Philipp Poisel (ausgesprochen: POASELL) macht es einem nicht leicht, seine Lieder zu mögen. Die Arrangements wirken kantig, die Texte sperrig, die Stimme scheint brüchig. Zunächst. Denn auf seine Musik muss man sich einlassen, wenn man sie lieben will. Doch wenn man eintaucht in die Lieder seines Debütalbums „Wo fängt dein Himmel an?“, entblättert sich nach und nach ein Zauber, den es schon lange nicht mehr gegeben hat in der deutschsprachigen Pop-Musik.
Irgendwo zwischen Heim- und Fernweh ist Philipp Poisel zu Hause, musikalisch wie inhaltlich. Man spürt Weite, Verlorenheit, Abenteuer und Glück dahinter, wenn man sich seinen Liedern stellt. Der junge Mann aus der schwäbischen Provinz, geboren 1983 in Ludwigsburg, ist ein Mensch mit festem Lebensentwurf, ein Vagabund im 21. Jahrhundert, der ständig unterwegs ist: „Und zur selben Zeit ist mir klar, dass meine Heimat mich geprägt hat. Ich kann mir gut vorstellen, mein Leben lang unterwegs zu sein und doch mit meiner Heimat verbunden zu bleiben, innerlich. Sie bei mir zu tragen im Seitenfach meines Gitarrenkoffers.“
Es sind nicht unbedingt Annehmlichkeiten, die Poisel seinem Leben abverlangt. Eher das Unbekannte, ja bisweilen Unheimliche ist es, was ihn anzieht, was ihn neugierig macht. So trampte er durch Osteuropa, verbrachte einige Winter in Litauen und Schweden und verdiente sich auf manchen seiner Reisen den Lebensunterhalt auf der Straße, mit Singen und Gitarrespielen. „Eigentlich handelst du dir ständig Ärger ein wenn du gerade mal nicht bei jemanden unterkommst und versuchst draußen was zu übernachten zu finden. Wenn du die Nächte in den Städten verbringst machst du kein Auge zu und wirst jeden Tag nervöser, musst aber trotzdem spielen, damit du dir irgendwas zum Essen kaufen kannst.“
Poisel findet seine Inspiration im Zug, im Bus, auf der Straße und in den Häusern der Menschen bei denen er einkehrt. Er ist ein Geschichtenerzähler und wenn er heimkehrt, erzählt er von unterwegs und singt in seinen Liedern von Zwischenmenschlichem, das ihm begegnet.
Im Sommer 2006 lernt Poisel beim Mittagessen in einem Stuttgarter Café seinen heutigen Produzenten Frank Pilsl kennen. Sie kommen zufällig ins Gespräch und scheinen als Team wie füreinander gemacht. Schon bald glauben sie nicht mehr an einen Zufall und beginnen bereits Ende 2006 mit den ersten Aufnahmen für das spätere Album. Der Plan: Die Platte soll niemand Anderem als ihnen selbst gerecht werden. Aus Liebe zur Musik. Am Ende sollen die Leute selbst entscheiden, ob ihnen diese Musik gefällt oder nicht. Rasch zeigen mehrere große Plattenfirmen Interesse an Philipps Demo-Material. Doch die Vorstellungen gehen zu weit auseinander und eine mögliche Zusammenarbeit kommt nicht zustande.
Fest entschlossen, das Album herauszubringen, gründet Philipp mit zwei Partnern das eigene Label „Holunder-Records“ Quasi in letzter Sekunde bekommt das Label Grönland-Records Wind von Philipps Projekt und lässt sich bei einem spontan organisierten Konzert im November 2007 überzeugen. Im Januar 2008 unterschreibt Philipp seinen Plattenvertrag bei Grönland.
