• WolfHall's Review April '13(DE+EN): Lamia Vox - Sigillum Diaboli

    22 Apr 2013, 12:07 by Wolfhall

    http://www.youtube.com/watch?v=W73kHCNFlt4
    Lamia Vox - Sigillum Diaboli [Cyclic Law, 2013]
    ★★★★★★★★☆☆ (8/10)

    Das zweite Album, übersetzt: „Das Zeichen des Teufels“ dieses russischen Ein-Frau Projekts von und mit Alina Antonova liegt nun vor. , Ritual- und in einer außerordentlichen sinnlichen Qualität mit richtigen Instrumenten gespielt . Ich bin froh das auf die obligatorischen Aleister Crowley Samples verzichtet wurde, besten Dank.
    Mit dem Albumtitel wird schon sehr dick aufgetragen, was ich eigentlich so nicht unterschreiben würde, war das Vorgängeralbum „...introductio“ von 2010 ungleich wabernder und dunkler. Dem über weite Strecken recht eindimensionalen Erstlingswerk ist ein abwechslungsreiches, vielschichtiges zweites Album gefolgt, daß viele Spielarten miteinander vereinigt.

    Stück Nr. 2: „Lapis Occultus“ gab es vorab schon auf dem Kalpamantra Sampler „Krtrima Sprha“ letztes Jahr zu hören. …
  • Nachruf auf Robert Anton Wilson

    14 Mar 2008, 20:24 by Nymix

    Robert Anton Wilson
    (18. Januar 1932 – 11. Januar 2007)

    Ein Epitaph


    Kalifornien im Oktober 1999: Ich bin unterwegs von San Francisco nach Los Angeles und plane einen Abstecher nach Santa Cruz, um Robert Anton Wilson zu treffen und kann es kaum glauben. Zuvor hatte alles ganz realistisch geklungen, als wir uns am Telefon verabredet hatten, doch nun, als ich mich seinem Wohnort nähere, wird mir bewusst, was für tiefgreifende Veränderungen die Bücher dieses Mannes einst in meinem jugendlichen Geist ausgelöst hatten: Geschichte war neu geschrieben worden; zutiefst verknotete Bedeutungszusammenhänge wurden sichtbar: Atlantis, die Illuminaten, Nazis, Kommunismus, Freimaurer, die Church of Satan, Radio Werewolf, Aleister Crowley, Death in June – es hing alles in so feiner und feinsinniger Verwobenheit ausgebreitet, als habe die Hohepriesterin des Tarot ihren Schleier gelüftet, um die letzten Mysterien zu enthüllen und mit dem spöttischen Lachen des Narren ans Licht der Erkenntnis zu zerren.
  • “The only thing to fear is fear itself”: Ritualmusik

    14 Mar 2008, 19:26 by Nymix

    Akustische Innenraumfahrten: rituelle Musik und Musik für Rituale


    Auf Flyern und Einladungen zu Industrialparties finden sich informative Aufzählungen von Musiksparten, deren Klänge das Publikum erwarten: Von deskriptiven Bezeichnungen (wie „Noise“ oder „Atonal“) über fantasievolle Neuschöpfungen („Angst-Pop“) bis zu weiträumig interpretierbaren Begriffen wie „Ambient“ oder „Ritual“ offenbart der Bereich der Industrial Music ein umfangreiches Klangspektrum abseits von Power Electronics und Lärmorgien. Der vorliegende Artikel macht den Versuch, im Bereich der mit „Ritual“ bezeichneten Musik Differenzkriterien zu isolieren, um einerseits einen „Werkzeugkasten“ musikalischer Begriffe bereitzustellen, die die subgenre-typologische Beschreibung ritueller bzw. ritualistischer Musik ermöglicht, um schließlich die Frage zu stellen, welche Funktionen oder Absichten der Ritualmusik zugeschrieben werden können; eine Problemstellung, welche insofern interessant scheint, als dass Musik des rituellen Typs klangästhetisch stark mit den o. …
  • Fields of the Nephilim: Part I, Burning the Fields

    10 Oct 2006, 00:57 by s3ntient

    This is part I of what is going to be an ongoing series of articles in which I shall endeavor to present a biography of the band Fields of the Nephilim, as well as a review and personal interpretation (where possible) for each album.

    Carl McCoy was born on January 18th, 1963 in Lambeth, London, England. His mother was a pious church-going woman whereas his father flirted with the occult, this combination would have a long lasting influence on his interests. As a boy, when reading the Bible, he expressed interest in the elusive Nephilim mentioned in Genesis but his mother told him never to think of or mention them because they were evil. We all know what happens when you tell a child not to do something..
    He became fascinated by the Nephilim, mythology and various occult authors and subjects: Austin Osman Spare, Chaos Magick, Aleister Crowley, etc.

    Carl McCoy wrote all the lyrics for the band and was largely responsible for it's concept, he came up with the name Fields of the Nephilim which refers to magnetic fields…