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Biografie

Jerry van Rooyen (eigentlich Jerry van Rooijen; * 31. Dezember 1928 in Den Haag, † 14. September 2009 in Goor) war ein niederländischer Jazz-Bigband-Leiter, Komponist und Arrangeur.

Van Rooyen spielte schon mit acht Jahren in einer Blaskapelle Trompete und studierte später am Konservatorium von Den Haag mit dem Ziel Musiklehrer zu werden. 1944 spielte er Trompete in einem Variete, 1946 in einer Band mit seinem Bruder Ack van Rooyen in der Truppenbetreuung in Indonesien, wo sie auch den späteren Arrangeur Rob Pronk kennenlernten. 1949 besuchte er mit seinem Bruder New York City. Ab 1955 spielte er im Radioorchester „The Ramblers“ erste Trompete und arrangierte für dieses. Nebenbei spielte er mit einer eigenen Band. In den 1960er Jahren arbeitete er u.a. in Paris, wo er für Fontana Records ein Orchester leitete und arrangierte. Dabei arbeitete er u.a. mit Michel Legrand, Claude Bolling und Gilbert Bécaud zusammen. In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre leitete er die SFB Bigband in Berlin, in der gleichzeitig sein Bruder Ack Trompete spielte. 1985 bis 1995 war er Leiter der WDR Big Band Köln, die er von einem Tanzorchester in eine Jazz-Bigband umformte. Jerry van Rooyen unterrichtete auch am Konservatorium in Hilversum (wie auch sein Bruder Ack).

Nach ihm ist der „Jerry van Rooyen Award“ benannt, der jährlich auf dem „Jazztival Maastricht“ verliehen wird.

Erwähnenswertes

Ab Mitte der 1960er Jahre schrieb er auch Filmmusiken für bizarre deutsche Horrorfilme mit Titeln wie „Necronomicon“. Die Musik kam später als CD „At 250 Miles Per Hour“ heraus.

1972 war er an der Erstellung der Musik für die Eröffnungsveranstaltung der Olympischen Spiele in München beteiligt.

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