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Henry (Hank) Mobley (* 7. Juli 1930 in Eastman, Georgia; † 30. Mai 1986) war ein US-amerikanischer Hard Bop und Soul Jazz Tenorsaxophonist und Komponist.

Mobley wurde von Leonard Feather als der "Mittelgewicht-Champion des Tenorsaxophons" bezeichnet, eine Metapher, um seinen Klang zu beschreiben, der weder so aggressiv wie der von John Coltrane, noch so sanft wie der von Stan Getz ist. Diese Beschreibung wurde oft irrtümlich so interpretiert, als sei Mobley mittelmäßig. Und weil sein Stil - im Gegensatz zu dem von Musikern wie Sonny Rollins und John Coltrane - locker, feinsinnig und melodisch war, wurde sein Talent bis zu seinem Ableben hauptsächlich nur von Kennern geschätzt.

Mobley wuchs in Elizabeth, New Jersey, nahe Newark auf. Während seiner Karriere arbeitete er mit Dizzy Gillespie und Max Roach. Er nahm, zusammen mit Art Blakey, Horace Silver und dem Trompeter Kenny Dorham, teil an einer der charakteristischen Hard Bop Sessions. Die Ergebnisse dieser Sessions wurden unter dem Titel Horace Silver and the Jazz Messengers veröffentlicht. Mit Mobleys lyrikreichem, bluesigem Stil und Silvers Funkansätzen, setzten sie sich den klassischen Ansprüchen von Cool Jazz entgegen. Als The Jazz Messengers sich 1956 spalteten, machte Mobley für kurze Zeit zusammen mit dem Pianisten Silver weiter, obgleich er einige Jahre später wieder mit Blakey zusammenarbeitete.

Während der 1960er arbeitete er hauptsächlich als Leiter und nahm zwischen 1955 und 1970 25 Alben für Blue Note Records auf, darunter Soul Station und Roll Call. Er trat mit vielen der wichtigsten Hard Bop Musikern auf und formte eine besonders produktive Partnerschaft mit dem Trompeter Lee Morgan.

Außerdem verbrachte Mobley 1961 eine kurze Zeit mit Miles Davis, während dieser einen Ersatz für John Coltrane suchte. Mobley ist auf dem Album Someday My Prince Will Come (neben Coltrane, der für die Aufnahmen einiger Lieder zurückkehrte) und bei manchen Liveaufnahmen (In Person: Live at the Blackhawk und At Carnegie Hall) zu hören. Obwohl er von manchen, mit der Begründung er habe nicht das improvisierte Feuer von Coltrane, kritisiert wurde, war er dennoch eine bedeutende Stimme am Tenorsaxophon und für sein melodisches Spiel bekannt.

Mobley war Mitte der 1970er-Jahre wegen Lungenproblemen gezwungen sich zurückzuziehen. Bevor er 1986 an Lungenentzündung starb, arbeitete er noch mit Duke Jordan zusammen.

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