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Biografie

Kraftvolle Melodien vom Balkan, explosive Rhythmen aus Lateinamerika und Lyrics aus den dunklen Gassen Neapels - willkommen in der Welt von Mala Vita, Musikern mit ganz unterschiedlichen musikalischen und geografischen Hintergründen.

Die Wurzeln von Frontmann Mickael liegen in Italien, weswegen auch die meisten Songs in Italienisch gesungen werden. Weitere Musiker aus Bosnien, Serbien und den Niederlanden runden den internationalen Charakter dieser Band ab. Mala Vita singen aber auch in Spanisch, Englisch, Bosnisch und Französisch. Man könnte es auch Itañol', ˜Franglais' oder Bosniano' nennen, denn die Sprache lässt sich ebenso wenig eingrenzen wie ihre Musik.

Der starke musikalische Einfluss vom Balkan ist kein Zufall. Sowohl Akkordeonist Emil als auch Schlagzeuger Garo kommen aus Bosnien. In der Musik der Band vereinen sich daher der europäische Osten mit dem Westen.

Seit sich Mala Vita im Jahr 2001 zusammen fanden, hat sich die Band schnell entwickelt und auf vielen Club- und Festivalbühnen in ganz Europa präsentiert. Höhepunkte waren unter anderem das Lowlands-Festival und Norderslaag in Holland, das Exit Festival (mainstage) in Serbien, Polé Polé in Belgien, das International Film Festival in Zagreb und die Aufnahmen für ihr Live-Album "Mani Fiesta" in Het Paard van Troje in The Hague.

Im Frühjahr 2007 veröffentlichten Mala Vita ihr erstes Studio-Album "Disorganizzata". Dafür arbeiteten sie eng mit Produzent Gambeat zusammen, seines Zeichens ex-Mano Negra und Bassist in Manu Chao´s Radio Bemba Sound System. "Disorganizzata" wurde teils in Barcelona, teils in Holland eingespielt und letztendlich abgemischt in Barcelona, dem Zentrum der Mestizo-Szene.

Im Frühjahr 2009 folgte das zweite Studioalbum: En Exilio, spanisch für "im Exil". Die Musiker von Mala Vita stammen aus verschiedensten europäischen Ländern und viele von ihnen mussten ihr Land aufgrund der Kriege im vormaligen Jugoslawien verlassen. Die damit verbundene Desillusionierung und das Gefühl, nirgends zu Hause zu sein, teilen sich viele Emigranten und beides ist ein wichtiges Thema in den Songs von Mala Vita. Auch im zweiten Album handeln daher viele Lieder von Hoffnung, Sensibilisierung, Protest und Melancholie. Mala Vita werfen einen individuellen und kritischen Blick auf die globalisierte Welt, so zum Beispiel im Eingangstrack von Ex Exilio: "Ritmo di Protesta". Ähnlich wie bei Manu Chao bleibt dabei aber die Lebensfreude nicht auf der Strecke. Viel eher schon findet man eine Aussage von Bruce Springsteen verwirklicht, der gesagt hat: "I feel so weak, I just want to explode!".

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