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Nicolas Bouvier (1929 - 1998) war ein Schweizer Schriftsteller, Reiseautor, Fotograf und Journalist. Besonders Berühmtheit erlangte er durch seine Reisebeschreibungen, durch welche er zum Kultautor dieses Genres avancierte. Auf seinen Reisen wie etwa durch Jugoslawien, die Türkei, Pakistan und Afghanistan, betätigte er sich als Musikethnograph und machte vielzählige Aufzeichnungen traditioneller Musik.

Nicolas Bouvier wuchs in Genf auf, wo er Geistes- und Rechtswissenschaften studierte. 1953 brach er sein Studium ab und startete gemeinsam mit seinem Freund, dem Maler Thierry Vernet, eine Reise in einem Fiat Topolino von Genf über Jugoslawien, die Türkei, Pakistan nach Kabul. Er reiste 1955 allein nach Sri Lanka weiter und musste wegen seiner Malariaerkrankung neun Monate in der Hafenstadt Galle verbringen. Daraufhin fuhr er nach Japan und kehrte 1956 wieder in die Schweiz zurück. Nach seiner Rückkehr schrieb er L'usage du monde. Weitere längere Auslandsaufenthalte u.a. in Japan, China und Korea folgten in den sechziger Jahren.

Erst 1981 publizierte er seine Erlebnisse und Halluzinationen auf Sri Lanka in einem Buch mit dem Titel Le poisson-scorpion (Der Skorpionsfisch). Der im Jahr 2005 erschienene Dokumentarfilm Nicolas Bouvier, 22 Hospital Street von Christoph Kühn schildert in einer Collage diese Aufzeichnungen und verschmilzt sie mit Interviews von Zeitzeugen und alten Filmdokumenten.

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