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Biografie

Wacholder war eine der erfolgreichsten ostdeutschen Folkbands. Sie bestand von 1978 bis 2001.

Geschichte:

Anfang 1978 gründeten sechs Studenten der Ingenieurhochschule Cottbus, darunter Matthias Kies Kießling, Jörg Ko Kokott und Scarlett Seeboldt, die Gruppe Wacholder. Wenig später schieden zwei Mitglieder aus. Als Quartett gewann Wacholder im selben Jahr den Publikumspreis der 11. Werkstattwoche in Leipzig. Drei der Musiker entschlossen sich 1980, nach Abschluss ihrer musikalischen Ausbildung am Konservatorium als Berufsmusiker zu arbeiten. Im Mai 1980 kam Erik Kross hinzu. 1982 wurden Almut Walther und Mathias Geier Wegner Mitglieder von Wacholder. Das Repertoire umfasste deutsche Volkslieder und Eigenkompositionen.

1983 erschien mit Herr Wirt, so lösche uns're Brände die erste Langspielplatte von Wacholder bei Amiga. Im selben Jahr entstand das erste Heinrich-Heine-Programm der Band. 1986 verließen Almut Walther und Jörg Kokott die Gruppe. Wacholder sang nun häufiger Lieder mit Einflüssen aus England, Schottland und Irland. Eine 1989 erschienene LP, Es ist an der Zeit, wurde wegen der Wendezeit kaum beachtet.

In den 1990er Jahren entwickelte die Band zahlreiche neue Programme. Seit 1993 bestand Wacholder aus Scarlett O' (eigentlich Seeboldt), Jörg Kokott und Matthias Kießling. 2001 löste sich die Band auf, veranstaltete aber von Januar bis März 2008 eine Tournee zum 30-jährigen Bestehen von Wacholder. Für Juni 2008 sind drei Konzerte angesetzt. Danach löste sich die Band erneut auf.

Diskografie:

LPs

* 1983: Herr Wirt, so lösche uns're Brände (Amiga)
* 1989: Es ist an der Zeit (Amiga)

Beide LPs sind auf einer CD wiederveröffentlicht worden.

CDs

* 1992: Große Zeiten (Stockfisch, auch als LP)
* 1994: Hammer-Rehwü (Nebelhorn)
* 1994: In der Heimat ist es schön (Stockfisch)
* 1996: Landgang (Stockfisch)
* 1999: Unterwegs – 20 Jahre Wacholder (John Silver Production)

Video

* 2001: Willkommen zum Abschied

Veröffentlichungen auf Kompilationen

Seit 1980 sind zahlreiche Stücke von Wacholder auf Kompilationen erschienen.

Homepage der Band: http://www.wacholder.de/

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