&M (-/10)
    -) Is There Anybody Out There? The Wall Live (-/10)
    -) Half the World Is Watching Me (-/9)
    -) Earth, Sky and Everything in Between (-/9)
    -) Spirit of Live (-/8)
    -) Not Enough Shouting (-/8)

    worth mentioning:

    -) Awake (3/8)
    -) The Perfect Element, Part I (1/8)
    -) SMPTe (3/8) (*)
    -) Don't Give Me Names (1/8)
    -) if_then_else (2/8)
    -) You Go Now (6/8)
    -) Rated R (6/8)
    -) Outbound (1/8)
    -) Brave New World (1/8)
    -) Flamenco.A.Go.Go (1/8)
    -) The Sickness (4/7)
    -) Lightbulb Sun (3/7)
    -) Shuttlecock (2/7)
    -) Mer De Noms (3/7) (*)
    -) My Favorite Headache (2/7)
    -) Crush (9/7) (*)
    -) Crack a Smile... and More (1994 album w/ Blues Saraceno) (1/7)




    2001 (99 / 84%)



    1) Leitmotif (23/10)
    2) Alive in an Ultra World (8/10) (**)
    3) The Pleasure and the Greed (10/10) (**)
    4) Amélie (3/10)
    5) Huron Street (6/9)
    6) Toxicity (3/9)
    7) Contact (2/9)
    8) Emalgamation (1/9)
    9) Days of the New III (4/9)
    10) Harry Potter and the Philosopher's Stone (2/9) (**)

    Live:

    -) Live Scenes From New York (-/10) (**)
    -) One Wild Night (-/10) (*)
    -) Half Life (-/9)
    -) Live at the Baked Potato (-/9)
    -) The Deep End (-/8)
    -) Live Frogs (-/7)

    worth mentioning:

    -) Lateralus (7/8)
    -) Everyday (2/8)
    -) Inertia (6/8) (*)
    -) Manic Moonlight (1/8)
    -) Feeding the Wheel (3/8) (*)
    -) Bridge Across Forever (1/8)
    -) Origin Of Symmetry (3/8)
    -) Tantric (1/8)
    -) Almost Heathen (3/8)
    -) Invincible (1/8)
    -) Unleashed Memories (1/8)
    -) 2 (2/8) (*)
    -) 10 000 Hz Legend (1/8)
    -) The Interzone Mantras (1/7)
    -) The Idiot King (2/7)
    -) Buck Fever (1/7)
    -) Book M (1/7)




    2002 (262 / 85%)



    1) Six Degrees of Inner Turbulence (25/10) (**)
    2) Population 1 (36/10) (**)
    3) Moon Babies (15/10) (**)
    4) Songs For The Deaf (21/9)
    5) 67 (28/9) (**)
    6) Move (12/9)
    7) In Absentia (11/9) (*)
    8) Freak Guitar (3/9)
    9) Saturate (25/9)
    10) El Cielo (13/9)

    Live/EP:

    -) Live From Oz (-/10) (*)
    -) Stolen Babies EP (-/9)
    -) And All That Could Have Been (-/9)
    -) Not for Your Ears (-/8)
    -) Boozed, Broozed & Broken-Boned (-/7)

    worth mentioning:

    -) Bounce (4/9) (*)
    -) X (13/8) (**)
    -) By the Way (2/8) (*)
    -) Exit Elvis (11/8) (**)
    -) Weight of the World (3/8)
    -) Steal This Album! (3/8)
    -) So, It's Like That (1/8)
    -) Remedy Lane (2/8)
    -) Diorama (4/8)
    -) Audioslave (6/8) (*)
    -) Vapor Trails (7/8) (*)
    -) From One (4/8)
    -) Dead Soul Tribe (1/8)
    -) Star Wars: Episode II: Attack of the Clones (3/7) (**)
    -) Independent (3/7)
    -) Believe (4/7)



