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Biografie

Marsimoto ist das Alter Ego des Rappers Marteria, welcher 1982 in Rostock geboren wurde.
Seinen ersten Solovertrag bekam Marteria beim SPV-Sublabel Punchline, auf dem er sein Solo
leider durch die spätere Pleite von Punchline nie veröffentlichen konnte. Durch die Verbindung zur Underdog Cru war er später in ganz Deutschland unterwegs, ging 2002 mit Mark B & Blade und den Delinquent Habits auf Tour und spielte 2001, 2002 und 2003 auf dem Splash! Festival.

Mitte 2006, im Alter von nur 23 Jahren, nimmt er den Mund ziemlich voll und behauptet
selbstbewusst: “Quasimoto gibt es jetzt auch auf deutsch“. Und er behielt Recht, denn die Figur Marsimoto war, nach dem Segen von Madlib, der diese Idee in den USA erfand, als Projekt von Marteria geboren - Tracks mit elektronischen Beats und einer hochgepitchten Stimme, produziert von Dead Rabbit, ebenfalls aus Berlin.

Bei dem Darmstädter Label MAGNUM12 fand er Leute, die ihn verstehen und sich an das Projekt wagten und das Echo der Presse war wohlwollend und laut: Neben einem Track auf der Heft-CD der Juice war Marsimoto auch ein ganzseitiger Artikel gewidmet und er wurde darin als „genial" bezeichnet - selten in der deutschen HipHop-Szene. Rap.de nannte das Album „überdurchschnittlich“, für German Rhymes ist es bereits bei Veröffentlichung ein „deutscher Klassiker“. Das Flashmag zeichnete Halloziehnation als Album des Monats aus. MKzwo warnte vor akuter „Suchtgefahr“. Ein Artikel in der Spex unterstreicht seine Relevanz nur noch mehr.

Doch nicht nur die Fachpresse ist begeistert, sondern auch die Szene honoriert seine Arbeit: der Track Cuba Clubbing Junior ist auf Orgi Pörnchen IV erschienen, weitere Tracks sind auf Mixtapes von, unter anderen, Mas Massive (ebenfalls Underdog Cru) zu finden. Ende des Jahres 2006 hat sich das schizophrene Duo als Deine Weedlingsrapper Marsimoto und Marteria in den Jahresrückblicken der führenden Magazine als Youngster etabliert.

Im Januar 2012 bringt Marsimoto sein neustes Album "Grüner Samt" heraus, welches durchaus positives Feedback bekommt. So schreibt das Freiburger Subculture Magazin:
"Insgesamt rollt sich der Grünberliner hier auf 16 elektroiden Beatgerüsten zwischen Hypnose und Psychose einen Dübel nach dem anderen und lässt dank exzellentem Humor, wahnsinnigen Wortspielen, geschickten Querverweisen und absoluter Absurdität am Ende nur eine Schlussfolgerung zu: Marsi ist der beste Außerirdische der Welt, man sollte unbedingt Kontakt zu ihm aufnehmen."

März 2012: Sein Titel "Marsi - der Zigeuner" wird in Sozialen Netzwerken wegen rassistischer Äusserungen gegen Sinti und Roma heftigst kritisiert.

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