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Biografie

Erst Schauspieler, dann Solo-Musiker: Das ist nicht immer eine vielversprechende Laufbahn. Doch Im Fall von Stéphane Sanseverino liegen die Dinge ein wenig anders: Wie überhaupt seine Künstler-Vita ein wenig buntscheckiger und außergewöhnlicher ausschaut als die vieler seiner Kollegen. In Frankreich gilt Stéphane Sanseverino deshalb als Klasse für sich. Den italienischen Nachnamen verdankt er seinen neapolitanischen Großeltern, die in den Fünfzigerjahren nach Frankreich zogen.
Dort wuchs Stéphan Sanseverino als Sohn eines Klempners auf, der aber bald in die Papierindustrie wechselte. Auf seinen zahlreichen Reisen nahm der Geschäftsmann seinen Sohn gerne mit, und so kam dieser schon früh um die Welt. 1962 geboren, entschied Stéphane Sanseverino sich mit 20 Jahren, Schauspieler zu werden, nebenbei erlernte er das Spielen von Banjo und Gitarre. Seine ersten Bühnenschritte machte er in einer Theatergruppe, die sich zwischen Zirkus-Clownerien und Commedia dell'Arte bewegte. Als in der Achtzigerjahren in Frankreich die alternative Rockszene aufblühte, war Stéphane Sanseverino mit von der Partie. Nach Mitgliedschaft in diversen Bands, gründete er 1992 seine eigene Formation Les Voleurs De Poules ("Die Hühnerdiebe"), die eine unverbrauchte Rock'n'Roll-Attitüde mit altmodischen Chanson-Traditionen und der Liebe zum Gipsy-Swing eines Django Reinhardt verband.

Durch Auftritte in Bars und kleinen Hallen sowie ersten Aufnahmen auf Independent-Labels erspielte sie sich eine wachsende Gefolgschaft. Als sich die Wege der Musiker 1999 trennten, hatten sie den Status einer regelrechten Kultband erreicht. So war er nicht schwierig für Stéphane Sanseverino, Aufmerksamkeit für sein erstes Solo-Album zu bekommen. Im September 2001 erschien "Le Tango des Gens", mit dessen frischen Charme sich Stéphane Sanseverino nachhaltig in die Gehörgänge seiner Landsleute bohrte. Auf dem Nachfolger "Les Sénégalaises" verfolgt er sein hochenergetisches Rezept weiter: Gipsy-Gitarren, orientalische Einsprengsel und die unverkennbare beißende Stimme - Qualitäten, die ihm bei den Franzosen nicht umsonst den Beinamen "Mr.Swing" eingebracht haben.

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