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    6 août 2014, 16h25m par perryfect

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    6 août 2014, 16h24m par perryfect

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    6 août 2014, 16h23m par perryfect

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  • Die heutige Pfingstbewegung

    8 mai 2012, 18h56m par soestdyik

    Die Pfingstbewegung gehört zum evangelikalen Christentum. Sie hat keine einheitliche Lehre es gibt aber gemeinsamen Wesenszüge die sie von anderen evangelikalen Gruppen unterscheidet. Mitglieder der Pfingstbewegung versuchen biblische Erkenntnis und wissenschaftliche Erkenntnis in ein für sie verständliches Weltbild zu integrieren. In vielen Gruppen wird daher die Evolutionstheorie abgelehnt und ein kreationistischer Standpunkt eingenommen (Rechtlich sind die Gemeinden in Deutschland meist als eingetragener Verein organisiert.)
    Die Pfingstbewegung sieht eine Kirche nur dann in der Nähe der neutestamentlichen Gemeinde wenn sie dem Wirken des Heiligen Geistes insbesondere den Geistesgaben wie Zungenrede Prophetie und Heilungen Raum gibt. Die neutestamentlichen Berichte über Geisteswirkungen sind auch heute Vorbild für das Gemeindeleben. Die Bibel wird evangelikal in einzelnen Gruppen auch fundamentalistisch ausgelegt. Die Taufe findet gewöhnlich als Glaubenstaufe Erwachsener statt. Eine Taufe unmündiger Kinder wird in der regel strikt abgelehnt. Das Abendmahl wird als Gedächtnismahl verstanden. Manche Gemeinden praktizieren neben Taufe und Abendmahl auch die Fußwaschung . Der Heilsweg umfasst mehrere entscheidende Erlebnisse die Bekehrung und die Geistestaufe die oft von Zungenreden begleitet wird. Nach Auffassung mancher Pfingstkreise ist die Heiligung da für eforderlich
    .Da gibt es die BerlinerErklärung (Religion)Als Antwort auf die Berliner Erklärung verfasste die Pfingstbewegung am 15. September 1909 die Mülheimer Erklärung Die Berliner Erklärung ist eine am 15. September 1909 in Berlin im Hospiz St. Michael verfasste Resolution, in der sich die lutherische Gemeinschaftsbewegung von der entstehenden Pfingstbewegung distanzierte.und ihren als anstößig empfundenen Auswüchsen.
    Die Berliner Erklärung und ihre Folgen (Mülheimer und Kasseler Erklärungen..Wortlaut der Berliner Erklärung ... Gemeinsame Erklärung des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes und des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden zur „Berliner Erklärung“ von 1909 (Januar 2009;
    Durch die Berliner Erklärung kam es zu einer tiefen und lange andauernden Distanzierung zwischen pfingstlichen Freikirchen und den anderen evangelischen Freikirchen und GemeinschaftsverbändenDa mittels der Berliner Erklärung nicht nur einzelne theologische Ansichten oder Geschehnisse kritisiert wurden, sondern vielmehr die Pfingstbewegung insgesamt als von Satan ausgehend bezeichnet worden war, hat die Gemeinschaftsbewegung das Klima zwischen den betroffenen christlichen Denominationen in Deutschland über Jahrzehnte nachhaltig vergiftet. Die diffamierenden Äußerungen, dass die Pfingstbewegung ihren Ursprung von Satan genommen habe und man sich von ihr fernhalten solle, wurden bis heute nicht explizit widerrufen
    Die Resolution ist eine weltweit einzigartige Erklärung, da es in keiner anderen Nation zu einer derartigen Trennung zwischen beiden Bewegungen gekommen ist wie in Deutschland. Konstatiert wird in ihr, dass es sich bei der Pfingstbewegung nicht um eine Bewegung von oben (also von Gott her) handele, sondern um eine von unten, also von Satan her, die viele Elemente mit dem Spiritismus gemein habe und von der man sich fern halten solle.
  • Die Enstehung des Christentums und deren Entwicklung im laufe der Jahrhunderte

