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Biografie

The Runaways war eine Frauenband, die in den 70er Jahren Proto-Punk-Heavy-Musik spielten.

Die Band wurde von Produzent Kim Fowley ins Leben gerufen, der dachte, dass fünf in Leder und Lingerie gekleidete Teenager, die Hardrock spielen, optimal vermarktbar sind.

Die Band bestand aus

* Cherie Currie, Gesang und Keyboards
* Joan Jett, Rhythmusgitarre und Gesang
* Lita Ford, Leadgitarre
* Jackie Fox, Bassgitarre und Gesang
* Sandy West, Drums und Gesang

Kurzzeitig als Mitglieder dabei waren außerdem:

* Michael Steele, (eigentlich Sue Thomas, sie hatte später mit den Bangles Erfolg)
* Kari Krome, Songwriterin
* Vicki Blue, Bassgitarre
* Laurie McAllister, Bassgitarre

Geschichte

Die Anfänge

Sandy Wests Träume von einer weiblichen Rockband war die Ursache für die Gründung der Runaways. Sie stieß auf Kim Fowley, der in Kontakt mit der 14jährigen Kari Krome war, die schon diverse Liedtexte geschrieben hatte. Kari wollte, dass die Texte von Mädchen in ihrem Alter gesungen werden, und so hielt Fowley Ausschau nach möglichen neuen Rockstars.

Er brachte Sandy mit der 17jährige Joan Larkin, die sich selbst das Gitarrespielen beigebracht hatte, zusammen. Sie nannte sich nach der Scheidung ihrer Eltern in Joan Jett um. Da Fowley zwar von Kari Kromes Liedtexten beeindruckt war, sie aber nicht besonders gut singen konnte, holte er kurz darauf Sue Thomas (die sich später in Michael 'Micki' Steele umbenannte) an ihrer Stelle in die Band.

Die Band nahm ein Demo-Album auf, das jedoch nie veröffentlicht wurde. Später kamen Lita Ford an der Gitarre und Cherie Currie als Sängerin dazu, und Steele verließ die Band, da sie mit deren hartem Image unzufrieden war. (Sie hatte später mit den Bangles großen Erfolg.) Im Dezember 1975 kam dann Jackie Fox an der Bassgitarre als letztes Mitglied dazu.

Erfolge

Die Runaways fanden in den USA nur mäßige Aufmerksamkeit, was zum Teil an dem Image lag, das Fowley für die Band geschaffen hatte - junge Mädchen, die Sex, Alkohol und das Leben auf der Straße besangen wurden damals in den prüden USA nur ungern im Radio gespielt. Im Gegensatz dazu waren die Runaways aber in Japan sehr erfolgreich, wo sie bei ausverkauften Konzerten spielten und mit ihrem Lied "Cherry Bomb" sogar zeitweise die japanischen Charts anführten. Aus der Japan-Tour ging das Album "Live in Japan" hervor.

Trennung

Im Juli 1977 verließ Jackie Fox nach dem Ende der Japan-Tour die Band, in der es inzwischen Spannungen zwischen den Mitgliedern gab, gefolgt von Cherie Currie im gleichen Jahr. Fox wurde daraufhin durch Vicki Blue ersetzt. Die Band nahm dann das Album "Waiting For The Night" auf, welches es nie in die US Charts schaffte, und Fowley, der inzwischen das Interesse an der Band verloren hatte, kündigte als deren Manager. Langsam tauchten auch musikalische Differenzen in der Band auf, da Joan Jett sich für Punk und Glam Rock interessierte, Sandy West und Lita Ford allerdings eher zu Hard Rock und Heavy Metal tendierten.

1978 veröffentlichte die Band dann ihr letztes Album, "And Now… The Runaways", welches ursprünglich nur in Europa und Japan erschien. Vicki Blue stieg schließlich aus der Band aus und wurde kurzzeitig durch Laurie McAllister ersetzt, bis sich die Runaways 1979 schließlich endgültig auflösten.

Joan Jett startete daraufhin eine in den 80er Jahren sehr erfolgreiche Solokarriere, die bis heute andauert. Lita Ford hatte in den 1980er Jahren einige Pop-Metal-Hits und arbeitete unter anderem mit Ozzy Osbourne zusammen. Jackie Fox dagegen studierte Jura und wurde Anwältin. Vicki Blue drehte 2004 den Dokumentarfilm "Edgeplay" über die Runaways. Sandy West machte mit der Sandy West Band weiterhin Musik. Sie starb am 21. Oktober 2006 nach langer Krankheit an Lungenkrebs.

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