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Biografie

Wintersun (engl. für Wintersonne) ist eine finnische -Band aus Helsinki um den Sänger und Gitarristen Jari Mäenpää.

Bandgeschichte
Anfangs war Wintersun nur als Nebenprojekt geplant. Im Jahr 2004 trennte sich Jari Mäenpää jedoch von seiner vorherigen Band Ensiferum, da die Aufnahmezeiten im Studio mit einer Tour von Ensiferum kollidierten. Noch im selben Jahr produzierte er alleine die Demo Winter Madness und später mit Schlagzeuger Kai Hahto von Rotten Sound das Debütalbum Wintersun, das am 13. September 2004 durch das Label Nuclear Blast veröffentlicht wurde. Mäenpäa schrieb die veröffentlichten Stücke zwischen 1995 und 2003. Die japanische Ausgabe enthielt zudem alle drei Stücke der Demo als Bonustracks. Zu der Single „Beyond the Dark Sun“ wurde außerdem ein Video gedreht.

Um auch live auftreten zu können verpflichtete Mäenpää später noch Jukka Koskinen als Bassisten sowie Teemu Mäntysaari als zweiten Gitarristen. Er selbst übernimmt bei Liveauftritten sowohl den Gitarrenpart als auch den Gesang. Im Jahr 2006 entschied überdies Kai Hahto, bei Rotten Sound auszusteigen, um sich voll und ganz auf Wintersun zu konzentrieren. Im September 2006 erschien die Wintersun Tour-Edition mit Live-DVD vom Summer Breeze 2005.

Im Mai 2006 begann Jari Mäenpää mit der Arbeit an dem zweiten Studioalbum Time. Ursprünglich für November 2006 geplant, verschob sich der Veröffentlichungstermin erst auf Ende 2008, dann auf Februar 2009. Anfang 2009 strich Jari Mäenpää alle Live-Auftritte für den Mai, um weiter an dem neuen Album arbeiten zu können. Im November 2010 gab die Band über ihre Homepage bekannt, dass sie 2011 sowohl beim Metalcamp als auch beim Metalfest auftreten werden. Zudem erklärten sie, dass es aufgrund von Problemen mit dem Equipment zu Verzögerungen bei den Arbeiten zum neuen Album gekommen ist. Noch im Dezember 2010 sollten die Aufnahmen zu Time fertiggestellt und mit dem Mixen und Abmischen der Songs begonnen werden.

Im Jahr 2012 entschied man sich dazu, das Material von 80 Minuten zweigeteilt zu veröffentlichen: als Time I und Time II. Am 19. Oktober 2012 wurde Time I schließlich veröffentlicht - an dem Tag, an dem auch die Heidenfest-Tour begann, bei der Wintersun als Headliner aufgetreten ist. Der zweite Teil von "Time" soll im Jahr 2013 folgen.

Stil
Der Stil der Band ist schwer einzuordnen, kann jedoch als melodisch oder episch beschrieben werden. Er umfasst Elemente verschiedener -Substile, wie , , und mit entsprechenden -Einflüssen. Darüber hinaus ist eine klangliche Ähnlichkeit zu Jari Mäenpääs vorheriger Band „Ensiferum“ vorhanden, wobei aber im Gegensatz zu dieser die Anteile aus dem nicht im Vordergrund stehen.

Die Lieder haben oft komplexere Struktur als das typische Strophe-Refrain-Schema. Ein Beispiel dafür ist der Titel „Starchild“ vom Debütalbum, der sich sowohl musikalisch als auch lyrisch in mehrere Teile gliedern lässt. Der Gesang ist sowohl durch das für den typische Screaming, als auch durch klaren, hymnischen Gesang und durch hohen Falsett-Gesang, wie im Power Metal, geprägt. Daneben sind oft auch ausgefallene Gitarrenriffs und -soli sowie komplexe Schlagzeugpassagen zu finden.

Texte und Cover
Zu den Texten des Debütalbums sagte Mäenpää in einem Interview:

„Textlich gesehen ist es ein sehr persönliches Album, wenn auch mit ein wenig Phantasie. Tatsächlich kann man die Texte auf viele verschiedene Arten verstehen, was großartig ist. Aber neben allen Metaphern von Sternen, Weltraum, weiten und kalten Winterlandschaften, geht es auch um mein persönliches Leben - meine Gefühle, Emotionen, Gedanken, Träume, Visionen und Halluzinationen.“
– Jari Mäenpää

In den Texten von Wintersun wird oft der Gedanke vom Tod hinterfragt, Mäenpää bringt diesen oft in Verbindung mit Sternen.

Das Cover zum Debütalbum wurde von Kristian Wåhlin entworfen. Der Mann, der im Schnee liegt, soll den Tod und die Hoffnungslosigkeit zeigen. Das Licht zwischen den Bäumen soll Heimat, Ziel und Geburt/Heilung darstellen.

Rezeption
Ed Rivadavia vom All Music Guide lobt die Kompositionen auf dem Debütalbum – trotz gelegentlicher Vorhersehbarkeit – in ihrer musikalischen Vielfalt und empfiehlt das Album Anhängern von extremem und doch zugänglichem Metal. Frodi Stenberg vom Metal Observer hebt besonders die technischen Fertigkeiten der beteiligten Musiker in einem Album heraus, dass sich von Song zu Song steigere und ihn, der das Genre als erschöpfend behandelt angesehen hatte, vom Gegenteil überzeugt habe. Michael Popke von Sea of Tranquility sieht die Musiker bezüglich der Beherrschung ihrer Instrumente und der Kompositionsfertigkeiten zwar über alle Zweifel erhaben; nicht überzeugen kann ihn jedoch die Art des Gesangs von Jari Mäenpää, dieser stünde nicht im Einklang mit dem Rest.

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