SDAJ

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Created on: 4 May 2008
Description:
Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend

FIGHT TOGETHER!

Erkämpft das Recht auf ein Leben ohne Kriege, Diskriminierung und Ausbeutung!

Wir haben uns in der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) organisiert, weil wir es satt haben, dass Bundeswehrsoldaten weltweit Kriege führen, ausländische Menschen vor unseren Grenzen verbluten, Bildung vom Geldbeutel der Eltern abhängig ist und wir nach der Schule ohne Ausbildungsstelle auf der Straße stehen. Wir lassen uns nicht länger einreden, dass Kriege für Menschenrechte geführt werden, AusländerInnen Menschen zweiter Klasse sind, wir zu faul oder zu unflexibel sind. Wir wollen, dass endlich diejenigen zur Verantwortung gezogen werden, die uns eine lebenswerte Zukunft versauen: Die Bosse und Großaktionäre der Konzerne und ihre Handlanger in Politik und Militär. Wir kämpfen für eine Welt ohne Krieg, Ausbeutung und Diskriminierung – für eine Gesellschaft in der nicht der Profit sondern der Mensch im Mittelpunkt des Interesses steht. Für uns ist diese Gesellschaft der Sozialismus, in dem die Grundlagen dafür gelegt werden, dass jeder Mensch nach seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten selbstbestimmt leben kann. Dabei erliegen wir nicht der Illusion, dass wir diese alternative Gesellschaft durch Verbesserungen allein erreichen können, sondern nur durch einen Bruch mit diesem kapitalistischen System. Deshalb verstehen wir uns als antikapitalistische und revolutionäre Jugendorganisation. In unseren Reihen sind SchülerInnen, StudentInnen, Azubis, junge ArbeiterInnen und Angestellte vertreten. Uns interessiert weder Hautfarbe noch sexuelle Orientierung. Was uns interessiert, ist gemeinsam für unsere Rechte zu kämpfen und die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen zu bringen. Dafür brauchen wir auch DICH!

ANTIMILITARISMUS

Mit dem NATO-Überfall auf Jugoslawien 1999 ging erstmals seit 1945 wieder Krieg von deutschem Boden aus. Seitdem ließ ausgerechnet eine rot-grüne Bundesregierung u.a. auf dem Balkan und in Afghanistan keine Gelegnheit verstreichen, um Krieg als Mittel deutscher Außenpolitik zu etablieren. Alle Kriegslügen und moralischen Anklagen gegen sog. "Schurkenstaaten" können dabei nicht darüber hinwegtäuschen, dass deutsche Militärs einzig und allein zur "Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des ungehinderten Zugangs zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt" eingesetzt werden, wie es in den 1992 erlassenen Verteidigungspolitischen Richtlinien heißt und sich auch in der offiziellen NATO-Strategie wiederfindet. Wir wissen: Kriege werden nicht in unserem Interesse geführt. Profiteure imperialistischer Kriege sind in erster Linie international agierende Konzerne und im speziellen Rüstungskonzerne wie die EADS – also diejenigen die für Arbeitslosigkeit, Lohnein-bußen und Lehrstellenmangel in der BRD verantwortlich sind. Wir fordern:

> Raus aus der NATO - EU-Armee und Bundeswehr auflösen!

> Stopp aller Rüstungsprojekte - Einsatz der freiwerdenden Mittel im Bildungs- und Sozialbereich!

> Die Militarisierung der Gesellschaft stoppen - Bundeswehr raus aus Schulen, Arbeitsämtern und Zivilleben!

AUSBILDUNG

Jedes Jahr versprechen Unternehmen und Bundesregierung mehr Ausbildungsplätze. Fakt aber ist, dass vor allem Großkonzerne sich immer mehr der Verantwortung entziehen auszubilden, so dass mittlerweile insgesamt 150.000 Lehrstellen fehlen. Neben folgelosen Appellen an die Wirtschaft drängt die Bundesregierung im Rahmen des sog. "JUMP"-Programms junge Arbeitslose in überbetriebliche Beschäftigungsprogramme – wer sich weigert, verliert jegliche finanzielle Unterstützung. Statt junge Arbeitslose setzen wir die Unternehmen unter Druck und fordern in unserem Lehrstellengesetz u.a.:

> Ausbildung und Übernahme für alle! Jeder Betrieb muss 10% der Arbeitsplätze als Ausbildungsstellen zur Verfügung stellen!

