Player wird geladen ...

Verwerfen

As your browser speaks English, would you like to change your language to English? Or see other languages.

We’re currently migrating data (including scrobbles) to our new site and to minimise data disruption, we’ve temporarily suspended some functionality. Rest assured, we’re re-activating features one-by-one as soon as each data migration completes. Keep an eye on progress here.

Nachdem er Mitte der Neunziger nach Berlin gezogen war wurde Phonique umtriebig wie kaum ein zweiter. Seine erfolgreichen Parties und Club Nächte erfreuten sich höchster Beliebtheit und bereiteten ihm den Weg einer der Nice Guys im Berliner Nachtleben zu werden. Zunächst organisierte er Parties, nach einer Zeit begann er selber aufzulegen: "DJ Phonique" war geboren. Seit Januar '98 brachte Phonique zuvor weniger bekannte DJs und Producer für seine Clubnächte und Parties nach Berlin, präsentierte seinem Publikum viele unvergessliche Nächte mit DJs wie Glen Gunner (Street Corner Symphony/Block 16), Lil Tony (Nu Spirit Helsinki/Guidance), Alexkid (F-Com/Ovum), Llorca (F-Com/Brique Rouge), Joakim (Tigersushi) oder Ivan Smagghe (Blackstrobe/Volga Select). In der Zwischenzeit entwickelte Phonique sein Freestyle Profil weiter. Seine Gäste wurden mit einem herrlichen mix von Hip Hop über Breakbeats bis zu Old School und Drum & Bass verwöhnt. Fast alles dazwischen war möglich, so lange es den notwendigen Groove hatte. Er lud DJs wie LTJ Bukem, Richard Dorfmeister und viele andere ein.

Er bereiste die Welt und spielte Clubs in Sao Paulo, Helsinki, Paris, London, Marseille, Wien, Brüssel, San Francisco, Prag und Tel Aviv , um nur ein paar Städte zu nennen. Aber Phonique vergass nie seine Berliner Heimat. Wie zum Beispiel sein Residencies in Tresor und Pfefferbank (neben anderen) wo er seinen "Club Paris" zum Leben erweckte, mit Gästen wie Pepe Bradock, DJ Deep, Jori Hulkkonen und I:Cube. Von Zeit zu Zeit präsentierte Phonique zusammen mit seinem Partner Kiki "QuadroPhoniquekikz" auf vier Turntables, schliesslich brachten sie 2002 ihre erste "QuadroPhoniquekikz" Mix CD auf Komfort Musik raus. Seine ersten beiden 12" wurden auf Martin Landsky's Intim Recordings veröffentlicht, ab da brachte Phonique Platten auf Labels wie Komfort Musik (Berlin), Seasons (USA), Brique Rouge (Paris) und Crosstown Rebels (London) raus, grösstenteils aber auf Steve Bug's Poker Flat and Dessous.

Sein erster Remix (für Doctorlive) wurde vom französischen Label Bazoline veröffentlicht. Nach Remixes für Frankman (Draft/Fm), Soulcamp (Soulcamp), Le Tone (Naive), Funky Transport (Brique Rouge), Tonic Agents (Highgrade), Detroit Grand Pubahs (Poker Flat) und Erlend Oye (!K7) produzierte er einen Remix für das deutsche Pop Phänomen "Rosenstolz. Neben seinen Remix Talenten und dem Auflegen mit Vinyl und CDs fing er auch an, Tracks zu bearbeiten, so dass sie mehr Sinn in seinen DJ Sets machten. Als Jazzanova darauf aufmerksam wurde fragten sie ihn, ob er auch für sie Edits herstellen würde. Also machte sich Phonique daran Edits zu produzieren, zum Teil mit seinem Freund Dixon. Edits für Georg Levin und DJ Spinna, Remixes für Georg Levin und Sirius Mo wurden sogar auf Jazzanova's Sonar Kollektiv Label veröffentlicht.