    Coming up next: 2003



    Artists List

    3, 7 for 4, A Perfect Circle, AC/DC, Air, Attention Deficit, Audioslave, Béla Fleck and the Flecktones, Big Wreck, Black Label Society, Blues Saraceno, Bon Jovi, Breaking Benjamin, CAB, Chroma Key, Cosmosquad, Dave Matthews Band, Days of the New, Deadsoul Tribe, Def Leppard, Derek Sherinian, Disturbed, Don Ross, Dream Theater, dredg, Edwin, Enigma, Estradasphere, Evanescence, Freak Kitchen, Geddy Lee, Godsmack, Gov't Mule, Guano Apes, Harem Scarem, I Mother Earth, Iron Maiden, Joe Bonamassa, Joel Hoekstra, John Williams, Jordan Rudess, Karma to Burn, King's X, Kingdom Come, Lacuna Coil, Lucia Moniz, Mattias IA Eklundh, Metallica, Mew, Michael Jackson, Mourning Widows, MullMuzzler, Muse, Nine Inch Nails, Nuno Bettencourt, Pain of Salvation, Pink Floyd, Planet X, Poison, Porcupine Tree, Queens of the Stone Age, Ra, Red Hot Chili Peppers, Rush, Sam Aliano, Secret Chiefs 3, Silverchair, Steve Stevens, Steve Vai, Stolen Babies, Super TransAtlantic, System of a Down, Tantric, The Gathering, The Les Claypool Frog Brigade, The Tea Party, Tool, Transatlantic, Tribe of Judah, Wolfstone, Yann Tiersen.
  • If my life was a movie, what soundtrack would it have?

    22 Nov 2009, 22:51 by Speedyrulez

    Opening Credits
    Queens of the Stone Age - PlayLightning Song
    Well, everybody will be awake.

    Waking Up
    Metallica - Thorn Within
    Oh yes, very nice waking up to. You already know the day's gonna be fucked up. :P

    First Day At College
    Pearl Jam - PlayRats
    Ohnoes, there'll be rats everywhere. Quite a bad school then.

    Falling In Love
    Alice in Chains - PlaySickman
    Looolwut?

    Losing Virginity
    Franz Ferdinand - PlayVan Tango
    During the Tango? I can't even dance. :')

    Fighting
    The Killers - Glamarous indie rock and roll
    Oh yeah, this is gonna make you fight! :D [/sarcasm]

    Breaking Up
    Diamond Head - PlayPlay It Loud
    .... :D

    Prom
    Bullet For My Valentine - PlayForever And Always
    Playing BFMV on a Prom would be so awesome and so funny at the same time.

    Life
    Foo Fighters - The Last Song
    So, I only get one song and that's it? Well, very nice. :P

    Depression
    Interpol - PlayWrecking Ball
    Hmm, very fitting. :)

    Driving
    Anthrax - PlayCaught In A Mosh
    You will speed, and then crash. In about 5 seconds.

    Partying
    Muse - Resistance
    Nice song, but not really to party on. Sorry.

    Happy Dance
    Iron Maiden - Play2 Minutes to Midnight
    ''to kill the unborn in the womb'' .. very happy dance! :D

    You & Friends
    Pantera - Play(Reprise) Sandblasted Skin
    Jesus, please no. :p

    Betrayal
    Jimmy Eat World - PlayThe Middle
    It's like the feel-good talk after the betrayal?

    Regretting
    Disturbed - Believe
    Don't see the link?

    Long Night Alone
    Metallica - Dirty Window
    ''I look out my window and see it's gone wrong'' A long night alone staring at a window, nice.

    Flashback
    Rage Against the Machine - PlayKnow Your Enemy
    How very evil.

    Getting Back Together
    Iron Maiden - The Edge of Earth
    LOLLOLLOL.

    Wedding
    System of a Down - PlayAttack
    .... .. :D

    Honeymoon
    Machine Head - Ten Ton Hammer
    ... 0_o ?

    Birth of Child
    Iced Earh - Greenface
    Nice alienchild. :D

    Losing Someone Dear
    Slipknot - Gently
    hmm.

