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Biografie

Stephen Paul Motian (* 25. März 1931 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein amerikanischer Jazz-Schlagzeuger.

Motian wuchs in Providence, Rhode Island, auf. Bereits während seiner Highschoolzeit bis 1949 spielte er in verschiedenen Schulbands. Während des Koreakrieges war er Soldat bei der US Navy. 1954 ging er nach New York City. Dort traf er auf Bill Evans, mit dem er zunächst (1956/57) mit Tony Scotts Band, von 1959 bis 1964 im Trio mit Scott LaFaro auftrat. Mit ihm und Bill Evans traten sie 1961 im Village Vanguard auf, festgehalten auf den beiden Alben Sunday at the Village Vanguard und Waltz for Debby auf Riverside. Außerdem arbeitete er mit Musikern wie Oscar Pettiford (1957), Lennie Tristano (1958/59), im Ensemble von Zoot Sims und Al Cohn (1959), aber auch mit George Russell, Sonny Rollins und John Coltrane zusammen.

In den 1960er Jahren trat Motian unter Bandleadern wie Coleman Hawkins, Perry Robinson, Charles Lloyd, Pharoah Sanders und Mose Allison, mit dem Pianisten Paul Bley (1964) und (beim Woodstock-Festival) mit dem Sänger Arlo Guthrie auf. Von 1967 bis 1976 gehörte er mit Charlie Haden dem Trio von Keith Jarrett an, das mit dem Beitritt von Dewey Redman zum Quartett erweitert wurde. 1977 entstand auf ECM das Album The Survivors’ Suite. Daneben wirkte er an Escalator over the Hill und Hadens Liberation Music Orchestra mit. Seit den 1980er Jahren spielte Motian immer wieder in Formationen von Paul Bley, so auf Fragments (ECM, 1986), Notes (1987) und Memoirs 1990.

In den frühen 1970ern fiel Motian zunehmend auch als Bandleader und Komponist auf; es erschienen seine ersten Alben Conception Vessel, Tribute und Dance auf dem ECM-Label, an denen neben Keith Jarrett, Charlie Haden, Leroy Jenkins, Sam Brown, David Izenzon und Carlos Ward mitwirkten. 1980 gründete er mit Bill Frisell, Ed Schuller, Joe Lovano und Billy Drewes bzw. Jim Pepper ein Quintett, teilweise konzentrierte er sich auf die Arbeit im Trio mit Frisell und Lovano. In dieser Besetzung entstanden die Alben It Should Have Been a Long Time Ago und Monk in Motian. Als Gäste wirkten Geri Allen und Dewey Redman mit. Mit dem oben erwähnten Trio (bestehend aus Bill Frisell und Joe Lovano plus Gästen) nahm er die drei Alben Paul Motian On Broadway I bis III auf. In den 1980er und 1990er Jahren wirkte er außerdem an Alben von Eric Watson und Ed Schuller (Conspiracy), Yuri Honing (Seven, 2002) und dem Album Voices (1998) mit Airto Moreira, Chick Corea, David Friesen, Joe Henderson und Paul Horn mit.

Diskografische Hinweise

Als Leader

* 1981 - Psalm (ECM) mit Joe Lovano, Bill Frisell
* 1983 - The Story of Maryam (Soul Note) mit Jim Pepper, Joe Lovano, Bill Frisell
* 1984 - It Should’ve Been a Long Time Ago (ECM) mit Joe Lovano, Bill Frisell
* 1985 - Misterioso (Soul Note) mit Jim Pepper, Joe Lovano, Bill Frisell
* 1988 - Monk in Motian (Winter & Winter)
* 1988 - On Broadway 1-3 (Winter & Winter, 1988 - 1993)
* 1990 - Bill Evans (Winter & Winter)
* 1993 - Trioism (Winter & Winter) 1993
* 1995 - Sound of Love (Winter & Winter)
* 1999 - Trio 2000 + One (Winter & Winter)

mit der Electric Bebop Band

* 1992 - Paul Motian and the Electric Bebop Band (Winter & Winter)
* 1994 - Reincarnation of a Lovebird (Winter & Winter)
* 1998 - Flight of the Bluejay (Winter & Winter)
* 1999 - Plays Monk and Powell (Winter & Winter)]

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