• Ich hatte die Nebelmaschine zu Hause schon angeworfen :o)

    9 Jul 2011, 19:23 by _Helter_Skelter

    Thu 17 Feb – Esben and the Witch Von den Bands der letzten Zeit, welche sich wie SIOUXSIE & THE BANSHEES anhören (es gibt gar nicht so wenige), sind ESBEN AND THE WITCH am verspieltesten und in gewisser Weise sperriger als die anderen düsteren, an vergangene Goth- und Wave-Zeiten mahnenden Gesellen. Das Album will öfter als einmal gehört sein, ehe es sich langsam aber sicher erschließt. Es wird mit der Zeit zu einem starken Werk, welches jedoch weit hinter der Live-Präsenz der Band zurück bleibt. So wirklich super-neu ist das alles nicht, da Rachel, Daniel und Thomas sich fleißig im Musikbaukasten bedient haben und Steine rausnahmen, wo „Goth", „Shoegazer", „Dark-Folk", „Wave" und „Post-Punk" drauf steht. Aber das neu und erfinderisch zusammen gesetzte Rezept ist spannend und funktioniert wunderbar, nicht zuletzt aufgrund der Ironiefreiheit des Albums und der Kompromisslosigkeit, welche in Bezug auf die Songstruktur erkennbar ist - ein Alptraum für jemanden…
  • Drei sind keiner zuviel.

    17 Feb 2011, 23:46 by corvon

    Do., 17. Feb. – Esben and the Witch

    ESBEN AND THE WITCH: COMET CLUB: BERLIN: 17.02.2011

    Drei sind keiner zuviel.

    Ja, alle Zeitschriften und Online-Plattformen, die sich irgendwie um Musik oder Kultur an sich zu drehen versuchen, haben aktuell einen Mehrzeiler zur Band des Abends parat.
    Ein Hype ist aber letztlich, was du draus machst und entgegen der wirtschaftlichen Norm, wird und wurde hier eben nicht der Nenner für alle so zurecht gestutzt,
    dass man auch zum Trio aus Brighton parallel tanzen, träumen und gut aussehen kann.
    Die neu gewonnene Düsternis im Pop-Gedanken zieht sich durch das aktuelle Who-is-Who der Alternativmusiklandschaft.
    Wo Fever Rays anonymes Konzept alles überstrahlte, Zola Jesus genau davon nur halb-gerechtfertigt profitierte und These New Puritans z.B. verschrobenen Bombast neu aufstellten, schlendern Esben And The Witch letztlich fast unbemerkt mit düster glimmender Fackel hinterher.

    Verliebten ist nicht zu trauen, und so will man den Dreien…