    Final Battle
    Megadeth - PlayHoly Wars...The Punishment Due
    Sweeeeet, fits really nice!

    Death
    Tenacious D - PlayThe Metal
    So much metal that's it's gonna kill me. Not very likely. :p

    Funeral
    Slipknot - Tattered & Torn
    ö

    Final Credits
    The Sword - PlayMaiden, Mother & Crone
    Just a nice track to end with. :]
  • Favorite Musicians - Part II (Duos)

    22 Nov 2009, 18:55 by Funkafonik

    Since one of the thing I love the most about music is the chemistry between players in a band, here's my lists of favorite duos.
    These reflect not only amazing technical ability but also an amazing mix of styles backed up by great songwriting as well.

    Duo Guitar/Bass

    1) Alex Lifeson / Geddy Lee (Rush)
    2) John Petrucci / John Myung (Dream Theater)
    3) Nuno Bettencourt / Pat Badger (Extreme)
    4) Jagori Tanna / Bruce Gordon (I Mother Earth)
    5) Steve Vai / Billy Sheehan (David Lee Roth & Vai)

    Duo Guitar/Drums

    1) John Petrucci / Mike Portnoy (Dream Theater)
    2) Nuno Bettencourt / Mike Mangini & Jeff Consi (Extreme / Mourning Widows)
    3) Steve Vai / Mike Mangini (Vai)
    4) Jagori & Christian Tanna (I Mother Earth)
    5) Adam Jones / Danny Carey (Tool)

    Duo Guitar/Keyboards

    1) John Petrucci / Jordan Rudess (Dream Theater / LTE)
    2) John Petrucci / Kevin Moore (Dream Theater)
    3) John Petrucci / Derek Sherinian (Dream Theater)
    4) Jim Matheos / Kevin Moore (OSI / Fates Warning)
    5) Nuno Bettencourt / Steve Ferlazzo (DramaGods)

    Duo Bass/Drums

    1) Les Claypool / Tim Alexander (Primus)
    2) Geddy Lee / Neil Peart (Rush)
    3) Doug Pinnicks/Jerry Gaskill (King's X)
    4) Rufus Philpot / Virgil Donati (Planet X)
    5) Justin Chancellor / Danny Carey (Tool)
    6) Bruce Gordon / Christian Tanna (I Mother Earth)

    Duo Bass/Keyboards

    1) Tony Levin / Jordan Rudess (LTE)
    2) John Myung / Derek Sherinian (Dream Theater / Platypus)
    3) Billy Sheehan / John Novello (Niacin)

    Duo Drums/Keyboards

    1) Virgil Donati / Derek Sherinian (Planet X)
    2) Mike Portnoy / Jordan Rudess (Dream Theater / LTE)
    3) Mike Portnoy / Kevin Moore (Dream Theater / OSI)
    4) Carl Palmer / Keith Emerson (ELP)
    5) Dennis Chambers / John Novello (Niacin)

    Duo Guitars

    1) Steve Clark / Phil Collen (Def Leppard)
    2) James Hetfield / Kirk Hammett (Metallica)
    3) Rodrigo y Gabriela
    4) Angus & Malcolm Young (AC/DC)
    5) Steve Clark / Pete Willis (Def Leppard)
    6) Phil Collen / Vivian Campbell (Def Leppard)

    Duo Songwriters

    1) Gary Cherone / Nuno Bettencourt (Extreme)
    2) John Petrucci / Mike Portnoy (Dream Theater / LTE)
    3) Virgil Donati / Derek Sherinian (Planet X)

    Wishlist

    1) Nuno Bettencourt / Mike Portnoy
    2) Nuno Bettencourt / Virgil Donati
    3) Nuno Bettencourt & Steve Vai / Planet X


    Dream Lineups

    Prog-Funky: Nuno Bettencourt / Mike Portnoy / Les Claypool / Derek Sherinian
    Prog-Crazy: Steve Vai / Mike Mangini / Victor Wooten / Jordan Rudess
    Prog-Spacy: Alex Lifeson / Virgil Donati / Geddy Lee / Kevin Moore