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Hunky Dory ist das vierte Studioalbum des britischen Musikers Davie Bowie. Es erschien am 17. Dezember 1971 auf Label RCA.

Das Album wurde erstmals von Bowie selbst, in Zusammenarbeit mit Ken Scott, produziert. Tony Visconti, der bereits bei Space Oddity und The Man Who Sold the World als Musiker und Produzent in Erscheinung getreten war, beteiligte sich nicht an den Sessions. Die Aufnahmen fanden im April des Jahres in den Londoner Trident Studios statt. Die späteren The Spiders from Mars, die in den Ziggy Stardust-Zeiten Bowies feste Begleitband werden sollten, spielten bereits auf dem Album mit.

Auf Hunky Dory, dem vierten Album des Meisters, welches 1971 erschien, widmete sich Bowie melodischen, sehr rock-orientierten Songs, die zwar nicht mehr so anspruchsvoll waren wie noch auf dem direkten Vorgänger The Man Who Sold The World, aber dafür schon die Grundzüge seines unverwechselbaren Glam-Rock-Sounds haben, mit dem er dann endgültig seinen Durchbruch schaffte.

Hunky ist einerseits ein sehr unterhaltsames, aber gleichzeitig auch sehr nachdenklich stimmendes Werk, Bowie versucht es ein wenig wie der Wolf im Schafspelz, seine kritischen Botschaften in mitreißendes Rockgewand zu verpacken.

“Changes” dürfte jüngeren Semstern vor allem aus dem Animationsfilm Schreck bekannt vorkommen, so gehört dieser Song sicherlich auch zu den eingängigsten auf dem ganzen Album, mir persönlich gefällt der Song ganz gut, doch durch die ständige Wiederholung von ch-ch-changes, ist die Gefahr groß, dass man sich bald an ihm sattgehört hat.

“Life On Mars” ist mit Abstand der mitreißenste Song auf Hunky Dory, hier schafft es Bowie ganz langsam eine immer intensivere Atmosphäre aufzubauen, die sich dann schließlich im Chorus entlädt.

Zum ersten Mal finden auch andere berühmte Persönlichkeiten Erwähnung in seinem Werk, so hat er einige Stücke Künstlern gewidmet, die ihn stark beeinflusst haben, darunter finden sich Namen wie Andy Warhol, Bob Dylan und die Band Velvet Underground, die mit dem Stück Queen Bitch bedacht werden. “Queen Bitch” ist überhaupt der Song, der am meisten an den Glam-Rock-Bowie erinnert, so hätte das Stück auch sehr gut auf Alben wie Ziggy Stardust oder Aladin Sane gepasst. Hier spielt Bowie bewusst mit sexuellen Rollen und kultiviert weiter seine androgyne Ader, die zu vielen Diskussion über seine Sexualität führten.

Das Album war zur Zeit seiner Veröffentlichung ein vergleichsweise bescheidener Erfolg, erst mit dem Durchbruchsalbum Ziggy Stardust And The Spiders From Mars, gelang auch Hunky Dory der Sprung in die oberen Chartregionen, aus denen Bowie für lange Zeit nicht mehr wegzudenken war.

Titelliste

Seite Eins

1. "Changes" – 3:37
2. "Oh! You Pretty Things" – 3:12
3. "Eight Line Poem" – 2:55
4. "Life on Mars?" – 3:53
5. "Kooks" – 2:53
6. "Quicksand" – 5:08

Seite Zwei

1. "Fill Your Heart" (Biff Rose, Paul Williams) – 3:07
2. "Andy Warhol" – 3:56
3. "Song for Bob Dylan" – 4:12
4. "Queen Bitch" – 3:18
5. "The Bewlay Brothers" – 5:22

Bowie ehrt in einigen Stücken Künstler, die sein Werk beeinflusst haben: Andy Warhol, Bob Dylan und in Queen Bitch Velvet Underground. Den Song Kooks widmet er seinem Sohn Duncan Jones, den er Zowie nannte, weshalb die Widmung, welche sich auf der Albumhüllen-Rückseite befindet, "for small Z." lautet.

Bonustitel (1990 Rykodisc)

12. "Bombers" (Previously unreleased track, recorded in 1971, mixed 1990) – 2:38 (see note below)
13. "The Supermen" (Alternate version recorded on 12 November 1971 during sessions for The Rise and
Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars, originally released on Revelations - A Musical
Anthology for Glastonbury Fayre in July 1972, compiled by the organisers of Glastonbury Festival at
which Bowie had played in 1971.) – 2:41
14."Quicksand" (Demo version, recorded in 1971, mixed 1990) – 4:43
15. "The Bewlay Brothers" (Alternate mix) – 5:19

Die US-amerikanische Ausgabe des Rolling Stone wählte das Album auf Platz 108 der 500 besten Alben aller Zeiten. (*Stand 24.05.2012)

Personal

Gesang, Gitarre, Saxophon, Piano: David Bowie
Gitarre, Gesang, Mellotron, Arrangements: Mick Ronson
Piano: Rick Wakeman
Bass, Trompete: Trevor Bolder
Schlagzeug: Mick Woodmansey

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