    9 mai 2012, 13h02m par soestdyik

    ...Es gab vor 2000 Jahren in der Römerzeit nicht nur in Jerusalem , sondern im ganzen Römischen Weltreich Aufstände in Galien ( Verturix ) bei den Germanen die Cherusker, in Jerusalem die Juden sie erwarteten alle den Messias der sie von dem Joch der Römern befreien würde.( Die gläubigen Juden warten noch heute auf den Messias und lehnen den Christlichen ab ) Alle Aufstände wurden blutig niedergeschlagen. Der eine versuchte es wie Jesus oder wie Gandie in der Neuzeit , der Andere mit Gewalt , wie auf der Festung Massada geschehen . Paulus ( alias Saulus )machte daraus eine Religion ) Die bis heute von den Mächtigen nach ihren Bedürfnissen zurecht gebogen und missbraucht wird . Lieber Leser eine Frage ? : ; .Es gibt Darwin . Astromie,Raketen und Teleskope und Sateliten .Frage wo ist der Himmel oder unten und oben.? Antworte nicht aus der Sicht der Menschen vor 2000 Jahren
    Wenn es den historischen Jesus jemals gegeben haben sollte, was noch zu beweisen wäre , dann gehörte er zu der unzahl der Messianischen Bewegungen die es im Judentum gab. Angefangen mit Johannes der Täufer , die Propheten diese Personen und Herodes sind historische Personen.. Jesus wirken wurde von Menschen die ihn nicht kannten erst 70 Jahren nach seinem Tode nach hörensagen schriftlich niedergelegt .Die Nahmen der 4 Apostel auf die sich das Neue-Testament beruft sind auch nicht historisch bewiesen. Paulus gab dieser losen Bewegung Urchristliche Strukturen und gründete Gemeinden .330 Jahre später wurde die Katholische Kirche auf demKoncil von Nicäa von den Bischöfen und Kaiser Konstantin gegründet.und für die Bedürfnisse der Machthaber angepasst .In den Schriftrollen von Qumram und auch von dem jüdischen Historiker Josephus Flavius ( ein Zeitzeuge) wird Jesus nicht erwähnt .Auch in der sonstigen Römischen und Jüdischen Geschichtschreibung kommt er nicht vor und seriöse moderne Bibelforschung bestätigen dieses . Ausserdem war zur damaligen Zeit der Name Jesus ein Allerweltsname.
    Es liegen nur 4 Apostel Berichte vor , Auf dem Concil von Nizea um 330 nach Chr . wurden nur diese 4 anerkannt , alle anderen Schriften welche den Bischöfen und Konstantin nicht in den Kram passte wurden vernichtet ! Diese 4 Apostel können diese Berichte nicht selber geschrieben haben . Denn 70 nach Chr. plus 30 - 35 Jahre, das alter der Apostel , das wären nach Adam Riese mehr als 100 Jährige gewiesen.Also waren es Sagen und Erzählungen die zu Papier gebracht wurden. Wir kennen doch alle die Geschichten von 1000 und einer Nacht , diese werden doch auch nicht alle Wörtlich genommen.Schlimmer noch im Jahre 300 nach Chr. fand vor den Toren von Rom im römischen Bürgerkrieg eine Schlacht statt ,Der damalige Kaiser Konstantin sah in der Sonne angeblich ein Kreuz , Wenn ich in die Sonne blicke sehe ich auch ein Kreuz , so die Sage. Eine Stimme sollte Ihm gesagt haben . Mit diesem Zeichen ist der Sieg deiner und Konstantin siegte . Danach wurde das Christentum Staats- Religion. Die römisch - katholische Historie ist voll mit Heiligen und einem unfehlberen Papst, Sie alle sollen unglaubliche Sachen und Wunder vollbracht haben . Dieses geschieht bis zum heutigen Tage , Wer es glaubt soll seelig werden
  • Geschichtliche Nachhilfe für fanatische Missionare

