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Biografie

Es gibt mehr als eine Band mit dem Namen Dissection:
1. Dissection war eine melodic Black / melodic Death Metal-Band, die 1989 in Strömstad (Schweden) gegründet wurde. Kreativer Kopf der Band war Sänger und Gitarrist Jon Nödtveidt (1975–2006).

BIO:
Dissection ging 1988 die Thrash-Metal-Band Siren’s Yell voraus, deren Besetzung bereits weitgehend dem Gründungs-Line-Up Dissections entsprach, sowie 1989 Nödtveidts und Öhmans Projekt Rabbit’s Carrot. Beide Bands wurden nach kurzer Zeit zugunsten von Dissection aufgelöst.

Nach der Veröffentlichung des vielbeachteten Demos „The Grief Prophecy“ (1990) sowie der EP „Into Infinite Obscurity“ (1991) begannen Dissection 1992 die Arbeiten am Debüt-Album „The Somberlain“. Veröffentlicht wurde es 1993 über das Label No Fashion Records als ein Tribut an Mayhem-Gitarrist und Szene-Leitfigur Øystein „Euronymous“ Aarseth, der in diesem Jahr von Kristian „Varg“ Vikernes (Kopf der Black Metal-Band Burzum) ermordet wurde.

Im November 1994 unterzeichneten Dissection einen Vertrag mit dem renommierten deutschen Extrem-Metal-Label Nuclear Blast, unter welchem sie ein Jahr darauf das weithin gefeierte zweite Album „Storm Of The Light’s Bane“ veröffentlichten. Im Frühjahr 1996 erschien eine Raritäten-EP mit dem Namen „Where Dead Angels Lie“. In der Folge dieser Veröffentlichungen erspielten sich Dissection auf mehreren Tourneen einen Ruf als mitreißende und intensive Liveband.

Die Karriere der Band fand im Herbst 1997 ihr vorläufiges Ende, als ihr kreativer Kopf Jon Nödtveidt wegen Beihilfe zum Mord an einem 37-jährigen Homosexuellen zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde. 2004 wurde Nödtveidt auf Bewährung entlassen und stellte eine komplett neue Dissection-Besetzung auf die Beine. Deren erste Veröffentlichung war die im selben Jahr erschienene Single „Maha Kali“, die jedoch auf sehr geteilte Reaktionen stieß, da sie musikalisch mit den früheren Dissection-Veröffentlichungen kaum etwas gemein hatte, sondern sich im Bereich des gebremsten, melodischen Death Metal mit starken Heavy-Metal-Einflüssen bewegte; oft wurden Vergleiche zu Bands wie In Flames angestellt.

Das dritte Album „Reinkaos“ wurde am 30. April 2006 (Walpurgisnacht) veröffentlicht und bestätigte den fast vollständigen stilistischen Wandel, den die Single bereits hatte erahnen lassen. Die Resonanz seitens Presse und Publikum auf das Album fiel fast durchgehend negativ aus.

Am 23. Mai 2006 gab Jon Nödtveidt in einem Interview die Auflösung der Band bekannt, die mit einem europäischen Abschiedkonzert am 24. Juni besiegelt wurde. Für September 2006 geplante Konzerte in den USA mussten abgesagt werden, da die US-amerikanischen Behörden Nödtveidt aufgrund seiner Vergangenheit die Einreise verwehrten.

Am 18. August 2006 wurde der Tod Jon Nödtveidts bekanntgegeben; er hatte sich zwei Tage zuvor durch einen Kopfschuss das Leben genommen. Seine Leiche wurde in seiner Wohnung gefunden und lag in einem Kreis aus Kerzen. Nödtveidt wurde 31 Jahre alt.

IDEOLOGIE:
Jon Nödtveidt war engagierter Satanist und Chaos-Gnostiker und hat Dissection mehrfach als offizielles Sprachrohr des Misanthropisch-Luziferischen Ordens benannt, in welchem er selbst seit 1994 eine prominente Stellung einnahm. Der zeitweilige Schlagzeuger Bård „Faust“ Eithun (ehemals Emperor und Thorns) wollte Dissection in einem personellen Notstand beitreten, verließ die Band jedoch umgehend wieder aufgrund Nödtveidts radikaler Ansichten, mit welchen sich Eithun nicht arrangieren konnte.

DISKOGRAPHIE
* The Grief Prophecy (1990, Demo)
* Into Infinite Obscurity (1991, EP)
* The Somberlain (1992, Demo)
* Promo ’93 (1993, Demo)
* The Somberlain (1993)
* Storm Of The Light’s Bane (1995)
* Where Dead Angels Lie (1996, EP)
* Frozen In Wacken (1997, Live-Bootleg)
* The Past Is Alive (The Early Mischief) (1998, Demo-Sammlung)
* Live Legacy (2003, Live)
* Maha Kali (2004, Single)
* Reinkaos (2006)
* Starless Aeon (2006, Single)

2. Dissection ist eine Band aus Québec, Kanada.

3. Dissection war auch der Name einer litauischen Death Metal Band aus Vilnius.

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