Verwerfen

As your browser speaks English, would you like to change your language to English? Or see other languages.

Es steht eine neue Version von Last.fm zur Verfügung. Bitte lade die Seite neu.

Biografie

Die Flux of Pink Indians gründeten sich in den frühen Achtzigern aus den Resten der Neunzehnhundertneunundsiebzig aufgelösten EPILEPTICS, die anfängliche Besetzung war wie folgt - Colin Latter am Gesang, Derek Birkett am Bass, Sid Attion am Schlagzeug (vorher bei RUBELLA BALLET) sowie den beiden ehemaligen U-SAMPLES Gitarristen Neil Puncher und Andy Smith.
Zwar gab es in dieser Phase noch ein paar Konzerte unter dem alten Bandnamen, doch benannten sich die Musiker durch die Inspiration von CRASS zuerst in TRIBE OF PINK INDIANS, später dann in FLUX OF PINK INDIANS um. Ihr erstes Demotape nahmen die Band damals in den Earhole Studios auf - Zu hören gab es neben fünf neuen Stücken auch noch den Song "Tube Diseaster", welcher schon zu EPILEPTICS Zeiten ein vom Publikum gern gehörter Track war. Nachdem das Demotape in Umlauf gebracht war folgten etliche Konzerte in London und auch Südengland, wobei sie oftmals durch die POISON GIRLS, sowie CRASS unterstützt wurden. Im Jahre Neunzehnhunderteinundachtzig erschien dann auch ihre erste Siebener "Neu Smell" auf CRASS RECORDS, welche es sogar bis auf Platz Zwei der englischen Independent-Charts schaffte, sich dort sage und schreibe sechs Monate halten konnte und an die vierzigtausend Mal verkauft werden konnte. Da Sid zu sehr mit seiner anderen Band beschäftit war wurde er nach einiger Zeit durch Bambi ersetzt, welcher zuvor bei DISCHARGE tätig war.
In der Zwischenzeit waren Colin und Derek damit beschäftigt, ihr eigenes Label namens SPIDERLEG ins Leben zu rufen, welches genau wie CRASS RECORDS einen mit der Southern Studios zusammenarbeitete. Zuerst sollte es die ersten beiden EPILEPTICS Siebener "1970" als auch "Last Bus to Debdan" als Wiederveröffentlichung geben, wodurch es dann auch schon gleich zum ersten handfesten Ärger kommen sollte. Das Label STORTBEAT RECORDS hatte die Single "1970" schon unlängst auf den Markt gebracht, weshalb sich das Label hintergangen fühlte. Ausserdem führte es dazu, das Colin und Derek plötzlich nur noch zu zweit bei den FLUX OF PINK INDIANS waren. Auf ihrem Label folgten als erste Veröffentlichung die ersten SUBHUMANS und THE SYSTEM Siebener, und die FLUX OF PINK INDIANS wurden von PAX RECORDS gefragt, ob sie nicht ein paar Songs für den WARGASM SAMPLER beitragen wollten, woraufhin sich die Band dann letztendlich wieder formierte. Neil Puncher sowie Kev Hunter, ein ehemaliges Mitglied der EPILEPTICS, wurden darum gebeten die Gitarrenarbeit zu übernehmen, und Martin Wilson wurde dazu bestimmt die Schlagfelle zu bearbeiten.
So wurde also erneut damit begonnen einige Songs zu schreiben und noch weiteres Material zu sammeln, bis Neil nach einiger Zeit endgültig bei den FLUX OF PINK INDIANS ausstieg, und man sich mit einem Gitarristen begnügen musste. In dieser Formation wurde über die gesamte Insel getourt, wobei Bands wie SUBHUMANS, THE MOB, RUDIMENTARY PENI, THE SYSTEM, POISON GIRLS und natürlich auch CRASS mit dabei waren. Im Sommer des Jahres Neunzehnhundertzweiundachtzig war eine Zwölfer-EP geplant gewesen, die später allerdings im Longplayer-Format herauskommen sollte, doch wurde vorher noch recht intensiv an der Covergestaltung für diese Veröffentlichung gearbeitet. Gerade als die Leute um die FLUX OF PINK INDIANS dabei waren, Bilder von einem Luftschutzbunker in Essex zu machen wurden sie des Landes verwiesen, von den Bobbies verfolgt und zudem auch noch überwacht. Adressen, Dokumente und Plakate wurden zwar beschlagnahmt, doch trotzdem konnte die neue Scheibe "Strive to survive causing least suffering possible" auf ihrem eigenen Label SPIDERLEG veröffentlicht werden. Das Album war im Klappcover gehalten, und beinhaltete neben den nicht beschlagnahmten Bildern noch eine Standortskizze von englischen Regierungsbunkern. Die LP verkaufte sich an die zwanzigtausend Mal, es folgten wieder einige Konzerte in England, und das Label ISLAND RECORDS trat wie schon zuvor das Majorlabel VIRGIN RECORDS an die FLUX OF PINK INDIANS heran, um der Band einen Plattenvertrag anzubieten. Von Kev Hunter abgesehen war sich die Band absolut einig darin den kommerziellen Deal abzulehnen, woraufhin Kev dann die Gruppe verließ und durch Lou von der Anarchopunkband DIRT, sowie dem Gitarristen Timothy Luke ersetzt wurde, so das man nun also wieder fünft auf der Bühne stehen konnte.
Der angebotene Deal lag hinter der Band, und die neue LP "The fucking cunts treat us like Pricks" wurde auf dem eigenen Label herausgebracht. Von der LP, sowie der darauf folgenden "Taking a liberty" Single wurden dann allerdings nur noch um die fünftausend Einheiten verkauft, was wohl haupsächlich daran lag, das sie musikalisch eine recht eigensinnige Stilrichtung umsetzten, da der Basist Derek die Songs absichtlich unmusikalisch gestaltete, um somit die volle Konzentration auf die Textarbeit zu richten. Inhaltlich als auch gestalterisch waren beide Veröffentlichungen wirklich gelungen, doch hätten sie vielleicht doch lieber ihren alten Stil beibehalten sollen. Der Bandname wurde auf das FLUX reduziert, und die Musik wurde deutlich rhytmischer, und man entfernte sich immer weiter vom alten Stil. Im Jahre Neunzehnhundertsechsundachtzig erschien dann das "Uncarved Block" Album auf ihrem neuen Label ONE LITTLE INDIAN, welches inhaltlich philosophischer als die vorangegangenen Werke anmutete und sich zudem auch durch den Zen Buddhismus beeinflusst wurde. Anschliessend wurde durch England, Holland und Belgien getourt, wobei man einige weitere Musiker und DJ´s als Verstärkung mit dabei hatte. Der Sänger Colin Latter verabschiedete sich schliesslich von FLUX und gründete danach mit HATALACIO eine Gruppe, die den frühen FLUX OF PINK INDIANS Stil mit Rap anreicherten. Das ONE LITTLE INDIAN Label wurde durch einige seiner recht gelungenen Veröffentlichungen im Laufe der Zeit noch weltbekannt, und förderte unter anderem Bands wie die SUGARCUBES, BJÖRK, CONFLICT als auch die allseits bekannten CHUMBAWAMBA.

Diese Wiki bearbeiten

API Calls