    20 mai 2012, 18h15m par soestdyik

    .Ein Melchior Hoffmann trat in das Licht der Geschichte im Jahre 1523 n. Chr. Hoffmann war der ideologische Vorbereiter des Münsteraner Täuferreiches. Am Anfang war er Lutheraner.,In dieser frühen Phase treten in Hoffmanns Theologie Brüche auf ,die sich aus der Spannung zwischen seiner mystischen Apokalyptitik und seinem lutherischem Erbe ergeben. Worte von Hoffmann" (Wij hebben recht und macht allein ; Wat wij setten / dat gilt gemein ") . . Angesichts der revoltionären Bewegung der Hoffmannianern in den Niederlanden und Westfalen hat ein Täufer Namens Bucer dafür gesorgt .das er als Manichäer und Montanist nie wieder das Licht der Freiheit erblickt hat ..Nach 10 Jahre Kerkerhaft in Strassburg verstarb er.......Das Auseinderbrechen der Hoffmannianischen-Bewegung in einen miltanten Flügel unter Jan Matthijs in Münster und Simon Menno ( Mennoniten ) in Gronningen in einem friedlichen Flügel zeigt die innere Zerissenheit der Erweckungsbewegungen aller Art .Dazu gehören auch Baptisten ,Pfingstler , Bibelforscher, Neu-Apostolen die sog. Papa-Bewegung von Günter usw. Das so verschiedene Ende von Hoffmann im Kerker und Jan Matthijs vor den Toren von Münster wirkt wie ein Symbol der Gespaltenheit. Seinen mächtigsten Gegner hat Hoffmann nie erkannt ! Nämlich die neue evangelische Obrigkeit die nach der Entmachtung des alten Klerus an stabile gesellschaftliche und kirchliche Verhältnisse interessiert war. Für Träumer wie Hoffmann , aber auch für fanatische Missionare und ihre Erweckungs-Bewegung gilt dieses bis zum heutigen Tage ...
  • Der Montanismus - eine frühchristliche Pfingstbewegung