> Wer nicht ausbildet, muss in einen Ausbildungsfond zahlen - wer nicht zahlt, wird enteignet!

> Keine Diskriminierung von Frauen, AusländerInnen und Behinderten bei der Vergabe von Ausbildungsstellen!

> Anhebung der Ausbildungsvergütung, so dass ein eigenständiges Leben möglich ist!

BILDUNG

Was SchülerInnen durch Unterrichtsausfall, überfüllte Klassen und veraltetes Schulmaterial schon lange wissen, wurde durch die PISA-Studie amtlich bestätigt: Das Bildungsystem der BRD ist am Ende. Und nicht nur das: In keiner anderen Industrienation werden Kinder aus sozial schwachen Familien deart benachteiligt wie im deutschen Schulwesen. Doch anstatt allen Jugendlichen einen gleichberechtigten Bildungszugang zu sichern, wird die soziale Selektion durch erhöhten Leistungsdruck oder Kaputtsparen der Integrierten Gesamtschulen (IGS) vorangetrieben. Eingebunden in diese Strategie ist die sog. "Schulautonomie", die es den Schulen selbst überlässt, wie sie mit ihrem (gekürzten) Finanzbudget auskommen. Die Folge: Die Schulen liefern sich direkt Sponsoren aus der Wirtschaft aus. Die Früchte dieser Bildungspolitik: Wenige Gymnasien werden durch Förderungen aus der Wirtschaft zu Eliteschulen ausgebaut, während Real-, Haupt- und Sonderschulen immer mehr zu bloßen Verwahrungsanstalten verkommen. Solidarisches Lernen und eine kritische Auseinandersetzung mit Lehrinhalten haben hier keinen Platz. Diesem Trend stellen wir uns entgegen und fordern:

> Qualifizierte Bildung für alle - Elitebildung und Schoolsponsering stoppen!

> Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystem - Einführung der IGS als Regelschule!

> Umfassende Mitbestimmung der SchülerInnen - Weg mit dem politischen Maulkorb für Schülervertretungen!

ANTIFASCHISMUS

In den letzten zehn Jahren ermordeten Neofaschisten mehr als 100 Menschen, verübten Anschläge auf jüdische Friedhöfe und antifaschistische Gedenkstätten. Sie riefen ganze Regionen zu "National befreiten Zonen" aus und sitzen in Kommunal- und Länderparlamenten. Mit ihrer rassistischen Hetze verhindern neofaschistische Parteien wie die NPD ein gemeinsames Handeln deutscher und ausländischer KollegInnen. Gleichzeitig wettern sie gegen Gewerkschaften und lehnen Flächentarifverträge ab. Der Nährboden auf dem diese menschenverachtende Politik gedeiht ist die rassistische Abschiebepolitik der Bundesregierung, sind die Debatten um den "Standort Deutschland" und der Ruf nach dem "starken Staat". Für uns ist klar: Im Kampf für unsere Rechte stehen uns die ausländischen KollegInnen näher als jeder deutsche Konzernboss. Wir fordern:

> Verbot und Zerschlagung aller faschistischen Strukturen!

> Offene Grenzen und Bleiberecht für alle!

> Gleiche Rechte für alle hier lebenden Menschen!

