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Biografie

Whitney Elizabeth Houston (* 9. August 1963 in Newark, New Jersey, USA, † 11. Februar 2012) war eine US-amerikanische Sängerin (R&B, Soul), Schauspielerin und Filmproduzentin. Ihre Mutter war die Sängerin Cissy Houston, die 1969 in der Begleitgruppe von Elvis Presley – den Sweet Inspirations – engagiert war. Ihre Cousinen sind die Sängerinnen Dee Dee Warwick und Dionne Warwick und ihre Patentante ist die Sängerin Aretha Franklin. Mit geschätzten 200 Millionen verkauften Platten gehört sie zu den drei erfolgreichsten Sängerinnen, neben Madonna und Mariah Carey.

Anfänge und Modelkarriere

Erste Schallplattenaufnahmen machte Whitney Houston bereits 1977 mit nur 14 Jahren, als sie für Life's A Party der Michael Zager Band die Solostimme einsang. 1979 war sie im Background von Chaka Khans I'm Every Woman zu hören. 1992 sollte ihr dieser Song selbst zu einem Hit verhelfen. 1982 arbeitete sie mit Bill Laswell für dessen Projekt Material. Die Ballade Memories war im selben Jahr ein Highlight des Albums One Down. Parallel dazu verfolgte sie eine recht erfolgreiche Modelkarriere und schaffte es in Zeitschriften wie Vogue und als eines der ersten farbigen Models auf den Titel von Seventeen.

1980er

Das Debütalbum Whitney Houston aus dem Jahr 1985 sowie drei der daraus veröffentlichten Singles gelangten an die Spitze der US-amerikanischen Charts. Weiterhin erhielt sie für Saving All My Love for You ihren ersten von insgesamt sechs Grammys als beste Popsängerin und machte ihr Album durch 13 Millionen verkaufter Exemplare in den USA für lange Zeit zum erfolgreichsten Debütalbum, das je eine Künstlerin veröffentlichte. Mit ihrem zweiten Album Whitney war Whitney Houston 1987 die erste Künstlerin, der es gelang, mit einem Album auf Platz Eins der US-Billboard-Charts einzusteigen. Vier Singles aus diesem Album erklommen die Spitzenposition der US-amerikanischen Charts, darunter das mit einem Grammy ausgezeichnete I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me). Ebenfalls sehr erfolgreich wurde der 1987 veröffentlichte Song Where Do Broken Hearts Go. Diese somit sieben aufeinanderfolgenden Nummer-Eins-Hits bescherten Whitney Houston einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde und den Titel der "erfolgreichsten Sängerin aller Zeiten". 1988 steuerte sie zu den Olympischen Spielen in Seoul den offiziellen Titelsong One Moment in Time bei, der sie an die Spitze der deutschen und britischen Single-Charts brachte.

1990er

Es folgte Ende 1990 das Album "I'm Your Baby Tonight". Der gleichnamige Titelsong und "All The Man That I Need" erreichten die Spitze der Charts. Ihr Leinwanddebüt lieferte Whitney Houston 1992 an der Seite von Kevin Costner mit Bodyguard ab. Zum dazugehörigen Soundtrack steuerte sie sechs Songs bei, wobei sich allein die Single "I Will Always Love You" 14 Wochen an der Spitze der US-amerikanischen Charts hielt und sich insgesamt über 11 Millionen Mal verkaufte. Das Album "The Bodyguard" ist mit über 17 Millionen verkauften Einheiten der bislang erfolgreichste Soundtrack in den USA. Im Film spielt sie an der Seite von Kevin Costner eine Sängerin, die von einem verrückten Fan bedroht wird. 1995 folgte ein weiterer Film, "Waiting To Exhale". Der dazu veröffentlichte Soundtrack an dem außerdem noch Mary J. Blige und Toni Braxton mitwirkten verkaufte sich insgesamt über 10 Millionen mal. Die Single "Exhale (Shoop,Shoop)" brachte Houston abermals einen ersten Platz in den Billboard Charts ein. 1998 sang sie das Duett When You Believe mit Mariah Carey als Soundtrack zum Kinofilm Prinz von Ägypten. Die Singleauskopplung Step By Step aus dem Film Rendezvous mit einem Engel war ebenfalls sehr erfolgreich.

2000 bis heute

Es folgten ein Grammy für den Song It's Not Right, But It's Okay und ein Greatest-Hits-Album welches sich über 8 Millionen mal verkaufte und die Spitze der U.K. Charts erreichte. Bis heute konnte Whitney Houston eine Vielzahl von Preisen gewinnen und hat bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt 130 Millionen Alben und 50 Millionen Singleplatten verkauft. 2002 erschien ihr 5 Studio Album "Just Whitney". An der ersten Single "Whatchulookinat", hatte sie mitgeschrieben. Die Single wie auch das Album waren mehr oder weniger erfolgreich. Zwei weitere, aber nicht besonders erfolgreiche Singles folgten. 2003 erschien ihr Weihnachtsalbum. 2006 nahm sie mit ihrer Mutter, ihrer Cousine Dione und ihrer Tochter den Song "Family Comes First" auf, der zum Soundtrack des Filmes "Daddy's little girls" gehörte. 2007 erschien ein weiteres Best-Of-Album "The Ultimate Collection", das in Großbritannien sogar bis auf Platz 3 der Charts schaffte. Im Juli 2008 nahm Whitney Houston zusammen mit dem Sänger Akon eine neue Single mit dem Titel „Like I Never Left“ auf.

Privatleben

1992 heiratete Whitney Houston den R&B-Sänger Bobby Brown, mit dem sie eine gemeinsame Tochter Bobbi Kristina (* 1993) hat. Nach mehreren Drogenentzugstherapien, u.a. 2006, schien sie ihre Sucht besiegt zu haben. Am 13. September 2006 reichte Whitney Houstons Anwältin bei Gericht im Orange County in Kalifornien den Antrag auf „eheliche Trennung“ auf Grund „unüberbrückbarer Differenzen“ ein. Am 24. April 2007 war die Scheidung rechtskräftig. Whitney Houston verfügte bis zu ihrem Tod über das alleinige Sorgerecht.

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