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Jeroným Rafael Kubelík (* 29. Juni 1914 auf Schloss Horskyfeld in Býchory; † 11. August 1996 in Kastanienbaum, Kanton Luzern) war ein Schweizer Dirigent und Komponist tschechischer Herkunft.

Rafael Kubelík war der Sohn des Geigers Jan Kubelík. Zusammen mit seiner ersten Frau Ludmila Bertlová verließ er seine Heimat 1948 und wirkte zunächst einige Jahre in den USA. 1973 nahm er die Schweizer Staatsbürgerschaft an. Von 1961 bis 1979 war er Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.

Kubelík galt vor allem als Spezialist für tschechische Komponisten, wobei seine Interpretationen der Kompositionen von Dvořák und Janáček Maßstäbe gesetzt haben. Auch für das Werk Gustav Mahlers setzte er sich ein und begann in den sechziger Jahren als erster mit einer Gesamteinspielung von dessen Sinfonien auf Schallplatte (er wurde allerdings in diesem Unterfangen von Leonard Bernstein „überholt“, dessen später begonnene Gesamtaufnahme zuerst fertig gestellt wurde).

1983 wurde Kubelík mit dem Léonie-Sonning-Musikpreis ausgezeichnet. 1984 zog er sich vom Dirigieren zurück, um nur noch zu komponieren.

Nach der Samtenen Revolution kehrte er 1990 auf Einladung von Václav Havel nach Prag zurück, um dort das Eröffnungskonzert des „Prager Frühlings“, Má Vlast von Bedřich Smetana zu dirigieren.

Rafael Kubelík ist auf dem Vyšehrader Friedhof in Prag bestattet.

Opern:
Veronika - 19. April 1947 Brno (Brünn) über das biblische Sujet
Tagesanbruch - 1958
Cornelia Faroli - 1972 Augsburg

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