„Philipp Poisel singt mit Herz von ganzem Herzen, hat eine sehr spezifische, sehr eigene, durchsetzungsfähige Stimme und besingt das Leben in der Tradition der fahrenden Troubadoure. Seine Lieder wachsen mit jedem Mal Hören und entwickeln einen wärmenden, beruhigenden Sog.“ HERBERT GRÖNEMEYER
Irgendwo zwischen Heim- und Fernweh ist Philipp Poisel zu Hause, musikalisch wie inhaltlich. Man spürt Weite, Verlorenheit, Abenteuer und Glück dahinter, wenn man sich seinen Liedern stellt. Der junge Mann aus der schwäbischen Provinz, geboren 1983 in Ludwigsburg, ist ein Mensch mit festem Lebensentwurf, ein Vagabund im 21. Jahrhundert, der ständig unterwegs ist: „Und zur selben Zeit ist mir klar, dass meine Heimat mich geprägt hat. Ich kann mir gut vorstellen, mein Leben lang unterwegs zu sein und doch mit meiner Heimat verbunden zu bleiben, innerlich. Sie bei mir zu tragen im Seitenfach meines Gitarrenkoffers.“
Es sind nicht unbedingt Annehmlichkeiten, die Poisel seinem Leben abverlangt. Eher das Unbekannte, ja bisweilen Unheimliche ist es, was ihn anzieht, was ihn neugierig macht. So trampte er durch Osteuropa, verbrachte einige Winter in Litauen und Schweden und verdiente sich auf manchen seiner Reisen den Lebensunterhalt auf der Straße, mit Singen und Gitarrespielen. „Eigentlich handelst du dir ständig Ärger ein wenn du gerade mal nicht bei jemanden unterkommst und versuchst draußen was zu übernachten zu finden. Wenn du die Nächte in den Städten verbringst machst du kein Auge zu und wirst jeden Tag nervöser, musst aber trotzdem spielen, damit du dir irgendwas zum Essen kaufen kannst.“
Poisel findet seine Inspiration im Zug, im Bus, auf der Straße und in den Häusern der Menschen bei denen er einkehrt. Er ist ein Geschichtenerzähler und wenn er heimkehrt, erzählt er von unterwegs und singt in seinen Liedern von Zwischenmenschlichem, das ihm begegnet.
Im Sommer 2006 lernt Poisel beim Mittagessen in einem Stuttgarter Café seinen heutigen Produzenten Frank Pilsl kennen. Sie kommen zufällig ins Gespräch und scheinen als Team wie füreinander gemacht. Schon bald glauben sie nicht mehr an einen Zufall und beginnen bereits Ende 2006 mit den ersten Aufnahmen für das spätere Album. Der Plan: Die Platte soll niemand Anderem als ihnen selbst gerecht werden. Aus Liebe zur Musik. Am Ende sollen die Leute selbst entscheiden, ob ihnen diese Musik gefällt oder nicht. Rasch zeigen mehrere große Plattenfirmen Interesse an Philipps Demo-Material. Doch die Vorstellungen gehen zu weit auseinander und eine mögliche Zusammenarbeit kommt nicht zustande.
Fest entschlossen, das Album herauszubringen, gründet Philipp mit zwei Partnern das eigene Label „Holunder-Records“ Quasi in letzter Sekunde bekommt das Label Grönland-Records Wind von Philipps Projekt und lässt sich bei einem spontan organisierten Konzert im November 2007 überzeugen. Im Januar 2008 unterschreibt Philipp seinen Plattenvertrag bei Grönland.
„Philipp Poisel singt mit Herz von ganzem Herzen, hat eine sehr spezifische, sehr eigene, durchsetzungsfähige Stimme und besingt das Leben in der Tradition der fahrenden Troubadoure. Seine Lieder wachsen mit jedem Mal Hören und entwickeln einen wärmenden, beruhigenden Sog.“ HERBERT GRÖNEMEYER
Philipp Poisel’s Group Radio
Newest Members (108)
-
karoe_
April 2012
-
crystalising_
March 2012
-
Autumnx3
February 2012
-
taifun1964
February 2012
-
-vreni
December 2011
-
zhantai80
December 2011
Recent Activity
-
karoe_ joined this group. April 2012
-
crystalising_ joined this group. March 2012
-
passaport left this group. March 2012
-
Autumnx3 joined this group. February 2012
-
taifun1964 joined this group. February 2012
-
-vreni joined this group. December 2011
-
zhantai80 joined this group. December 2011
-
haendchen_ joined this group. October 2011
-
LeleMagDenApfel joined this group. August 2011
-
MiezRotz left this group. August 2011
Events
- Jan 31 Philipp Poisel Glanz & Gloria, Osnabrück, Germany
- Jan 30 Philipp Poisel Batschkapp, Frankfurt am Main, Frankfurt, Germany
- Jan 29 Philipp Poisel Lutherhaus, Schwetzingen, Germany





