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Sólstafir ist eine isländische Band aus Reykjavik, die 1994 als Viking-/Black Metal Band gegründet wurde. Ihren momentanen Stil kann man grob als Post-Black Metal klassifizieren, eine genau Genre-Einordnung lässt sich aufgrund ihres unglaublich eigenständigen Sounds nicht durchführen. Hauptelemente ihrer Musik sind unter anderem schnelle Auftakt-Rhythmen, lange atmosphärische Soundscapes, sowie ein Gesang, der Black Metal und Punk verbindet. Ihren Erfolg verdanken sie teilweise dem Internet-Filesharing, unter dessen 'Mithilfe' sie Verträge mit Ketzer Records und Neodawn Productions bekamen.

Seit 2009/2010 tragen zahlreiche europaweite Tourneen (u. a. mit Secrets of the Moon und Code, mit Swallow the Sun und Mar de Grises) und Festivalauftritte (u. a. Wacken Open Air, Party.San Open Air, Summerbreeze, Ragnarök Festival, Roskilde und Hole in the Sky) zum Bekanntheitsgrad Sólstafirs bei.
Im Herbst 2011 wird der Song "Fjara" als Appetizer zum anstehenden Album Svartir Sandar veröffentlicht. Mittels der Social Networks verbreitet sich das Video zu "Fjara" in Windeseile.
Als dann Svartir Sandar am 14. Oktober 2011 erscheint ist Sólstafir dem "Geheimtipp"-Status bereits entwachsen, was sich in erneuten Touren mit Eluveitie, Primordial, Negura Bunget und Heidevolk sowie Long Distance Calling, Audrey Horne und Sahg und der dadurch stetig zunehmenden Hörerschaft äußert.

Stil:

Der Stil Sólstafirs lässt sich nur schwer mit den etablierten Genre-Einteilungen beschreiben. So existieren eine Vielzahl von Stilbeschreibungen. Ein weitverbreiteter Terminus ist "Post-Black Metal". In den Frühwerken finden sich vermehrt Black und Pagan Metal-Anteile wieder. Das ganze wird von Folk-Passagen abgerundet. Ab dem Album "Masterpiece of Bitterness" wird das extreme Metal-Fundament mit einer starken Tendenz zum Post-Punk und frühen Gothic-Rock mit Anleihen von Fields of the Nephilim erweitert. Die sehr charakteristischen Vocals sind weitestgehend vom Black Metal abgewichen und gehen nun in eine eher dem Punk zuordbare Richtung. Diese Beschreibung ist allerdings nur vage zutreffend. Sind auf "MoB" noch Folk-Anteile hörbar wird auf "Köld" mehr und mehr mit Doom ("Köld" und "Necrologue") und atmosphärischen Klangwelten ("World Void of Souls") experimentiert. Der bandeigene Stil der auf "MoB" schon hörbar ist kristallisiert sich allerdings weiter heraus. Svartir Sandar ist im Vergleich zu "Köld" wesentlich experimenteller und verzichtet weitestgehend auf extreme Metal-Passagen. Man kann eher von einer atmosphärischen Rock-Variante sprechen.
In einem Interview beschrieb Aðalbjörn Tryggvason Sólstafirs Musik schlicht als eine Art epischen Rock'nRoll:

"…We don't play black metal, we don't play doom metal, we don't play heavy metal as Judas Priest. We don't play viking metal, we don't play folk metal. We don't play rock'n'roll like AC/DC. But rock 'n' roll is way… a bigger term than AC/DC, so we don't play rock'n'roll but it's really epic. Some sort of epic rock'n'roll."

und legte auch seine Ansicht auf den weitläufig benutzten Terminus Post-Black-Metal dar:

"…Since we did black metal in the past we were called post-black metal. So it is not describing our music, it is describing our history."

Diskographie:

2002: Í Blóði og Anda (Ars Metalli)
2005: Masterpiece of Bitterness (Spikefarm Records)
2009: Köld (Ranka Recordings, Spinefarm)
2011: Svartir Sandar (Season Of Mist)

Mitglieder:

* Svavar Austman - Bass
* G.Ó.Pálmason - Schlagzeug (Ex-Potentiam)
* Sæþór Maríus Sæþórsson - Gitarre
* Aðalbjörn Tryggvason - Gitarre, Gesang (The Fieldz)
* Halldór - Bass (ehemaliges Mitglied)
* Sindre W. Aarsbog - (Gastsänger)

Der Schlagzeuger betrieb unter den Namen 'Lord Landi' von 1995 bis 1998 ein Ein-Mann-Soloprojekt namens Hólókaust 2001, das Material ist allerdings erst 2001 veröffentlicht worden.

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