    21 mai 2012, 14h47m par soestdyik

    ...Der Ausgangspunkt der montanistischen Lehre war der Prophetismus. In der Gemeinde des 1. und 2. Jahrhunderts spielte die Gabe der Prophetie eine wichtige Rolle. Paulus spricht von ihr als von einer Geistesgabe, die Christus der Gemeinde gegeben hat. Apostel, Evangelisten, Hirten, Lehrer und auch Propheten werden in Eph 4 als wichtige Funktionen in der Gemeinde genannt. Die Apostelgeschichte berichtet auch von besonderen prophetisch begabten Personen, so von Philippus und seinen prophezeienden Töchtern (Apg 21,9). Die Prophetie spielte auch in der Kirche des zweiten Jahrhunderts eine große Rolle. Besonders im Bereich Phrygiens gab es wohl eine lebendige Tradition prophetischer Gaben, die Montanus auf alle Fälle kennengelernt haben wird.
    Wie weit verbreitet und wie selbstverständlich die prophetische Gabe war, erkennen wir an den Anweisungen der Didaché aus der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts. Sie gibt Unterscheidungsmerkmal für echte und falsche Prophetie. Daraus wird allerdings auch ersichtlich, dass es neben dem Gebrauch auch einen Missbrauch gab, und das schon vor Montanus. Trotz der Möglichkeit falscher Propheten und falscher Prophetie wurde das prophetische Reden als solches nicht grundsätzlich verworfen, sondern in den Gemeinden gepflegt. Sicherlich aber kann gesagt werden, dass in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts die Prophetie eine immer geringere Rolle in den Gemeinden spielte. Montanus hatte das Prophetentum aber immerhin in der Gemeinde kennengelernt und behauptete nun, selbst ein Prophet zu sein. Die Offenbarung Gottes durch die Apostel betrachtete er nicht als abgeschlossen. Er war der Ansicht, dass mit ihm "die neue Prophetie" - so eine Selbstbezeichnung des Montanismus - einsetzen und die "alte Prophetie" damit erneuert und fortgesetzt werden würde. Er erlebte Verzückungen und erhielt in diesem Zustand vermeintliche Offenbarungen des Geistes, mit denen er sich in der Gemeinde hervortat.Der Montanismus war eine prophetische Bewegung in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts. Ihr Gründer Montanus behauptete, unmittelbare Offenbarungen des Heiligen Geistes zu empfangen. Diese zielten inhaltlich auf eine unmittelbar bevorstehende Wiederkunft Jesu und daraus folgend eine Vervollkommnung des persönlichen und auch kirchlichen Lebens.
    Eine Beschäftigung mit dem Montanismus ist deshalb so interessant, weil es sich bei ihm um gedankliche Vorläufer von Bewegungen handelt, zu denen wir heute in unmittelbarer Beziehung stehen. Ähnlichkeiten zum Adventismus und zur Pfingstbewegung drängen sich. Wir werden später sehen, ob und inwieweit solche Bezüge gerechtfertigt sind. .
    Bezüge zum Adventismus
    Die adventistische Bewegung entstand in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Amerika. Unter dem Eindruck der Erweckungsbewegungen entstand bei vielen Christen der Eindruck, die Wiederkunft Jesu stünde unmittelbar bevor. William Miller errechnete diese für den 22. Oktober 1844. Tausende von Christen, die zum großen Teil Hab und Gut verkauft hatten, sammelten sich in den riesigen Zeltlagern (camp meetings) und warteten auf die Wiederkunft ihres Herrn. Unter dem Eindruck der riesigen Enttäuschung spaltete sich die Bewegung in viele unterschiedliche Zweige und Richtungen. Neben der Adventistischen Kirche haben auch die Zeugen Jehovas ihren Ursprung in den übersteigerten Endzeiterwartungen des letzten Jahrhunderts.
    Im Blick auf eine ungesunde Wiederkunftserwartung erteilt uns der Montanismus eine mehrfache Lehre:
    Eine lebendige Wiederkunftserwartung darf nicht übersteigert werden.
    Eine Berechnung der Wiederkunft Jesu geht am biblischen Auftrag vorbei und führt in die Enttäuschung oder gelegentlich auch in die Katastrophe.
    Eine übersteigerte Wiederkunftserwartung kann in die Isolation treiben und zum Ausstieg aus dem allgemeinen kirchlichen Leben und aus der Gesellschaft führen.
    Es besteht die Gefahr eines Elitedenkens, dem die Gruppe verfällt, die sich in der alleinigen Erkenntnis der vermeintlichen baldigen Wiederkunft Jesu vermutet.
    Eine lebendige Wiederkunftserwartung soll durchaus in einen heiligen Lebenswandel münden, sie darf aber zu keiner über die Schrift hinausgehenden Endzeit-Ethik gesteigert werden.

    Bezüge zur Pfingstbewegung
    Der Montanismus ist eigentlich keine pfingstliche, sondern eher eine prophetische Bewegung. Es fehlen die wesentlichen Lehren, die die traditionelle Pfingsttheologie entwickelt hat:
    Die Geistestaufe als zweite Segnung nach der Bekehrung
    Die Sprachengabe als Beweis der empfangenen Geistestaufe
    Außerdem entwickelte der Montanismus Lehren, die für die Pfingstbewegung atypisch sind:
    Der Rigorismus in der Ethik
    Das Eheverbot
    Eine inhaltliche Verbindung zur Pfingstbewegung besteht allerdings in folgender Hinsicht:
    Der Sehnsucht nach besonderer Geisterfahrung und Glaubenstiefe
    Der Überbetonung des Geistes gegenüber dem Vater und dem Sohn
    Der Erwartung geistlicher Aufbrüche vor der Wiederkunft Jesu
    Der Betonung der prophetischen Gabe
    Der Betonung besonderer geistlicher Praktiken wie das Fasten, wobei Fastenübungen durchaus nicht auf die Pfingstkirchen beschränkt bleiben.
    Mit Sicherheit aber dürfen wir aus der Tatsache, dass der Montanismus in seiner Maßlosigkeit weit über das Ziel hinausgeschossen ist, nicht den Schluss ziehen, dass die Pfingstbewegung heute demselben Urteil verfallen muss wie der Montanismus. Der Montanismus zeigt, wohin Maßlosigkeit und das Überschreiten der Heiligen Schrift führen. Dies muss der Gemeinde Jesu als bleibende Warnung dienen.
  • Kirchengeschichte von 2012 Jahren