2004 war dann wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für Phonique. Seine zweite 12" auf Dessous "The Red Dress" kletterte auf die Spitze der offiziellen Deutschen Clubcharts (DCC), "The Red Dress" wurde einer der angesagtesten Tracks, gespielt von fast jedem DJ in Europa. Er arbeitete an Erlend Oye's unglaublich erfolgreichen DJ Kicks (!K7) als allgemeiner und technischer Berater und Mixer, spielte einige Tourdates mit Erlend quer durch Europa. Im Herbst 2004 dann wurde sein Debut Album "Indentification" auf Dessous veröffentlicht, Kollaborationen mit Paris The Black Fu, Erlend Oye, Alexander East (Minneapolis), Ian Whitelaw (Glasgow) und Dixon (Sonar Kollektiv) inklusive. Mit einem unglaublichen internationalen Feedback, sogar einer Nummer Eins Chart Entry in Itune's Dance Download Charts sollte es der Durchbruch für Phonique werden. Denn massives Airplay auf dem bekannten "Spin" im deutschen MTV und auf Viva Plus für "For The Time Being" mit Erlend Oye brachte ihm ungekannte Popularität. Der 12" Release 99 & A Half" feat. Alexander East hatte einen der besten I:Cube Remixes der letzten Zeit und wurde sofort Clubhit. Der Album Track "You, That I'm With" feat. Ian Whitelaw wurde sogar schon vor Veröffentlichung nach Süd Afrika lizenziert, wo Ian Whitelaws letzter Track (mit Alexkid) der Clubhit 2003/04 gewesen war.

Auch die Single "For The Time Being" mit Remixes von Alexkid und Motorcitysoul bekam massives positives Feedback, gefolgt von einem Sasse Remix (Moodmusic). Sie führte sogar zu einer Kooperation mit Rodney Hunter (G-Stone) als sie rausfanden das ihre vereinte Kreativität über die Grenzen eines Remixes hinausgehen würde und nach angemessener Anerkennung verlangte – wie zum Beispiel für einen Track auf dem nächsten Album. Sogar für Sven Väth war "Identification" ein Highlight, also fragte er Phonique nach einem exklusiven Track für die "Cocoon Compilation E". Mit der Schliessung des Tresor Clubs 2005, wo er jeden Monat den Bonito House Club gespielt hatte, verlor Phonique eine seiner Lieblings-Residencies. Seit seinem allerersten Mittwoch Abend im Tresor im Februar 1999 war er aufgeregt für die 600-1400 Besuchern die bis in den späten Donnerstag morgen tanzen würden zu spielen… So schnell wie sich das Nachtleben in Berlin ändert wechseln auch Phonique's Residencies. Momentan kann man ihn hauptsächlich im Weekend treffen, die unglaubliche Location der F.U.N. Crew am Alexanderplatz, mit einem Blick über ganz Downtown Berlin. Ihre zweite Compilation auf Fine / Four Music wird Phoniques Track "Bee" enthalten. Obwohl die Veröffentlichung nicht vor dem Frühjahr 2006 erwartet wird, unterstützen den Track bereits jetzt Kollegen wie Trevor Jackson (Output) und M.A.N.D.Y (Get Physical).

Unlängst festigte Phonique seine Stellung als hoch profilierter Remixer in der Dance Welt, mit einem Remix des Soloprojektes der ehemaligen Morcheeba Sängerin "Skye" (Atlantic / Warner). Phonique arbeitet für seine Produktionen und Remixes größtenteils mit Alex Krüger (Dub Taylor / Korsakow / Tigerskin), von Zeit zu Zeit auch mit anderen Künstlern und Musikern wie Steve Bug, David Duriez & Phil Weeks, Martin Landsky oder Meitz. Momentan ist Phonique vielbeschäftigt damit in Clubs von St.Petersburg bis Tokyo zu spielen und arbeitet gleichzeitig an dem Nachfolger zum wegweisenden "Identification", der Release wird im Frühjahr 2006 erwartet. Phonique wird ohnehin schon international als einer der führenden treibenden Kräfte hinter deeper, innovativer Club Music und kommerziellen Produktionen anerkannt, das neue Album wird die nächste Stufe bedeuten.

Präsentationen

API Calls