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Biografie

Eine Stimme, schwarz wie Teer, verschluckt von den schwärzesten Löchern des Universums. Songs, himmelhundekrokodilstränentraurig und knochentrocken wie das Ödland vor seiner Hütte. Hände, rau, klobig und von Schwerstarbeit gezeichnet. Der Australier C.W. Stoneking braucht sich keine Sorgen um seine street credibility zu machen – alles echt und nichts als Show und Theater.

Sein Zweitling «Jungle Blues» berichtet von einer Reise mit Wissenschaftlern, die er durch eine Barbekanntschaft kennengelernt hat. Nach einer samt Banjo durchzechten Nacht fand er sich mit seinen neuen Freunden auf dem Expeditionsschiff nach West-Afrika wieder. Wie schon auf «King Hokum» gibt er sich wunderbar theatralisch. Begleitet von seiner Brassband Primitive Horn Orchestra zelebriert er den schwermütigen Blues und Jazz der goldenen Zwanziger. Sein Banjo ächzt, als würde es nur noch durch die Saiten zusammengehalten.

Von der tropischen Hitze des Dschungels geraten wir in quirlige Jahrmarkt-Atmosphäre inklusive Billigem Jakob. Tausendsassa Stoneking gibt den Zampanoo und bändigt die Löwen seines Jungle Blues. Wir rasen durch den Zeittunnel und finden uns wieder in einer Welt aus Shellack und vergilbten Schwarzweiss-Fotos, um danach augenreibend festzustellen, dass weder die Kontinentalplatten noch wir unsere Ärsche nach Afrika verschoben haben – der Dschungel war hier, leibhaftig. Er heisst C.W. Stoneking. Einzigartig. Und wem bei Songs wie «Jungle Lullaby» nicht warm ums Herz wird, der hat definitiv keines.

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