ZUKUNFTSPAPIER

Uns wird gesagt: Der Kapitalismus sei der Höhepunkt menschlicher Entwicklung. Wir aber meinen: Der Kapitalismus in seiner imperialistischen Phase ist eine Sackgasse für die ganze Menschheit. So wie es ist, darf es nicht bleiben. Wer aber die bestehenden Verhältnisse verändern will, muss sie erkennen. Mit unserem Zukunftspapier wollen wir einen Beitrag dazu leisten. Im Zukunftspapier stellen wir unsere Einschätzungen, Forderungen und Ideen von einer Gesellschaft der Zukunft – einer sozialistischen Gesellschaft – zur Diskussion. Kernstück des Zukunftspapiers bilden die Grundforderungen für die Rechte Jugendlicher, die zum Ziel haben, allen Jugendlichen ein menschenwürdiges Leben und den gleichberechtigten Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeit zu sichern. Bei der Erarbeitung des Zukunftspapiers haben wir uns der Werkzeuge des Marxismus bedient. Der Marxismus ist für uns dabei keine Religion, sondern ein System von Erkenntnissen, dass an der gesellschaftlichen Realität geprüft und weiterentwickelt werden muss. Somit stellen wir auch das Zukunftspapier zur Diskussion - und auch Deine Meinung ist gefragt.

INTERNATIONALISMUS

Wir verstehen uns als Teil der weltweiten demokratischen, antiimperialistischen und sozialistischen Jugendbewegung. Wir treten für Verstärkung der Zusammenarbeit der weltweiten fortschrittlichen Kräfte gegen alle Formen von national oder regional überheblicher Politik ein. Deshalb sind wir Mitglied im Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ), dem größten internationalen Zusammenschluß antiimperialistischer Jugendorganisationen. Der WBDJ ist seit 1947 Ausrichter der Weltfestspiele (WFS) der Jugend und Studenten. Die SDAJ beteiligt sich seit ihrer Gründung aktiv an den WFS – zuletzt 1997 auf Cuba und 2001 in Algerien. Eine besondere Rolle spielt für uns dass sozialistische Cuba, das ein lebendes Beispiel für eine Alternative zum kapitalistischen Ausbeutersystem ist. Cuba ist ein Entwicklungsland in dem die Menschen nicht hungern und das im Gegensatz zur BRD medizinische Versorgung und Bildung kostenlos anbietet. Das cubanische Volk hat durch seine Revolution enormes erreicht und hält trotz der US-Wirtschaftsblockade an seiner selbstständigen Entwicklung fest.

Was ist die SDAJ?

Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend ist eine bundesweite Organisation von Jugendlichen, die sich nicht mit den Zuständen in Schulen, Betrieben, in dieser Republik und der „Neuen Weltordnung" abfinden. Wir setzen uns ein...

...für das Recht auf Ausbildung und Arbeit für alle. Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel akzeptieren wir nicht, und Lehrgeld zahlen zu müssen schon mal gar nicht! Vor allem die Konzerne müssen ausbilden, und sie müssen dazu gezwungen werden.

...für das Recht auf Bildung für alle. Das gegliederte Schulsystem muss weg. Privatisierungen und Schul-Sponsoring lehnen wir ab. Wir wollen eine Schule, die allen eine gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

...gegen Rassismus und Faschismus. Wir lassen uns nicht in Menschen erster und zweiter Klasse spalten, weder durch rassistische Gesetze noch durch Naziterror.

...für dauerhaften Frieden. Wir lehnen nicht nur einen einzelnen Krieg ab, sondern die imperialistische Kriegspolitik als ganzes. Deshalb kämpfen wir gegen die laufenden Waffenprogramme und gegen Kriegseinsätze in aller Welt. Wir wollen weder die Beibehaltung der Wehrpflicht, noch eine Berufsarmee mit professionellen Mordmaschinen. Wir haben erkannt, dass wir für unsere Interessen selbst kämpfen müssen. Alle unsere Forderungen richten sich gegen die Herrschenden in dieser Gesellschaft, gegen die Kapitalisten. Verwirklichen können wir sie nur in einer Gesellschaft ohne Kapitalisten - im Sozialismus. Und dahin kommen wir nur, wenn wir heute schon mit unseren Forderungen Ernst machen. Unser Kampf macht dabei an den Staatsgrenzen nicht Halt. Die SDAJ ist Mitglied im Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ), dem größten weltweiten antiimperialistischen Zusammenschluss von Jugendlichen. Alleine erreichen wir nichts. Wenn wir uns aber zusammenschließen, können wir alles erreichen. Dazu brauchen wir auch dich - mach mit in der SDAJ!

