Sat 21 Jul – Veldensteiner FestivalExtra von Stuttgart nach Neuhaus an der Pegnitz gereist, um
Rabenschrey,
Letzte Instanz,
Saltatio Mortis,
Die Apokalyptischen Reiter,
Schelmish und
Subway To Sally zu sehen(Reihenfolge wie Ablaufplan).
Um kurz nach 9 Uhr morgens machten wir (3 Kumpels, meine Mutter (die glücklichweise auch
folk fan ist) und ich) und auf den Weg zum Veldensteiner Festival 2007 zu reisen. Los gings mit Rabenschrey. Ich hatte mir hier bei last.fm schon ein paar Lieder von Rabenschrey angehört und konnte damit nicht sonderlich viel anfangen. Ähnlich ging es mir auch auf dem Festival. Ich stand ca. in der 4. Reihe und konnte weder zu der Musik noch zu den Leuten irgendwie abrocken, lediglich der Basspieler hat es mir angetan (menschlich natürlich). Lieder wie
Das Templerschaf,
Hey wir sind Heiden oder
Dickes Mädchen wanderten auf einem schmalen Grad zwischen lustig und lächerlich. Dagegen anspruchsvoll und ansprechend fand ich das Lied
Walhalla!
Dementsprechend klein war meine Enttäuschung, dass Rabenschrey die Bühne verließ, schließlich freute ich mich ja auch auf meine Lieblingsband, die Letzte Instanz. Ich hatte sie ja schon in Stuttgart (Event:
http://www.last.fm/event/116407 Do., 5. Apr. – Letzte Instanz, Kiloherz, Konzertbericht:
http://www.last.fm/user/SoccerZocker/journal/2007/04/6/388833/) gesehen und war damals schon so begeistert von ihnen, dementsprechend waren meine Erwartungen und sie kamen ihnen gerecht. Die neue Version von
Rapunzel ist einfach immer wieder geil, genauso wie der Vorzeigesong des neuen Albums
Wir sind allein. Mir persönlich war es zu8r kurz, aber es ist halt ein Festival.
Bei Saltatio Mortis hab ich Pause gemacht, was ich im Nachhinein sehr bereue, aus der Ferne beim Essen klangen sie echt gut und ich hab von den Leuten, die sie angehört haben, auch nichts anderes gehört!
Danach kam die Band, die lange meine Lieblingsband war, die 1. Nummer 1 bei last.fm war und die ich in Stuttgart leider verpasst hab, Die Apokalptischen Reiter! Viel hatte ich schon von ihrer Bühnenshow gehört und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Ich + 1 Kumpel standen zuerst mittig in der 4. Reihe doch wurde wir von den Wellen der Pogofläche ab und an zerquetscht, deshalb entschlossen wir uns, auf die Seite zu wandern. 4. Reihe links war dann echt gute Sicht und wir konnten den Auftritt genießen, nachdem wir von
Friede Sei Mit Dir aus oben genannten Gründen nicht so viel mitbekommen haben.
Iron Fist, was extra für die lameren Leute im Hof gespielt wurde, kam sehr gut an. Als grandiosen und beliebten Abschluss wählten sie
Ghostriders in the Sky.
Mittlerweile stand ich in der 1. Reihe und es kam die einzige Band, die ich überhaupt nicht kannte, Schelmish. Ich muss sagen, das war der beste Auftritt am ganzen Abend. Denn diese "Großfamilie" hat es nicht nur musikalisch sondern auch aus Symapthie verdient als Publikumsliebling gefeiert zu werden. Das Statement am Ende "Ihr seid das beste Publikum was wir in den ganzen 8 Jahren hatten" spricht für sich und die Zuschauer wollten Schelmish auch nicht von der Bühne lassen, sie hatten sich in die Herzen aller Anwesenden gespielt und in meins besonders! Besonders viel hab ich nicht gehört 1. War der Sänger zu leise und 2. Kannte ich kein Lied, doch das war mir egal, ich bin innerhalb weniger Stund zu einem absolouten Schelmish-Fan geworden!
Enttäuscht war ich von Subway to Sally. Der so hochgehandelte Headliner dieses Jahres lies erstmal 45 Minuten länger als geplant auf sich warten. Im Nachhinein kann man sagen, man hätte sie wohl nicht so hoch spielen sollen. Alle warteten auf sie um einen doch recht arroganten Auftritt hinzulegen. So, wie ich es in der 1. Reihe mitbekam, stand das "Wir sind die besten und so gut" mehr im Vordergrund als die Musik. Ich kannte alle Texte, alle Lieder, doch irgendwie war der Funke überhaupt nicht übergesprungen, das kann durchaus auch eine Einzelmeinung sein, doch sogar der Subway-to-Sally-
Groupie!!!!, der neben mir stand, musste einräumen, dass das bei weitem nicht das was war, was die Band sonst ausmachte, irgendetwas hat gefehlt, als dann auch noch strömender Regen einsetzte, war der StS-Auftritt für mich gegessen und ich war vom Abschluss doch enttäuscht!
Als war alle frierend und völlig durchnässt um 3:00 nachts zu hause ankamen, waren wir alle froh zu Hause zu sein und das nicht nur vor Müdigkeit, sondern auch ohne Unfall. Die gekaufte Schelmish CD
Mente Capti sollte und mit wenig Erflog wach halten. Wenig überrascht erführten wir am nächsten Tag, das auf der Autobahn, auf der wir vorheriger Nacht entlang schlitterten, 1.50m Wasser stand, Fahrer mussten mit Booten aus ihren Autos geholt werden in facto war auch die Autbahn gesperrt, wir konnten dem gerade noch entgehen
Letztendlich muss man sagen, dass sich die Strapazen dorthin zu kommen, mehr als gelohnt haben. Stärkster Auftritt für mich war Schelmish, am Schwächsten fand ich Rabenschrey, doch am meisten enttäuscht war ich von Subway to Sally.
Jetzt freue ich mich auf das nächste Jahr! Bis Dann!
MfG
SoccerZocker
P.S:
An Alle Leser: Das hier ist meine Ansicht des Festivals, Kommentare sind erwünscht, auch von leuten, die alles anders empfanden, doch bitte ich alle, nicht ausfällig zu werden