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Biografie

Die Legendary Pink Dots (LPD) sind eine anglo- niederländische Experimental Rock- („Krypto-Pop“-) Formation, die im August 1980 in London gegründet wurde, aber 1984 nach Amsterdam übersiedelte. Den Kern der Band bilden Sänger und Mastermind Edward Ka-Spel (der auf der Bühne immer wieder an Risse in Porzellanpuppengesichtern"china dolls"gemahnende Linien im Gesicht trägt), Keyboarder Phil Knight (besser bekannt als „The Silverman“) und der Bassist Ryan Moore (Er nimmt auch unter dem Namen „Twilight Circus“ auf). Ansonsten gehörten der Band über die Jahre und Jahrzehnte um die drei Dutzend Mitstreiter an; zur Zeit (2007) gehören noch Martijn de Kleer (Gitarre), Niels van Hoorn (Saxophon, Klarinette, Flöte) und Raymond Steeg (Live Sound Engineer) zur Combo.

Der Bandname rührt von einem in den Anfangsjahren benutzten Klavier her, auf dessen weißen Tasten mit rosa Nagellack Punkte aufgemalt waren, um Fingerpositionen zu markieren.

In musikalischer Hinsicht vermitteln LPD zum einen zwischen sämtlichen Spielarten des Psychedelic der 60‘er und den Post- Punk- Gothic- Synthie- Pop- Wave- Grüften der 80‘er, zum anderen aber entziehen sie sich jedweder Einordnung. Es dominieren bizarre, avantgardistische Soundcollagen, die aber auch die Gestalt eingängiger Ohrwürmern annehmen können. Es sind Vergleiche mit Syd Barrett und Pink Floyd angestellt worden (insbesondere in Bezug auf die Texte), aber auch Brian Eno und der Krautrock um Can, Neu! und Kraftwerk werden ab und zu genannt. Der Stil der LPD hat sich im Laufe der Jahrzehnte differenziert und variiert, ist aber unverwechselbar geblieben.

Ka-Spels Gesang ist charakteristisch: Er mutet immer wieder überzogen, überzeichnet und überdehnt an, und wird teilweise als Instrument eingesetzt. Die Texte haben ihre eigene, meist düstere oder von düsterem Humor gekennzeichnete Mythologie, in der es partiell gar um apokalyptische oder phantastische Welten geht, oder aber um groteske Vorfälle in einer scheinbaren Realität. Hierbei wird in erster Linie mit suggestiven Bildern gespielt.

Eine gerne verbreitete Legende besagt, daß die LPD tatsächlich ein Angebot eines größeren Pop- Labels bekommen hätten, es aber über ein Jahr unentdeckt in der Fanpost gelegen hätte.

Obwohl sich die Band nie wirklich im Einzugsbereich des Mainstream befunden hat, verfügt sie inzwischen über eine auf der ganzen Welt angesiedelten Fangemeinde, und kann einen Output von weit über 40 Alben aufweisen (Wobei einige Frühwerke allerdings auf Tape erschienen sind). Hinzu kommen mehrere Seitenprojekte, teils Exkursionen auf Solo- Pfaden, teils Kooperationen („Mimir“, oder aber „Tear Garden“ mit cEvin Key von Skinny Puppy).

Nichtsdestotrotz bittet die Band auf ihrer Webseite: „Support Your Band“ – Allerdings geht es hier im Wesentlichen um Zusendung privater Mitschnitte früherer Konzerte.

Quelle: Wikipedia

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