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  • Holzhaus

    Genossen, macht mal Makss Damage aus den Related Artists raus.... Sonst stehen wir bei der Makss-Damage-Artistpage als einzige verknüpfte Gruppe :-(

    March 2011
  • Dr3iSKC

    am heutigen tag muss ich nur zwei worte sagen: makSS damage XD aber macht euch nichts draus... er ist eben ein antiimp mit konsiquenz

    February 2011
  • Justobotto

    die gruppe hat dann doch 21 mitglieder zu viel. wo is eigentlich der unterschied zwischen sdaj und ju?

    November 2010
  • chatul48

    Ha, Egotronic. Erwischt, Loser!

    August 2010
  • Holzhaus

    Ich möchte hier mit nem Zitat anworten: "Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg." (Kurt Tucholsky). Der Imperialismus, das fünfte und letzte Stadium des Kapitalismus, ist für die Großkonzerne fundamental wichtig, um das Sinken der Profitrate abzuwenden (u. a. durch neue Absatzmärkte, etc). Wenn du also Ausbeutung anderer Staaten sowie Krieg zur Sicherung wirtschaftlicher Interessen (siehe Köhler-Rede) als wünschenswert ansiehst, dann ist Militarismus und Imperialismus nichts schlechtes.

    July 2010
  • demonshauntme

    kann mir einer von euch linkstraditionalisten mal sagen, warum militarismus und imperialismus etwas grundsaetzlich schlechtes sein sollen?

    July 2010
  • Holzhaus

    Verknüpft mal RotFront, die sind super und passen auch zu der Gruppe...

    May 2010
  • PandaTseTung

    Wobei Leute mit hässlichen Brusttattoos ja mal gar nicht mitzureden haben. (;

    May 2010
  • Enslava

    Wobei er mit dem Vergleich gar nicht mal so Unrecht hat.

    April 2010
  • nomvula

    http://www.lastfm.de/event/1494593+beats+against+militarism

    April 2010
  • PandaTseTung

    @ Silasaltah: Zitat SDAJ : "Wir lassen uns nicht länger einreden, dass Kriege für Menschenrechte geführt werden, AusländerInnen Menschen zweiter Klasse sind" & "Die SDAJ, Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend, ist eine Selbstorganisation von Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden, jungen Arbeiterinnen und Arbeitern, Studentinnen und Studenten, die in Deutschland leben, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Paß. " So viel zum Thema "Pro Deutsch" und deinem kindischen und lächerlichen NSDAP Vergleich

    April 2010
  • silasaltah

    Ihr seht euch als Sozialisten und seid Pro deutsch? Vor 76 Jahren hieß das NSDAP.

    November 2009
  • xpourquoix

    lol gar kein führer mehr da(siehe oben rechts)

    October 2009
  • FR3AKMAN

    lalalalala

    July 2009
  • traumtor

    Vollidioten

    June 2009
  • Roterstern45

    Antideutsche bitte Fresse halten, danke.

    March 2009
  • mode_7

    Raise your voice against the violation of human rights at Nike sweatshops: http://www.lastfm.com/group/Converse+Chucks+aren%27t+cool+-+made+in+Nike+Sweatshops

    December 2008
  • plumpudding2701

    el_gato_lopez schrieb: August 2008 nazis bitte fresse halten,danke. gegen den pazifismus als antiisraelische grundideologie also bitte, fresse halten sdaj.

    November 2008
  • el_gato_lopez

    aber amy whinhouse?! und ich wusste garnicht, dass rosa luxemburg auch musik gemacht hat ^^

    October 2008
  • Roterstern45

    yeah und Prinz Porno auf Platz 1^^

    October 2008
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