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Concrete Blonde war eine US-amerikanische alternative Rockband. Ihre Glanzzeit bestand von den frühen 80er Jahren bis zu Beginn der 1990er. Nachdem sie sich 1995 getrennt hatten, erfolgte 2001 die Wiedervereinigung, bis 2006 das endgültige Aus erfolgte.

Bandgeschichte

1982 gründete die Sängerin, Liedschreiberin und Bassistin Johnette Napolitano (*22. September 1957 in Hollywood, Kalifornien) mit dem Gitarristen James Mankey in Los Angeles die Band „Dream 6“. Sie veröffentlichten 1983 auf einem französischen Label eine EP und wurden 1986 von dem dem amerikanischen Musiklabel I.R.S. Records unter Vertrag genommen. Michael Stipe, der mit seiner Gruppe R.E.M. zur gleichen Zeit bei dem I.R.S.-Label unter Vertrag stand, schlug den Bandnamen "Concrete Blonde" vor, der den Kontrast zwischen der etwas härteren Rockmusik und den weicheren, beschaulichen Lyrics verdeutlichen sollte. Ihr erstes, selbstbetiteltes Album erschien noch im gleichen Jahr und wurde von den Kritikern bejubelt.

Der Schlagzeuger Harry Rushakoff wurde auf den Alben "Bloodletting" und auf einigen Liedern von "Mexican Moon" von dem Roxy Music-Schlagzeuger Paul Thompson ersetzt, da er sich wegen Drogenabhängigkeit in Kliniken befand. 2002 wurde Rushakoff dann von Gabriel Ramirez ersetzt.

Ihr kommerziellsten erfolgreichstes Album war "Bloodletting" (1990). 1995 trennte sich die Gruppe, um sich aber 2001 in der gleichen Besetzung erneut zu formieren und ein neues Album einzuspielen.

Am 5. Juni 2006 verkündete Johnette Napolitano in einem Eintrag auf MySpace das endgültige Aus der Band.

Diskografie

Alben

* Concrete Blonde, 1986
* Free, 1989
* Bloodletting, 1990
* Walking in London, 1992
* Mexican Moon, 1993
* Still in Hollywood, 1994
* Recollection: The Best of Concrete Blonde, 1996
* Concrete Blonde y Los Illegals, 1997
* Group Therapy, 2002
* Live in Brazil 2002, 2003, double live album
* Mojave, 2004

Singles

* "Still in Hollywood" 1986
* "True" 1986
* "Happy Birthday" 1989
* "God is a Bullet" 1989
* "Caroline" 1990
* "Joey" 1990
* "Everybody Knows" 1990
* "Ghost of a Texas Ladies' Man" 1992
* "Someday" 1992
* "Walking in London" 1992
* "Heal it Up" 1993
* "Mexican Moon" 1994
* "Jonestown" 1994
* "Roxy" 2002

Präsentationen

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