    22 mai 2012, 12h23m par soestdyik

    . Wie wäre mit den Manichäer , Montanisten oder den Obbisten , diese Bewegungen gibt es auch heute noch. Es ist doch möglich das du deiner Erweckungs-Bewegung überdrüssig oder die Fundamental-Christliche-Gemeinde deiner überdrüssig wird ..Lieber Leser bedenke ,die Katholische Kirche wurde erst im Jahre 330 - 380 nach Chr. gegründet und mit ihr so das neue Testament wie wir es heute kennen . Wer weiss wieviel damals unterdrückt und vernichtet wurde! ZB: Schriften der Gnostiker ,, Arianer , Manichäer , Montanus , Antitrinitarier, Katharer und Waldenser usw. Dieses setzt sich bis heute fort . Unser Deutscher Papst Benedict war bevor er zum Papst berufen wurde als Nachfolger und Vertreter der Inquisition damit beschäftigt Das Wort Inquisition stammt aus dem Griechischen und heist übersetzt Glaubenswächter. Das Wort wird heute wegen der vielen Verbrechen im Mittelalter peinlichst gemieden wegen der Ketzerverfolgung und der Hexenverbrennungen auf den Scheiterhaufen . Auch die ev.Kirchen und Freikirchen sind in Fragen der Inquistiton und Dogmen nicht besser. Sprüche von Luther über Hexen und Zauberer und Calvin soll sogar Hexenvebrennungen angeordnet haben und persönlich dabei gewesen sein . Ja so etwas gibt es wirklich ! Auch in evangelisch reformirten Städten brannten die Scheiterhaufen
  • Religonsgeschichte:;Vom Atonkult Ägyptens, Jüdische ,Christliche und andere Vorläufer

