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Biografie

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„Tired Happy Homecoming“ heißt das, was passiert ist, als wir uns zum zweiten mal im Studio vergraben haben. Für den Theoretiker ist das Ganze wahrscheinlich so eine Art Spagat zwischen experimentell-sphärischem, Sigur Rósigem, „europäischen“ Emo und dem eher amerikanischen, nach vorne gehenden. Allerdings wirken die frontaleren Songs auf der Platte im Kontext schon beinahe ironisch - besonders „I want my plane to come down“. Was besonders ins Ohr sticht sind die analogen Tüfteleien. Ruben baut seine Effekte mittlerweile selbst.
Unsere Songs sind „unrasiert“. Wir haben versucht ehrlich zu sein, mit Liedern wie „golden wasteland“ das Leben hier zu beschreiben, als den vergoldeten Schrottplatz. Die Ironie in unseren Songs kommt von den Verletzungen, die wir erleben. Unsere Gesellschaft wird immer oberflächlicher, amerikanischer. Die ruhigen Songs stehen für den Punkt, an dem Du am Ende bist, wenn Du nicht mehr weiterlaufen kannst und dich hinsetzt und nachdenkst. Tired Happy Homecoming eben: wer nicht mehr kann kommt an - irgendwo. Die Schönheit und der Schmerz, beides kommt direkt aus unserem Leben.

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