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Biografie

Die Reggae-Band Inner Circle wurde 1968 von den Brüdern Ian Lewis und Roger Lewis, auch "The Fatman Riddim Section" genannt, in Jamaika gegründet. Man coverte anfangs in erster Linie Soul- und R&B-Hits aus den USA, daneben auch einige Reggae-Songs, hauptsächlich von Bob Marley.

Unter dem Label Trojan Records nahm die Band ab 1974 ihre ersten Alben auf, 1979 wechselte sie zu Island Records, wo das international erfolgreiche Album Everything Is Great entstand. Inner Circle war die erste jamaikanische Band, die durch die USA tourte.

Inner Circle war entscheidend durch das ausdrucksstarke Original Jacob Miller geprägt, der bis zu seinem Unfalltod am 23. März 1980 Frontmann und Lead-Sänger der Band war. Ende der 70er Jahre war Inner Circle mit Jacob "Killer" Miller in Jamaika populärer als Bob Marley. Die Band tritt auch in dem Reggae-Kultfilm Rockers von 1978 in Erscheinung, als der Protagonist "Horsemouth" bei ihr das Schlagzeug spielen soll.

Nach dem Verlust von ´Lee Miller fiel Inner Circle auseinander, 1982 erschien noch das Album Something So Good. 1986 gründeten Ian und Roger Lewis, sowie Bernard Harvey Inner Circle neu mit dem Sänger Carlton Coffie und dem neuen Drummer Lancelot Hall. Die Band erlebte ein Comeback mit dem Album Black Roses.

1987 brachte Inner Circle den Song "Bad Boys" heraus, welcher auch der Soundtrack für die US-Serie "Cops" ist. Er verkaufte sich 7 Millionen mal weltweit, er war in mehreren Ländern in Asien, Europa und Südamerika sowie in Neuseeland Nummer 1 der Charts. Die Band nennt sich seither "The Bad Boys of Reggae". Einen weltweiten großen Erfolg hatten sie mit dem 1992 erschienenen Song "Sweat (A-La-La-La-La-Long)", er war alleine in Deutschland 3 Monate auf Platz 1 der Charts. 1993 haben Inner Circle einen Grammy Award in der Kategorie bestes Reggae-Album für ihr Album "Bad Boys" gewonnen. 1994 waren sie nochmal nominiert für ihr Album "Reggae Dancer", der darauf enthaltene Song "Summer Jammin" wurde zum Soundtrack für Eddie Murphy's Film Beverly Hills Cop 3. 1995 wurde ihr Song "Bad Boys" nochmal zum Hit. Ihr Song wurde als Hip-Hop-Version für den gleichnamigen Film Bad Boys – Harte Jungs, mit Will Smith und Martin Lawrence, herausgebracht.

Lead-Sänger Carlton Coffie erkrankte 1995 für längere Zeit und beschloss, nach seiner Genesung eine Solokarriere zu starten. An seine Stelle trat der jetzige Sänger Kris Bentley, ehemaliger Lead Singer der populären jamaikanischen Band Skool, Gewinner des 1994 Caribbean Music Song Festival.

In den Jahren 1997 bis 2000 hatte Inner Circle eine ihrer intensivsten Zeiten. "In den letzten 3 oder 4 Jahren waren wir überall auf der Welt", sagte Roger Lewis. "In Brasilien, Indien, Sri Lanka, Malaysia, Beirut, Singapur, Asien, Saudi Arabien", ergänzte Lancelot Hall.
"Für einige Leute bedeutet eine Welttournee Nordamerika, Europa und Japan, aber nicht für uns. Wenn es auf der Karte liegt, gehen wir hin. Wenn du überall auf der Welt warst lernst du, dass grundsätzlich alle Menschen gleich sind, stellte Ian Lewis fest. Wir sind alle eins, ungeachtet unserer verschiedenen Ideen, und Musik ist der beste Weg, um das zu vermitteln. Musik ist die höchste Sprache, sie überschreitet Politik, Hautfarbe, und all die Dinge, die uns trennen.
Der Name Inner Circle bedeutet für uns Familie, und das ist was wir sind. Wir alle geben unser bestes für die Band, das ist was uns stark macht. Erfolgreich zu sein bedeutet Tag für Tag versuchen glücklich zu sein und die zu bleiben, die wir sind."

Auf ihrem Album "Big Tings", das im Jahr 2000 erschienen ist, arbeiten Sie u.a. mit Beenie Man, Luciano, Anthony B und Mr. Vegas zusammen.

"Blood A Run", hat Inner Circle mit Junior Reid aufgenommen, ein Lied gegen den Krieg und Waffen. Zur Zeit arbeitet Inner Circle an einem neuen Album, das den Namen "State Of The World" bekommen soll. Das neue Album von Inner Circle, "State Of The World" erscheint am 25 August 2007. Mit "Too Much Gun Ting" (feat. Munga Honorable) ist ein weiterer Song des neuen Albums erschienen. In der Fachpresse wird Inner Circle zurzeit hoch gehandelt, einige meinen sogar es könnte das Reggae Album des Jahres werden.

Circlehouse Studio

Das Circlehouse Studio wurde 1995 in Miami, Florida gebaut. Der Name Circlehouse ist abgeleitet von dem Namen der Reggaegruppe Inner Circle, die das Circlehouse besitzt. Es war anfangs nur für den Eigenbedarf von Inner Circle gedacht, heute jedoch dient es auch den großen Hip Hop und Reggae-Stars aus Miami u.a. P. Diddy, Pitbull, Trick Daddy, 50 Cent und vielen weiteren zur Aufnahme ihrer Songs. Die Marley Brüder Stephen Marley und Damian Marley besitzen wie Inner Circle ihren eigenen Raum zur Aufnahme ihrer Songs. Neben Lourdes Hersh, dem Manager von Inner Circle, leitet der älteste Sohn von Ian Lewis, Abebe Lewis das eigene Label Soundbwoy Entertainment.

Auswahl erfolgreicher Songs, die im Circlehouse Studio produziert wurden:

* "Yeah" Usher
* "Goodies" Ciara
* "The Block is Hot" Lil’ Wayne
* "(I Know) I Can" Nas.

Inner- bzw. Black Circle

Immer wieder wurde behauptet, viele Mitglieder der damaligen Black Metal-Szene der späten 80er Jahre seien im so genannten „Inner Circle“ (engl. „innerer Kreis“, manchmal auch „Black Circle“) organisiert gewesen, einer Vereinigung um Øystein „Euronymous“ Aarseth, deren erklärtes Ziel die „Dechristianisierung“ Norwegens, genauer das „Reinigen Norwegens von allen heimatfremden Einflüssen“ gewesen sein soll. Øystein Aarseth, Gitarrist der Band Mayhem, sei der Kopf jener Organisation gewesen und habe sie angeblich aus dem Keller seines Osloer Plattengeschäftes „Helvete“ (norwegisch für „Hölle“) heraus koordiniert. Ein Großteil der Mitglieder dieses angeblichen „Inner Circle“ verbüßte langjährige Haftstrafen wegen Mordes, Grabschändungen und Brandstiftungen. So wurde ihnen zum Beispiel die Brandstiftung der berühmten Fantoft-Stabkirche in Bergen zur Last gelegt.

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