    25 mai 2012, 11h52m par soestdyik

    Es gibt Theorien, die den biblischen Moses (der nach biblischer Überlieferung Ex 2,1ff EU in Ägypten aufwuchs) und sein Gottesbild in direkte Beziehung zu Echnaton setzen und die den ägyptischen Aton-Glauben in den jüdischen Adon-Glauben des Pentateuch mit großer Detailtreue abgebildet sehen. Sigmund Freud etwa betrachtet in seiner Altersstudie „Der Mann Moses und die monotheistische Religion“ den jüdischen Monotheismus als das über Moses vermittelte Erbe der Religion Echnatons. ....Als sehr wahrscheinlich muss jedoch gelten, dass die mit dem Aton-Kult in das menschliche Denken gebrachte Idee des Monotheismus Einfluss auf dessen Aus- und Fortentwicklung in anderen Weltgegenden hatte. Eine unmittelbare Wirkung auf die Herausbildung des jüdischen Monotheismus, wie sie Sigmund Freud zu erkennen glaubte, indem er davon ausging, der Religionsstifter Mose habe seiner Exodus-Schar „die vergeistigte Aton-Religion“ nahe gebracht, ist – sofern man Mose als historische Persönlichkeit und den Exodus als reales geschichtliches Ereignis sieht – insofern zwar möglich, jedoch keinesfalls nachzuweisen. Siehe Bibel Altes-Testament.........und mein Blog .Enstehung des Ur-Christentums unter Paulus oder Manichäismus und Montaismus ( als Frühpfingstliche - Bewegung bis zu den Wiedertäufern von Münster und Simon Menno . und den Pfingst-Bewegungen von heute. Ob es in Sinne Jesu war, eine neue Religion zu begründen, mag dahingestellt bleiben. Insbesondere wenn man sich auf das nicht kanonisierte, jedoch historisch älteste Evangelium seines Bruders Thomas bezieht. Dieses ist noch philosophischer und kryptischer angelegt als das Johannes - Evangelium.
    Mit der jüngeren abrahamitischen Religion des Islam hat das Judentum bei allen sonstigen Unterschieden das Kern-Dogma gemeinsam: „Es gibt keinen Gott außer Allah.“ Auch das Gebot, zehn Prozent des Netto-Einkommens für Almosen und mildtätige Zwecke zu verwenden, gilt in beiden Religionen.
    Als jüngste abrahamitische Religion kam die Baha’i-Lehre hinzu, die sich ebenfalls als eine ich stetig fortentwickelnde monotheistische Religion versteht und deren Propheten der Bab und Baha’i-Ulla sind und die ihr größtes Heiligtum in Haifa haben. Auch ist nicht ausgeschlossen, dass es in Zukunft weitere Erleuchtete oder Propheten geben könnte.
    Ein Monotheismus entstand unter Echnaton und Nofretete in Ägypten, die den Sonnengott Ra als einzigen Gott anerkannten. Nach dem Tode Echnatons wandten sich die Ägypter jedoch bald wieder dem Polytheismus zu, damit die Priester der unterschiedlichen Gottheiten erneut eine Daseinsberechtigung bekamen. So ist das Judentum die älteste heute noch praktizierte monotheistische Religion, in der auch das Christentum, der Islam und die Baha'i-Religion Wurzeln haben.
    „Es gibt keinen Frieden in der Welt, solange es keinen Frieden unter der Religionen gibt.“ Dies ist ein bedeutender Sinnspruch. Erfreulicherweise hat sich die einst judenfeindliche Haltung des Christentums inzwischen zu einem brüderlichen Nebeneinander und Miteinander gewandelt, indem die letzten beiden Päpste sogar Synagogen aufgesucht haben. Die Haltung des Islam, der nicht mit dem religiös bemäntelten Fundamentalismus und Terrorismus, den es bei allen Religionen gab und leider teilweise noch gibt, in einen Topf geworfen werden darf, ist - wie im Koran nachzulesen -eine tolerante den „Völkern des Buches“ gegenüber. Geschichtlich gesehen fanden denn Juden in Zeiten der Verfolgung Zuflucht und Religionsfreiheit in islamischen Ländern.
    In allen abrahamitischen Religionen gibt es die verschiedensten Ausgestaltungen des Glaubens. Bei den Christen die Arianer , die Katholiken, die Orthodoxen, die Protestanten, die Calvinisten, die Hussiten und eine Vielzahl weiterer Ausrichtungen. Im Islam stehen sich die Sunniten, die Schiiten und die Alewiten gegenüber. Bei den Juden sind es die Sadduzäer, die Pharisäer, die rational betonten Mitnagdim und die emotional betonten Chassidim in unterschiedlicher Ausprägung wie Lubawitscher oder Sathmarer. Und doch sollte es eine Einheit in der Vielfalt geben und „jeder nach seiner Fasson selig werden können“.
    im brüderlich gemeinsamen Streben sollte das Ziel aller Religionen die Schaffung einer heilen Welt sein, deren Bürger wir alle sind. Das. Judentum missioniert nicht. Jeder Mensch , der sich an die noch ältere „Noachidische Ethik“ hält, zählt zu den „Gerechten unter den Völkern“ –für die bei Yad Vashem in Jerusalem auch eine „Allee der Gerechten“ gepflanzt wurde - und ist vor Gott einem gläubigen Juden gleichgestellt.
  • Biblischer Fundamentalismus im Jahre 2000 in der Welt

    29 jui. 2012, 9h07m par soestdyik

    ...Die historisch-kritische Methode ist heute an den Universitäten Standard der theologischen Forschung. Die wissenschaftliche Herangehensweise erfolgt so, als sei Gott nicht existent (etsi Deus non daretur – eine auf Hugo Grotius zurückgehende Formel). Demnach ist der disziplinierte, fachlich geschulte und kritische menschliche Verstand die letzte Instanz in der Frage nach der geschichtlichen Wahrheit.
    In vielen Konfessionen bleibt die Klärung von Interpretationsfragen jedoch den religiösen Autoritäten vorbehalten. So untersteht in der Römisch-Katholischen Kirche „alles das nämlich, was die Art der Schrifterklärung betrifft, …letztlich dem Urteil der Kirche, die den göttlichen Auftrag und Dienst verrichtet, das Wort Gottes zu bewahren und auszulegen . Andere Bekenntnisse (z. B. die Evangelischen Kirchen) überlassen die Auslegung der Bibel dem Einzelnen, der sich dazu gegebenenfalls auch des Gebets und der Meditation bedient oder auch weiterführende Literatur und religiöse Autoritäten konsultiert (Martin Luther: „sola scriptura“).
    Einige Anhänger der sich auf die Bibel als Heilige Schrift beziehenden Religionen und Bekenntnisse halten Kritik an der Bibel grundsätzlich für unzulässig oder gar für eine Form von Blasphemie. Evangelikale Strömungen pflegen diese Ansicht, die Fundamentalistische Hermeneutik und der Biblizismus betreiben diesen kritiklosen Umgang mit der Bibel in der Theologie.
    Liberale, aufgeklärte und pluralistische Gesellschaften lassen im Rahmen der allgemeinen Meinungsfreiheit auch öffentliche Kritik an der Bibel zu. In früheren Epochen war Bibelkritik oftmals mit scharfen Sanktionen bedroht, die dazu führten, dass kritische Texte anonym herausgegeben und konspirativ verteilt wurden,oder erst nach dem Tod des Verfassers veröffentlicht werden konnten. Daher sind auch Texte verloren gegangen, deren Inhalt heute nur noch indirekt erschlossen werden kann.
    Gesetzlich eingeschränkt ist die Bibelkritik in säkularen Gesellschaften kaum. In Deutschland beispielsweise ist sie nur dann strafbar, wenn sie „geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören“ (§ 166). Auch satirische oder polemische Bibelkritik ist vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit geschützt, soweit dabei nicht die Grenzen des § 166 überschritten werden. .
    Kontroversen zwischen Bibelkritikern und Anhängern der Irrtumslosigkeit
    Die Argumente von Bibelkritikern sind implizit oder explizit auch als Argument gegen die göttliche Inspiration oder die Irrtumslosigkeit der Bibel zu verstehen. Sie gehen davon aus, dass die Bibel reines Menschenwerk sei. In Widersprüchen und Ungereimtheiten sehen sie eine Bestätigung dieser Sichtweise.
    Die Reaktionen von Christen sind sehr unterschiedlich, je nach ihrem Bibelverständnis:( Zeugen Jehovas, Pfingst-Gemeinden , Baptisten usw.)
    Fundamentalistisches Bibelverständnis: Verbalinspiration und Irrtumslosigkeit
    Von der Annahme ausgehend, die gesamte Bibel sei von Gott inspiriert (Verbalinspiration), begreift bis heute ein großer Teil der evangelikalen Bewegung die Bibel als Geschichtsbuch und betont, dass „die Bibel absolut irrtumslos und unfehlbar“ sei. Die Chicago Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift von 1978 betont, „dass die Schrift in ihrer Gesamtheit irrtumslos und damit frei von Fehlern, Fälschungen oder Täuschungen ist;“ dies umfasse auch naturwissenschaftliche Aussagen (Biblischer Fundamentalismus).
    Aus dieser Sicht wird jede Kritik, die der Bibel Fehler, Irrtümer oder Widersprüche bescheinigt, für fehlerhaft gehalten und als grundsätzliche Kritik an der Bibel und damit an der Grundlage des christlichen Glaubens wahrgenommen. Die Existenz von echten Widersprüchen im Bibeltext wird abgestritten. Augenscheinliche Widersprüche werden als Resultate von Interpretationsfehlern erklärt; sie könnten durch korrekte Interpretation ausgeräumt werden. Wenn Erkenntnisse aus den Wissenschaften der Bibel entgegenstehen, so werden diese abgelehnt. Teilweise führt dies zu einer generellen Ablehnung der historisch-kritischen Methode in der Theologie.